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Die beliebtesten Musikalben aller Zeiten

Musiktipp

Die beliebtesten Musikalben aller Zeiten

Die beliebtesten Musikalben aller Zeiten

Wir präsentieren euch die 11 beliebtesten Musikalben aller Zeiten. Fast jeder Song muss ein Hit werden, damit ein Album sich millionenfach verkauft. Wer sind die Künstler, die solch eine außergewöhnliche Leistung vollbracht haben?

Im Radio laufen die besten Hits der Superstars hoch und runter, doch die wirklich großen Interpreten definieren sich nicht über einzelne Songs, sondern über ganze Alben. Ob im Studio aufgenommen, als Greatest-Hits-Sammlung aufgebaut oder als Sammlung herausragender Soundtracks – die Königsdisziplin der Musik ist das Album! Doch welche Alben waren eigentlich die beliebtesten der Geschichte? Wir haben uns die Top 11 angeschaut.

Platz 11: Come on Over

von Shania Twain

Verkaufszahlen: 40 Millionen

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(c) Universal Music

(c) Universal Music

Das Jahr 1997 gehörte Shania Twain. Die kanadische Sängerin verkaufte in ihrer Karriere bisher etwa 85 Millionen Tonträger – davon allein über 40 Millionen Mal das Album „Come on Over“. Sie gilt als eine der erfolgreichsten Künstlerinnen der USA. Ihr Vorzeigealbum gewann in den USA Doppeldiamant. Im Vereinigten Königreich unglaubliche 11 Mal Platin. Der Name Shania bedeutet so viel wie „Ich bin auf meinem Weg“ und ist bei der Kanadierin absolutes Programm. Nicht umsonst hat sie diesen Namen selbst ausgewählt, nachdem sie eigentlich als Eilleen Regina das Licht der Welt erblickte. Twain verlor als junge Frau ihre Mutter und ihren Stiefvater bei einem Autounfall, war mit Anfang 20 plötzlich für das Wohl ihrer jüngeren Geschwister verantwortlich. Sie verarbeitete ihre Trauer vor allem mit Musik. 1993 erschien ihr erstes Album, dem sie ihren Namen gab, und verkaufte sich prompt etwa eine Million Mal. Zwei Jahre später machte sie „The Woman in Me*“ endgültig über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Über 12 Millionen Fans schlugen in den Plattenläden zu und machten ihre erst zweite große CD zum erfolgreichsten County-Album aller Zeiten. Ihren eigenen Erfolg übertraf sie nur zwei Jahre später selbst. „Come on Over“ schlug voll ein und wurde zu einem der erfolgreichsten Musikalben aller Zeiten. Es war gespickt mit Songs, die auch für sich genommen Riesenhits wurden. „You’re Still The One*„, „That Don’t Impress Me Much*“ oder „From This Moment On*“ schafften in vielen Ländern den Sprung in die Top 10, das ganze Album wurde für den europäischen Markt in einer besonderen Countrypopversion neu gemischt. Nie wieder veröffentliche eine Solokünstlerin ohne fremde Stimmen ein derart erfolgreiches Album. Die Countrysängerin erhielt für ihre Leistungen große Auszeichnungen, gewann unter anderem Grammy, Comet, Echo und Bambi.

Platz 10: Rumours

von Fleetwood Mac

Verkaufszahlen: 40 Millionen

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(c) Warner Music Group

(c) Warner Music Group

Im Jahr 1977 fuhr die Rockband Fleetwood Mac den größten Erfolg ihrer Geschichte ein. Das Album „Rumours“ brachte die Musikwelt mächtig ins Beben und verkaufte sich weltweit mehr als 40 Millionen Mal. Die ursprünglich 1967 von Peter Green, Mick Fleetwood und Bob Brunning in Großbritannien gegründete Bluesband hatte auch vorher schon einige große Erfolge erzielt. 1969 beispielsweise mehr Platten als die Beatles und die Rolling Stones verkauft, doch als 1977 das bis dahin elfte Album auf den Markt kam, wurden alle Erwartungen weit übertroffen und neue Rekorde erreicht. Doppeldiamant in den USA, 11-fach Platin in Großbritannien, einen Grammy für das Album des Jahres – „Rumours“ sprengte alle Grenzen. Der Song „The Chain*“ wurde seither bei jedem Konzert als erstes gespielt. Die Zusammensetzung der Band änderte sich fortlaufend, einzige Konstante ist Mick Fleetwood, der seit der Gründung dazugehört. Mitgründer Brunning war schon kurz nach der Gründung wieder raus, Green 1970. John McVie stieg 1967 ein, seine Frau Frau Christine drei Jahre später. Das Paar ließ sich 1977 scheiden, spielte jedoch weiter gemeinsam in einer Band, bis Christine 1995 ausstieg, um 2014 ihre Rückkehr zu Fleetwood Mac zu erklären. Stevie Nicks und Linsey Buckingham stießen 1975 zur Gruppe, als diese gerade dabei war, von einer reinen Bluesband zu Rock- und Popmusik zu wechseln. Beide kehrten der Band zwischendurch den Rücken, beide sind mittlerweile wieder an Bord. Die kuriosen Geschichten der Band erreichten in der Produktion des im Nachhinein erfolgreichsten Albums ihren Höhepunkt. Nicht nur, dass sich Christine und John McVie während der Aufnahmen miteinander überwarfen, auch Stevie Nicks trennte sich von ihrem damaligen Freund Buckingham – wohl zugunsten Fleetwoods. 1998 wurde die Band in die Hall of Fame des Rock´n´Roll aufgenommen. Allen Trennungen, Streitigkeiten und Skandalen zum Trotz geht Fleetwood Mac seit 2013 wieder in der erfolgreichsten Besetzung Fleetwood, Nicks, Buckingham sowie Christine und John McVie auf Tour. In der Besetzung also, die für eines der beliebtesten Musikalben aller Zeiten verantwortlich ist.

Platz 09: Saturday Night Fever

von Bee Gees

Verkaufszahlen: 40 Millionen

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(c) Warner Music Group

(c) Warner Music Group

Kein gelungener Disco-Abend ohne die Bee Gees! Der Superhit „Night Fever*“ ist bis heute ein absoluter Klassiker der Partymusik und eignet sich nach wie vor zum Tanzen und lauten Mitsingen. Der originale Soundtrack zum gleichnamigen Film wurde 1977 eingespielt und wurde ein absoluter Volltreffer. 24 Wochen stand das Album auf Platz 1 der Albumcharts, noch drei Jahre nach der Erscheinung wurde es in der Bestenliste geführt. Der Hauptsong des Albums machte Disco-Musik überhaupt erst populär und prägte eine ganze Ära. Doch auch andere Hits des Albums waren und sind absolute Klassiker, zum Beispiel „How Deep Is Your Love*“ oder „Stayin‘ Alive*„. Die ersten musikalischen Schritte gingen die Brüder Barry, Maurice und Robin Gibb 1958 als Kinderband in Australien. Als sie dort schon kleine Stars waren, zogen sie 1966 nach Großbritannien, unterzeichneten ihren ersten Plattenvertrag und starteten die große Weltkarriere. „New York Mining Disaster 1941*“ wurde zum ersten großen Hit, es folgten „To Love Somebody*„, „World*“ oder „Massachusetts*„. Sie konkurrierten schnell mit den Beatles und den Stones. Nach einem Streit der Geschwister trennte sich die Band Ende der 60er Jahre zum ersten Mal, kam aber schon ein Jahr später erneut zusammen. Die anfängliche Euphorie war jedoch verflogen, die Bee Gees keine große Nummer mehr und international noch immer ein unbeschriebenes Blatt. Das änderte sich erst Mitte der 70er und so richtig mit „Saturday Night Fever“. Als es mit dem Disco-Hype Mitte der 80er vorbei war, versanken auch die Bee Gees in der Versenkung. Die Künstler starteten mehr oder weniger erfolgreiche Solo-Karrieren, fanden dann aber noch ein drittes Mal zusammen. Die Single „One“ verhalf den Bee Gees zur ersten Top 10-Platzierung in den USA seit über zehn Jahren. Das endgültige Ende der Band war 2003 erreicht, als Maurice Gibb infolge einer Darm-OP starb. Die Bee Gees wurden oft und zahlreich geehrt – unter anderem mit dem Bambi und einer Vielzahl Grammys. Erhalten bleibt aber vor allem ein wichtiges Stück Musikgeschichte.

Platz 08: Dirty Dancing

von Verschiedene Interpreten

Verkaufszahlen: 42 Millionen

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(P) 1987 Vestron Pictures, Inc.

(P) 1987 Vestron Pictures, Inc.

Auf Platz 8 der Liste der meistverkauften Musikalben aller Zeiten folgt die nächste Filmmusik. „Dirty Dancing“ – Klassiker der Kulturgeschichte, im Film wie in der Musik. Das vermutlich bekannteste Lied des Films stammt von Patrick Swayze. „She’s Like the Wind*“ ist natürlich Teil des Albums, dass über 42 Millionen Mal verkauft wurde und in den USA genauso wie in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf Platz 1 der Charts sprang. Doch keine Filmszene ist natürlich so berühmt wie die, in der Swayze seine Tanzpartnerin Jennifer Grey in die Luft stemmt – zu den Klängen von Bill Medleys und Jennifer Warnes´ „The Time of My Life*„. Der Song gewann sowohl einen Oscar als auch einen Golden Globe. Eric Carmens „Hungry Eyes*“ darf auf dem Album natürlich genauso wenig fehlen wie „Be My Baby*“ von The Ronettes. Der Tanzfilm wurde zu einem der erfolgreichsten der Geschichte, seine Soundtracks jedoch stehen ihm in nichts nach.

Platz 07: Their Greatest Hits 1971-1975

von Eagles

Verkaufszahlen: 42 Millionen

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Mit einem Album ihrer größten Hits schaffen es auch die Eagles auf die Liste der erfolgreichsten Musikalben aller Zeiten. Bis heute werden ihre Songs von anderen Bands gecovert und neu eingespielt, zum Beispiel „Hotel California“ von den Red Hot Chili Peppers. Der Titel gilt als eine der erfolgreichsten Rock-Nummern aller Zeiten. Das Greatest Hits-Album der Jahre 1971 bis 1975 enthält neben diesem Klassiker auch Welthits wie „One Of These Nights*„, „I Can’t Tell You Why*“ oder „New Kid In Town*„. Zwischen der Bandgründung 1971 und der erstmaligen Auflösung 1980 gehörten die Eagles zu den erfolgreichsten Musikgruppen der USA. Fünf Nummer 1-Singles und sechs Nummer 1-Alben sprechen eine deutliche Sprache. „Their Greatest Hits 1971-1975“ toppte alles, wurde zum meistverkauften Album des 20. Jahrhunderts in den USA. Auch sechs Grammys und fünf American Music Awards machen deutlich, welchen Stellenwert die Eagles in der Musikgeschichte einnehmen. Entsprechend groß war die Trauer der Fans, als die Band sich 1980 nach internen Zerwürfnissen auf getrennte Wege begab. Das Ende war das zum Glück nicht. 1994 kam es zur Re-Union, einigen weiteren Tourneen und einem letzten Studioalbum „Long Road Out Of Eden*„. Der Tod Glenn Freys 2016 bedeutete dann das endgültige Aus einer der größten Bands aller Zeiten.

Platz 06: Bat out of Hell

von Meat Loaf

Verkaufszahlen: 43 Millionen

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(c) Universal Music

(c) Universal Music

1977 war ein gutes Musikjahr. Die Bee Gees brachten „Saturday Night Fever“ heraus, Fleetwood Mac „Rumours“ – und Meat Loaf sein Mega-Album „Bat out of Hell“. Nur sieben Titel enthielt das erst zweite Album des US-Rockers, doch die hatten es in sich. Das Album verkaufte sich 43 Millionen Mal, noch 2014 ging es 200.000 Mal über den Ladentisch. Die Texte stammen von Jim Steinmann, einem guten Freund Meat Loafs. Gemeinsam schaffen sie es auf Platz 6 der meistverkauften Musikalben aller Zeiten. Neben dem titelgebenden Auftaktsong enthält das Album auch den Klassiker „Heaven Can Wait*“ und „Paradise By the Dashboard Light*„. Meat Loaf, der den ersten Teil seines Spitznamens erhielt, weil er als kleiner Junge schon übergewichtig war und den zweiten, als er seinem Footballtrainer als 13-Jähriger auf den Fuß getreten war, schlug sich vor seiner großen Solo-Karriere in verschiedenen kleinen Rockbands durch. Mitte der 70er arbeitete er mit Steinman an einem Musical, das Neverland heißen und die Geschichte des Peter Pan in die Rockmusik übertragen sollte. Das Musical kam nie zustande, doch aus den Arbeiten entstand „Bat Out of Hell*„, für das die beiden lange nach einem Label suchen mussten. Nach vielen Ablehnungen räumte Cleveland International Records dem Song eine Chance ein. Der Rest ist Musikgeschichte. Meat Loaf wurde weltberühmt und trat bald auch als Schauspieler in Erscheinung, unter anderem in „The Rocky Horror Picture Show“, aber auch in Gastrollen bei „Monk“ oder „Dr. House„. Seine eigene Biografie kam 2000 in die Kinos. Keine Frage, Meat Loaf gehört zu den ganz Großen der Rockmusik.

Platz 05: Bad

von Michael Jackson

Verkaufszahlen: 45 Millionen

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(c) Sony Music

(c) Sony Music

The King of Pop schafft es mit dem Album „Bad“ auf Platz 5 der beliebtesten Musikalben aller Zeiten. Seit der Veröffentlichung 1987 verkaufte sich das Album etwa 45 Millionen Mal. Es war das siebte Album des Sängers und wurde zu einem seiner erfolgreichsten. In den USA gewann es acht Mal Platin, aber auch in fast allen anderen Ländern der Welt war „Bad“ ganz oben in den Charts vertreten. In Deutschland gab es beispielsweise vierfach Platin. Neben dem Titelsong fanden sich zehn weitere Hits auf dem Album, die für sich genommen zu den größten des Pop-Giganten zählen, darunter „Liberian Girl*„, „Dirty Diana*“ und „I Just Can’t Stop Loving You*„. Michael Jackson gilt als einer, nein der größte Entertainer der Geschichte. Das Guinness Buch der Rekorde hat ihm genau diesen Titel verliehen und führt ihn mit geschätzt bis zu 400 Millionen Tonträgern als erfolgreichsten Künstler überhaupt. Das britische Musikmagazin „New Musical Express“ kürte ihn zum bedeutendsten Sänger aller Zeiten. Kaum vorstellbar, dass „Bad“ das einzige Album in der Liste der TOP 11 bleibt.

Platz 04: The Bodyguard: Original Soundtrack Album

von Whitney Houston und verschiedene Interpreten

Verkaufszahlen: 45 Millionen

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(P) 1992 Arista Records, Inc.

(P) 1992 Arista Records, Inc.

Knapp am Podium vorbeigeschrammt ist das Album „The Bodyguard“, das Whitney Houston gemeinsam mit anderen Interpreten eingespielt hat. Der Soundtrack zum Film „Bodyguard“ wurde 1992 veröffentlicht und verkaufte sich 45 Millionen Mal. In mindestens 17 Ländern erreichte es zeitweise Platz 1 der Charts. Besonders im Gedächtnis geblieben ist natürlich die Schlussszene mitsamt ihrer Musik. Popsängerin Rachel Marron, die Hauptrolle – gespielt von Whitney Houston selbst – war in den letzten Wochen von Sicherheitsmann Frank Farmer bewacht worden, die beiden waren sich nähergekommen, hatten eine Nacht miteinander verbracht, was der eigentlich für seine Professionalität bekannte Frank umgehend bereute. Das Verhältnis der beiden ist in der Folge angespannt und als die Zusammenarbeit beendet ist, verabschiedet sich Rachel bemüht freundschaftlich und doch schweren Herzens am Flughafen. Bereits auf der Startbahn stoppt Rachel den Privatjet in letzter Sekunde, läuft aus dem Flugzeug und küsst Frank leidenschaftlich. Dazu ertönt Whitney Houstons „I Will Always Love You*„. Der Song erhielt einen Grammy, Houston einen für die beste weibliche Gesangsleistung im Pop-Genre. Auch andere ihrer großen Songs wurden in diesem Film berühmt, darunter „I’m Every Woman*“ und „Jesus Loves Me*„. Whitney Houston wurde nicht zuletzt dank „The Bodyguard“ zu einer der erfolgreichsten Sängerinnen aller Zeiten mit über 170 Millionen verkauften Tonträgern und sechs Grammys. Neben Houstons Songs enthielt das bestverkaufte Soundtrack-Album auch den Klassiker „Trust In Me*“ von Joe Cocker und Sass Jordan, Curtis Stigers Interpretation von „Peace, Love and Understanding*“ oder „It’s Gonna Be A Lovely Day*“ von The S.O.U.L. S.Y.S.T.E.M.

Platz 03: Back in Black

von AC/DC

Verkaufszahlen: 50 Millionen

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Wir kommen zu den TOP 3 – und einer Band, die Massen in Bewegung bringt: AC/DC. Über 50 Millionen Mal verkaufte die Hardrock-Band ihre erfolgreichste Platte „Back in Black“. Sie entstand im Jahr 1980 im Gedenken an Sänger Bon Scott, der kurz zuvor gestorben war. Erstmals war in diesem Album sein Nachfolger Brian Johnson an Bord. Die australischen Brüder Angus und Malcolm Young hatten die Band 1973 gegründet und nach Gleich- und Wechselstrom benannt, weil ihre Schwester Margeret die Abkürzung auf der Nähmaschine entdeckte und für gut befand. Auch das zum Markenzeichen gewordene Schulkostüm, mit dem Gitarrist Angus bis in alle Ewigkeit auf die Bühne steigen wird, geht auf eine Idee der Schwester zurück und ist der Tatsache geschuldet, dass er seine Uniform zu Schulzeiten auch nach dem Unterricht anbehielt. Mitte der 70er entwickelte die Band ihren Stil, dem sie bis heute treu geblieben ist, und begann damit, sich eine große Fanbase anzulegen. Mit Scott als Sänger entstanden eine Reihe erfolgreicher Songs und Alben wie „T.N.T.*„, „High Voltage*“ oder „Let There Be Rock*„. Der letzte große Kracher mit Bon Scott am Mikro wurde „Highway to Hell*„, ehe mit seinem Nachfolger Johnson das erfolgreichste AC/DC-Album aller Zeiten entstand, das allein in den USA 22-fach Platin erreichte. „Back to Black“ wurde auf den Bahamas eingespielt und enthält neben dem Titelsong auch Klassiker der Musikgeschichte wie „Hells Bells*„, zu dem bis heute viele Fußballvereine in ihr Stadion einlaufen, und „You Shook Me All Night Long*„. Insgesamt verkaufte die Band 150 Millionen Tonträger. Für das beliebteste Musikalbum aller Zeiten aus den Gitarren der AC/DC-Rocker reicht es zu Platz 3 in dieser Liste.

Platz 02: The Dark Side of the Moon

von Pink Floyd

Verkaufszahlen: 50 Millionen

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(c) Warner Music

(c) Warner Music

Platz 2 der beliebtesten Musikalben aller Zeiten geht an Pink Floyd. 1965 gegründet, schufen Syd Barrett, Nick Mason, Roger Waters und Richard Wright etwas völlig Neues. Sowohl die Musik, die Klänge ihrer Songs als auch ihre unverwechselbaren Auftritte auf der Bühne wurden Kult. Immer wieder wurde Pink Floyd zum Vorreiter, wenn es darum ging, neue Technik zu nutzen, um außergewöhnliche Klänge zu produzieren. 50 Jahre lang belebte die britische Band das Musikgeschäft. Anfangs im Psychedelic Rock angesiedelt mit Songs wie „The Piper At The Gates Of Dawn*„, wurde Pink Floyd bald programmatisch, später klassisch und gar intellektuell. Die Stile der Band wurden von ihren Mitgliedern geprägt, die im Laufe der Zeit wechselten, die größten Erfolge wurden in der ersten Hälfte der 70er Jahre gefeiert. Roger Waters war mehr und mehr der Bandleader und führte Pink Floyd an die Spitze der Rockmusik. „The Dark Side of the Moon“ kam 1973 auf den Markt und verkaufte sich etwa 50 Millionen Mal. Neun Songs finden sich auf dem Album, darunter „Money*„, „On the Run“ und „Brain Damage*„. Im Vergleich zu vorherigen Produktionen war dieses Album eher auf den kommerziellen Erfolg ausgerichtet. Es wurden moderne Pop-Elemente einbezogen, der Sythnesizer kam erstmals in großem Stil zum Einsatz. Prägend war auch das Gitarrenspiel von David Gilmour, dessen Blues-Vorliebe nicht zu überhören ist. Der Erfolg der Platte gab den Künstlern Recht. Insgesamt 923 Wochen lang wurde das Album in den Top 200 der US-amerikanischen Charts geführt, nach seiner Veröffentlichung 773 Wochen am Stück. Zwei Jahre später wurde auch das Album „Wish You Were Here*“ zum Verkaufsschlager und zum zweiten Klassiker der Band, nicht wenige Fans sehen die sentimentale Hommage an den mittlerweile ausgeschiedenen und in psychischen Problemen gefangenen Syd Barrett als das künstlerisch wertvollste Album von Pink Floyd. 2015 endete die Geschichte einer großen Band, nach der heute sogar der Asteroid (19367) Pink Floyd benannt ist. Die erfolgreichsten Musikalben der Band schrieben unvergessliche Rock-Geschichte.

Platz 01: Thriller

von Michael Jackson

Verkaufszahlen: 110 Millionen

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(c) Epic/Legacy

(c) Epic/Legacy

Das beliebteste Musikalbum aller Zeiten stammt – natürlich – vom King of Pop. „Thriller“ übertrifft alle anderen Produktionen um Längen, verkaufte sich bisher unglaubliche 110 Millionen Mal und macht Michael Jackson zum einzigen Musiker, der in der Liste der erfolgreichsten Musikalben aller Zeiten zweimal vertreten ist. Die Liste der Songs liest sich wie das `Who is who` der Pop-Geschichte. Neben dem namensgebenden Klassiker „Thriller*“ besticht das Album mit „Beat It*„, „Billie Jean*“ und „The Girl Is Mine*„, das Jackson gemeinsam mit Paul McCartney eingesungen hat. Die Zusammenstellung wurde in vielen weiteren Versionen wiederveröffentlicht, unter anderem als „25th Anniversary Edition“. Neben seinen Videos machte auch sein unverwechselbarer Moonwalk-Tanzstil, den er in dieser Zeit erstmals auf die Bühne brachte, das Album weltberühmt. Als erstes Album überhaupt hielt sich „Thriller“ über ein Jahr in den Top 10 der US-Hitparade. Das Guinness Buch der Rekorde ehrte den Sänger für das meistverkaufte Album aller Zeiten. Allein im Jahr seines Todes 2009 wurden vier Millionen Exemplare allein dieses Albums verkauft. Zum Song „Thriller“ produzierte Jackson ein fast 15-minütiges Video, das zum international meistverkauften Videoclip aller Zeiten wurde. Jackson erhielt für das Album bei einer Verleihung acht Grammys – Rekord. „Thriller“ sprengte alle vorher dagewesenen Kategorien und ist zu Recht das erfolgreichste Musikalbum aller Zeiten. Und wem sonst könnte die Ehre des ersten Platzes gebühren, wenn nicht Michael Jackson? Seine Karriere kann ganze Bücher füllen – hier nur eine Auswahl seiner größten Erfolge: Mit etwa 400 Millionen verkauften Tonträgern ist er der erfolgreichste Musiker aller Zeiten. Sein Live-Video „Black and White“ sahen 1991 etwa 500 Millionen Menschen weltweit zur gleichen Zeit – ebenfalls Rekord. Mit 890 Millionen US-Dollar strich er den höchstdotierten Plattenvertrag aller Zeiten ein. Außerdem gehört er fünf Hall of Fames an, so vielen wie sonst nur Elvis Presley: Rock ´n´Roll, Vocal Group, Songwriters, Dance und Rhythm and Blues Music. Keine Frage – „Thriller“ ist verdientermaßen das beliebteste Musikalbum aller Zeiten.

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