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Die 20 besten deutschen Rapper aller Zeiten

Photo by Taylor Bryant on Unsplash

Musiktipp

Die 20 besten deutschen Rapper aller Zeiten

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Die 20 besten deutschen Rapper aller Zeiten

Die deutsche Rap-Szene ist weit gefächert. Über Gangsta-Rap, Battle-Rap und Rap-Mischungen mit Pop und Rock wird alles geboten. Die besten deutschen Rapper bieten eine große Variation an Stil und Technik. Mit der Zeit haben sich verschiedene Gruppen formiert, in denen unterschiedliche Rapper nicht selten kollaborieren. Die besten deutschen Rapper umfassen Größen wie Kool Savas, der schon früh die Rap-Szene aufmischte, Marteria, der durch seine Art hervorsticht und Sido, der sich früh einen Namen als Rüpel-Rapper gemacht hat. Die beliebtesten deutschen Rapper sind ohne Zweifel diejenigen, sie Massen begeistern. In diesem Artikel stellen wir euch die erfolgreichsten deutschen Rapper vor und beleuchten ihren Stil sowie ihre Motivation.

20: Cro

Cro, der Rapper mit der Pandamaske, machte sich zuerst im Jahr 2012 einen Namen, als sein Debütalbum „Raop*“ erschien. Der Name seines ersten Albums steht gleichzeitig für Cros Rapstil, den er selbst als eine Mischung aus Rap und Pop bezeichnet. Mit fünffacher Goldauszeichnung ist sein Debütalbum außerdem sein bis dato erfolgreichstes Album. Neben seiner Tätigkeit als Musiker beschäftigt Cro sich auch mit Mode-Design. Die Höhepunkte seiner Karriere feierte er jedoch mit der Musik. Im Jahr 2015 gab Cro ein MTV-Unplugged-Konzert mit berühmten Gästen wie Max Herre, Die Prinzen und Haftbefehl. Das dazugehörige Unplugged-Album landete ebenfalls auf dem ersten Platz der Charts. 2016 war Cro außerdem im Kino zu sehen. Der Film „Unsere Zeit ist jetzt“ wurde unter anderem von Til Schweiger produziert. Cro spielt im Film sich selbst. In einer Liste, welche die beliebtesten deutschen Rapper aufführt, darf Cro deshalb nicht fehlen.

19: Samy Deluxe

(c) Universal Music

(c) Universal Music

Der Hamburger Rapper Samy Deluxe gehört nicht nur auf kommerzieller Ebene zu den erfolgreichsten Rappern Deutschlands. Nachdem Samy Deluxe in der Band Dynamite Deluxe wirkte, feierte er im Jahr 1999 die ersten größeren Erfolge mit den Absoluten Beginnern. Zusammen veröffentlichten sie die Single „Füchse*“. Im Jahr 2001 veröffentlichte Samy Deluxe sein erstes Soloalbum „Samy Deluxe*„, welches er nach sich selbst benannte. Es erreichte den zweiten Platz in den Charts und wurde mit Gold ausgezeichnet. Seine bisher erfolgreichste Platte jedoch ist das 2011 veröffentlichte Album „SchwarzWeiss“, welches auf dem ersten Platz der deutschen Charts landete und Samy ebenfalls Gold bescherte. Samy fürchtet sich nicht davor anzuecken und so können viele seiner Songs dem Battle-Rap zugeordnet werden. Er spricht nicht nur des Öfteren kritische Themen an, sondern bewirbt zudem häufiger seine eigene Überlegenheit. Zudem ist sein Rap-Stil stark vom amerikanischen Rap beeinflusst, mit dem er schon früh in Berührung kam.

18: Marteria

Der aus Rostock stammende Rapper Marteria wurde 1982 als Sohn einer Lehrerin und eines Seemanns geboren. Zum Rap kam er durch seinen älteren Bruder, der sich schon früh mit dem Genre beschäftigte. Nach einem kurzen Ausflug in die Musik wurde Marteria jedoch in den USA von einem Modelscout entdeckt und widmete sich vorerst einer Karriere als Model. Zurück in Rostock startete er neue Versuche ein Soloalbum zu veröffentlichen, doch die Plattenfirma ging Pleite und so besuchte er 2003 zuerst eine Schauspielschule. 2006 erschien endlich sein erstes Solo-Album „Halloziehnation*“ unter dem Pseudonym Marsimoto. Darauf folgten viele weitere Alben sowohl als Marteria als auch als Marismoto. Sein bisher erfolgreichstes Album ist das 2014 erschienene „Zum Glück in die Zukunft II*“, welches auf Platz 1 der Charts landete und mit Platin ausgezeichnet wurde. Marteria hebt sich besonders durch seine gesellschaftskritischen Texte ab.

17: Casper

Casper ist ein deutsch-amerikanischer Rapper. In der frühen Kindheit wanderte seine Familie in die USA aus, kehrte jedoch später auf Grund des gewalttätigen Stiefvaters zurück nach Deutschland. Seine Kindheit ist oft Thema in den Texten des Rappers. Außerdem nutzte Casper den deutschen Rap, um sich der für ihn fremden deutschen Sprache anzunähern. Für Aufmerksamkeit im Rap-Genre sorgt er das erste Mal wirklich, als er mit Abroo und Seperate das Trio Kinder des Zorns bildet. Zusammen veröffentlichten die drei das Album „Rap Art War*“ im Jahr 2004. Caspers letzten drei Alben „XOXO*“ (2011), „Hinterland*“ (2013) und das aktuelle „Lang lebe der Tod*“ (2017) erreichten alle den ersten Platz der deutschen Albumcharts. „XOXO“ und „Hinterland“ wurde sogar bereits mit Platin ausgezeichnet. Casper zeichnet sich durch eine sehr raue Stimme aus. Sein Gesangstil kann als eine Mischung aus Rap und Rock bezeichnet werden.

16: Haftbefehl

(c) Robert Wunsch / Universal Music

(c) Robert Wunsch / Universal Music

Haftbefehl ist ein deutscher Rapper und Sohn kurdischer Einwanderer. Nachdem er 2006 vor einer Freiheitsstrafe wegen Betrugs nach Istanbul floh, kehrte er einige Jahre später unter Auflagen zurück nach Deutschland und setzte seine Karriere als Rapper in Gang. 2009 ergattert er einen Vertrag beim Label Echte Musik. 2010 erscheint dann sein Debütalbum „Azzlack Stereotyp*“. Haftbefehl ist durch und durch Gangsta-Rapper und zeigt gern, mit welchen Wassern er gewaschen ist. Er strotzt nur so vor Selbstbewusstsein und weiß sich ins Rampenlicht zu befördern. Nicht selten denkt er sich ausgefallene Promo-Aktionen oder andere Schmankerl für seine Fans aus. Sein bisher erfolgreichstes Album war „Der Holland Job*“ aus dem Jahr 2016, welches sich fünf Wochen an der Spitze der deutschen Albumcharts halten konnte. Sein Stil ähnelt dem amerikanischen Gangsta-Rapper Notorious B.I.G. Zusätzlich enthalten seine Texte zahlreiche Vokabeln aus dem Türkischen und Arabischen sowie weiteren Sprachen.

15: Summer Cem

(c) WMG

(c) WMG

Summer Cem ist ein deutscher Rapper türkischer Herkunft. Zuerst machte er sich einen Namen durch zahlreiche Kollaborationen mit bereits bekannten deutschen Rappern. Darunter befanden sich Bushido, Eko Fresh, KC Rebell und andere. 2010 veröffentlichte er sein erstes Solo-Album mit dem Namen „Feierabend*“. Zwar war das Album kein großer kommerzieller Erfolg, doch bereits auf seinem ersten Album wirkten zahlreiche berühmte Künstler wie Farid Bang, Kollegah, Eko Fresh und Fard mit. Seinen bisher größten Erfolg feierte er mit dem im Juni 2017 veröffentlichten Album „Maximum*“, welches in Zusammenarbeit mit KC Rebell entstanden ist. Auch sein Solo-Album „Cemesis*“ aus dem Jahr zuvor erreichte Platz 1 der deutschen Charts.

14: Fler

Für den Berliner Rapper Fler kam die Musik zum richtigen Zeitpunkt. Sie war sein Ausweg aus der Kriminalität. Nachdem sein Vater die Familie früh verlassen hatte, musste Fler bereits mit 15 Jahren in psychologische Behandlung. Danach kam er in ein Heim. Während seiner anschließenden Ausbildung lernte er Bushido kennen. Die zwei veröffentlichten ein Album namens „Carlo Cokxxx Nutten“. Sein erstes Soloalbum trug den Namen „Neue Deutsche Welle*“ und erreichte den fünften Platz in den deutschen Charts. Am erfolgreichsten war sein 2016 erschienenes Album „Vibe*“, das sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz und Österreich Platz 1 der Charts erreichte. Flers Rap ist beeinflusst von Künstlern wie 50 Cent und Lunatic. Außerdem beeinflussten ihn Rapper aus dem Trap- und Crunk-Genre. Dazu zählen unter anderem French Montana und Lil Wayne.

13: Alligatoah

Alligatoah ist der Schauspieler unter den deutschen Rappern. Selten erzählt er in seinen Texten von seinem eigenen Leben. Vielmehr schlüpft er in eine Rolle und erzählt in übertriebener Manier Geschichten. Seine Texte sind humorvoll und gleichzeitig gesellschaftskritisch. Seinen Einfluss zieht er aus dem deutschen Battle-Rap, doch ist er dem Genre nicht gänzlich zuzuordnen. Sein erstes Album erschien im Jahr 2006 und trug den Namen „ATTNTAAT“. Chart-technisch funktioniert es jedoch bei Alligatoah erst so richtig mit seinem dritten Album „Triebwerke*“. Das erschien 2013 und landete auf Platz 1 der Charts. Insgesamt konnte sich das Album ganze 45 Wochen in den Charts halten. In Deutschland wurde das Album, genau wie sein 2015 erschienenes Album „Musik ist keine Lösung*“, mit Gold ausgezeichnet.

12: Prinz Pi

© Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons), <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:1LIVE_Krone_2016_-_1700_-_Roter_Teppich_-_Prinz_Pi-5608.jpg">1LIVE Krone 2016 - 1700 - Roter Teppich - Prinz Pi-5608</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/legalcode">CC BY-SA 4.0</a>

© Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons), 1LIVE Krone 2016 – 1700 – Roter Teppich – Prinz Pi-5608, CC BY-SA 4.0

Prinz Pi, auch bekannt als Prinz Porno, ist ein deutscher Rapper aus Berlin-Charlottenburg. In der Berliner Rap-Szene gelangte er eher zufällig zu Berühmtheit. Ein für Freunde aufgenommenes Album namens „Porno privat“ tauchte nach seinen eigenen Angaben im Internet auf. Mit „Kompass ohne Norden*“ erreichte der Berliner das erste Mal die Spitze der Charts. Für das Album erhielt er die goldene Schallplatte. Auch seine zwei nachfolgenden Alben „pp=mc²*“ und „Im Westen nix Neues*“ landeten auf Platz 1 der Charts. Prinz Pi schreibt größtenteils sozialkritische Texte, in denen er sich mit seiner derzeitigen Lage sowie der Lage der Gesellschaft auseinander setzt. Immer wiederkehrende Themen seiner Texte sind Tod, Liebe und Freundschaft.

11: Kontra K

(c) BMG Rights Management GmbH

(c) BMG Rights Management GmbH

Wie viele deutsche Rapper stammt auch Kontra K aus Berlin und ist vom amerikanischen Gangsta-Rap beeinflusst worden. Zu seinen Idolen zählen 2Pac, The Notorious B.I.G. und Nas. Wie seine Vorbilder sieht auch Kontra K sich gern als bodenständigen Rapper an, der von der Straße kommt. Zu Beginn seiner Karriere orientierte er sich stark am Gangsta-Rap. Später geriet seine Liebe zum Kampfsport in den Fokus. Kontra K eckt des Öfteren an, weil seine Texte misogyne, homophobe und chauvinistische Denkweisen wiederspiegeln. Sein erstes Album „Dobermann*“ erschien 2010. Doch richtig erfolgreich waren erst seine späteren Alben „Aus dem Schatten ins Licht*“, „Labyrinth*“ und „Gute Nacht*“. „Laybrinth“ erreichte Platz 1 der deutschen Charts und wurde mit der goldenen Schallplatte ausgezeichnet.

10: Kay One

Der aus Friedrichshafen stammende Rapper Kay One entdeckte seine Liebe zum Rap bereits mit 13 Jahren. Früh nahm er an Rap Battles teil und konnte bereits mit 16 Jahren den Royal Rumble in Stuttgart gewinnen. Nach ersten Gehversuchen beim Plattenlabel Royal Bunker, unterzeichnete Kay One 2005 einen Vertrag bei Eko Freshs Label German Dream. Da Kay One zu Beginn seiner Karriere eng mit Bushido zusammen arbeitete, scheute er nicht davor zurück, mit Rapper Sido anzuecken. 2010 erschien sein Debütalbum „Kenneth allein zu Haus*“, auf dem Künstler wie Bushido und Fler mitwirkten. Später kam es zu einem Streit zwischen ihm und Bushido. Sein bisher erfolgreichstes Album veröffentlichte Kay One 2013 unter dem Namen „Rich Kidz*“. Das Album erreichte Platz 1 der deutschen Charts und hielt sich insgesamt 19 Wochen in den Charts. Da Kay One sich viele musikalische Auseinandersetzungen mit anderen Rappern geleistet hat, sind viele seiner Songs im Stile des Battle-Raps gehalten.

09: KC Rebell

Genau wie Summer Cem steht KC Rebell seit 2013 bei Banger Musik unter Vertrag. So ist es nicht verwunderlich dass die beiden Rapper des Öfteren zusammen arbeiten. Im März 2011 veröffentlichte er sein Debütalbum „Derdo Derdo*“. Der Titel lässt auf seine kurdische Herkunft schließen. Nachdem KC Rebell seinen Vertrag bei Banger Musik unterzeichnet hatte, ging seine Karriere steil bergauf. Sein Album „Banger rebellieren*“ landete auf Platz 2 der Albumcharts. Sein bisher erfolgreichstes Album ist die 2016 veröffentlichte Platte „Abstand*“. Wie bereits die zwei vorangegangenen Alben landete es auf Platz 1 der Charts und heimste dem Rapper eine goldene Schallplatte ein. 2016 verstrickte KC Rebell sich in eine gefährliche Streiterei mit dem Rapper Xatar, die mit einem Haftbefehl für Xatar endete.

08: Azad

(c) Universal Music

(c) Universal Music

Azad ist ein Urgestein des deutschen Gangsta-Raps. Der Rapper kurdischer Herkunft prägte den Battle-Rap und erreichte als erster männlicher Solorapper Platz 1 der deutschen Charts. Mit 11 Jahren kam Azad das erste Mal in Berührung mit Breakdance und lernte so auch das Hip-Hop-Genre kennen. 2004 gründete er sein eigenes Label Bozz Music und schnell entwickelte sich eine Feindschaft zwischen seinem Label und Aggro Berlin. Die Aufmerksamkeit, welche die Fehde mit sich brachte, bescherte dem dritten Studioalbum von Azad einen Platz in den Top Ten der Albumcharts. Den ersten Platz der Charts erreichte bisher nur sein 2016 herausgegebenes Album „Leben II*“. Azad beweist, die besten deutschen Rapper sind nicht immer die kommerziell erfolgreichsten.

07: Shindy

(c) ersguterjunge

(c) ersguterjunge

Shindy ist ein Rapper deutsch-griechischer Herkunft. Er begann bereits mit 12 Jahren zu rappen. Im Jahr 2012 hatte er mehrere Gastauftritte auf Kay Ones Album „Prince of Belvedair*“. Später bekam er einen Plattenvertrag bei Bushidos Label ersguterjunge. Shindy spielte eine große Rolle im Streit zwischen Bushido und Kay One und veröffentlichte einen Disstrack, der sich an Kay One richtete. 2013 erreichte er mit seinem Debütalbum „NWA*“ Platz 1 der deutschen und österreichischen Charts. Das Album sorgte für großen Aufruhr und rief sogar den Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit auf den Plan. Nur wenige Tage nach erscheinen wurde das Album indiziert. Auch das Video zur Single „Stress ohne Grund“ wurde von der Videoplattform YouTube entfernt. Seinen größten Erfolg feierte Shindy mit dem Album „FVCKB!TCHE$GETMONE¥*“, das auf Platz 1 der deutschen Charts landete und mit der goldenen Schallplatte ausgezeichnet wurde.

06: Kool Savas

Kool Savas ist ein deutscher Rapper mit türkischem Vater und deutscher Mutter. Bereits in den 1990er Jahren mischte er die Berliner Rap-Szene auf. Außerdem ist er maßgeblich am Erfolg zahlreicher Rapper beteiligt gewesen. Zu Beginn versuchte Kool Savas sich am Rap in englischer Sprache. Dabei wurde er von den Rappern der Westcoast beeinflusst. Ice Cube und Compton’s Most Wanted sind nur zwei seiner Vorbilder. Kool Savas ist Vertreter des Battle-Raps. Nachdem er einige Zeit in den USA verbracht hatte, begann Kool Savas auf Deutsch zu texten. 1996 gründete er die Hip-Hop-Gruppe Masters of Rap oder kurz M.O.R. 2002 gründete Kool Savas das Label Optik Records, nachdem er sich von den Masters of Rap gelöst hatte, um seine Solokarriere voran zu bringen. Kommerziellen Erfolg erzielte Kool Savas mit dem Album „Aura*“ aus dem Jahr 2011 und dem Album „Märtyrer*“ aus dem Jahr 2014. Beide landeten auf dem ersten Platz der deutschen und schweizerischen Charts.

05: Farid Bang

Selfmade Records, <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Farid_Bang_2013.jpg">Farid Bang 2013</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/legalcode">CC BY-SA 2.0</a>

Selfmade Records, Farid Bang 2013, CC BY-SA 2.0

Farid Band ist ein deutschsprachiger Rapper mit marokkanischen Wurzeln. Er wuchs in Spanien auf, bis er im Alter von acht Jahren mit seiner Familie nach Düsseldorf zog. Farid Bang ist der Gründer des Labels Banger Musik, welches Rapper wie KC Rebell, Summer Cem und 18 Karat unter Vertrag hat. Mit 19 Jahren begann er selbst zu rappen und landete vorerst bei Eko Freshs Label German Dream. Farid Bangs Stil ist dem Gangsta-Rap zuzuordnen. 2008 veröffentlichte er sein Debütalbum „Asphalt Massaka*“, womit er zuerst erfolglos blieb. Schließlich beteiligte er sich an Disstracks gegen Aggro Berlin, Fler und andere und machte so auf sich aufmerksam. Aufgrund seiner Texte wurden drei seiner Alben indiziert. Seinen größten Erfolg erzielte er mit dem 2014 veröffentlichten Album „Killa*“, das Platz 1 der Charts erreichte. Auch das Kollaboalbum „Jung, brutal, gutaussehend 2*“, das er mit Kollegah aufnahm, hatte großen kommerziellen Erfolg und erreichte ebenfalls Platz 1.

04: Sido

(c) Murat Aslan / Universal Music

(c) Murat Aslan / Universal Music

Sido ist ein Rapper aus Berlin und gehört ohne Frage zu den erfolgreichsten deutschen Rappern. Zahlreiche Gold- und Platinauszeichnungen belegen seinen kommerziellen Erfolg. Wie viele andere rappte Sido zu Beginn in englischer Sprache, wechselte dann aber zur deutschen Sprache. Erste musikalische Schritte machte er bei dem Hip-Hop-Label Royal Bunker. Zusammen mit dem Rapper B-Tight wurde Sido später von dem eigens gegründeten Label Aggro Berlin unter Vertrag genommen. Dort machte der Rapper sich mit seinem „Arschficksong*“ einen Namen. 2004 veröffentlichte Sido sein erstes Soloalbum „Maske X*“, das bereits auf Platz 3 der Charts landete und mit der goldenen Schallplatte ausgezeichnet wurde. Seinen bisher größten Erfolg landete Sido mit seinem Album „30-11-80*“, welches 2013 erschien. Sido erzählt in seinen Texten meist von seiner Kindheit und dem Aufwachsen unter ärmeren Umständen. Mit Sido legten sich außerdem schon andere deutsche Rapper wie Azad und Bushido an.

03: Bushido

Bushido ist ein deutscher Rapper und Produzent. Er ist Sohn eines Tunesiers und einer Deutschen und wuchs in Berlin Tempelhof auf. Bushido präsentiert sich gern als Bad-Boy der deutschen Rap-Szene. Beim Plattenlabel Aggro Berlin traf er auf Künstler wie Sido und B-Tight. Auch sein ehemaliger Kumpel Fler war bei Aggro Berlin unter Vertrag. Mit Fler veröffentlichte er das bereits erwähnte Album „Carlo Cokxxx Nutten“. Aufgrund von Differenzen trennte Bushido sich im Jahr 2003 von Aggro Berlin. Sein erstes Soloalbum „Vom Bordstein zur Skyline“ ist mittlerweile indiziert. Weitere Alben wurden ebenfalls indiziert oder dürfen aufgrund von Urheberrechtsverletzungen nicht mehr verkauft werden. Sein Album „7*“ aus dem Jahr 2007 war sein bisher größter Erfolg. Die Platte landete auf Platz 1 in Deutschland und auf Platz 2 in Österreich und der Schweiz. Zudem wurde sie mit Platin ausgezeichnet. Bushidos aggressiver Rap ist dem Gangsta-Rap zuzuordnen.

02: SpongeBozz aka Sun Diego

Screenshot aus dem YouTube-Video: SPONGEBOZZ - Planktonweed ►Planktonweed Tape 17.04.2015◄ (Official 4K Video)

Screenshot aus dem YouTube-Video: SPONGEBOZZ – Planktonweed ►Planktonweed Tape 17.04.2015◄ (Official 4K Video)

SpongeBozz ist ein deutscher Rapper mit russischen Wurzeln. Sein Name ist an die Zeichentrickfigur Spongebob Schwammkopf angelehnt. Nicht nur sein Künstlername sondern auch der Name seines eigenen Labels Bikini Bottom Mafia ist eine Anspielung auf die Welt, in der Spongobob Schwammkopf zuhause ist. Das erste Album „Planktonweed Tape“ erschien im Jahr 2015, nachdem SpongeBozz sich zuvor einen Namen als Battle-Rapper gemacht hatte. Er gewann „JuliensBlogBattle“ und verteidigte seinen Titel auch im darauf folgenden Jahr. Sein Debütalbum landete prompt auf dem ersten Platz der Charts. Kurz danach wurde das Album aufgrund des Songs A.C.A.B. indiziert, was für „All Cops Are Bastards“ steht. Kollegah selbst bestätigte in einem Interview, dass es sich bei SpongeBozz um seinen Kollegen Sun Diego handelt.

01: Kollegah

(c) Laion

(c) Laion

Kollegah ist ein deutscher Rapper aus Friedberg. Im Alter von 15 Jahren konvertierte er zum Islam, nachdem er sich mit der Religion intensiv auseinander gesetzt hatte. Angestoßen wurde sein Interesse von seinem Stiefvater. Sein erstes Album erschien unter dem Titel „Alphagene*“ im Jahr 2007. Damals war Kollegah bei Selfmade Records unter Vertrag. Das Album erreichte nur Platz 51 in den Charts. Das 2014 veröffentlichte Album „King*“ war mit einer dreifachen Goldauszeichnung sein bisherig größter kommerzieller Erfolg. Es landete auf Platz 1 der Charts in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Auch seine folgenden Alben landeten auf Platz 1 und verkauften sich sehr gut. So ist es kein Wunder, dass Kollegah die Liste der erfolgreichsten deutschen Rapper anführt. 2016 gründete Kollegah sein eigenes Label und nahm den Rapper Seyed unter Vertrag. Die besten deutschen Rapper müssen sich derzeit am kommerziellen Erfolg von Kollegah messen.

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