Die 21 besten Schauspieler aller Zeiten

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Die 21 besten Schauspieler aller Zeiten findest du in diesem Artikel. All diese Schauspieler sind in den besten Filmen, die je veröffentlicht wurden, zu sehen gewesen.

Was zeichnet die Qualitäten eines Schauspielers aus? Sind es die Emotionen, die sie dem Zuschauer glaubhaft vermitteln können, ihre Arbeitsweise oder einfach ihr müheloser Charme und ihr Charisma?

Wer ist der beste Schauspieler aller Zeiten? Ist es ein klassischer Darsteller wie Marlon Brando, ein komödiantisches Genie wie Charlie Chaplin, ein Draufgänger wie Clint Eastwood oder ein Charakterdarsteller wie Daniel Day Lewis? Es gibt so viele Möglichkeiten den größten Filmschauspieler aller Zeiten zu ermitteln. Wir haben uns in diesem Artikel auf die Oscar-Auszeichnungen der jeweiligen Stars konzentriert.

Nachfolgend die besten Schauspieler aller Zeiten:

Marlon Brando Jr.

 

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Marlon Brando Jr. war der beste Schauspieler seiner Zeit. Heute gilt er als bester Schauspieler aller Zeiten. Nicht ohne Grund, denn die schauspielerische Leistung des Charakterdarstellers hat einen entscheidenden Teil der gesamten Filmgeschichte des 20. Jahrhunderts geprägt. Brando gewann zwei Oscars in der Kategorie „Bester Hauptdarsteller“ für die Filme

  • Die Faust im Nacken (1954)
  • Der Pate (1972) (Brando hatte damals die Annahme des Preises abgelehnt und sich bei den Oscar-Verleihungen vertreten lassen)

Seine Ausbildung begann Marlon Brando in New York an der New School. Brando nahm an dem dort eingerichteten Dramatic Workshop teil, der Berühmtheiten wie Tony Curtis, Walter Matthau und Harry Belafonte hervorbrachte. Die ersten Anfänge am Broadway folgten und schon bald durfte Brando mit „Endstation Sehnsucht“ weltweite Beachtung genießen.

Im Jahr 1973 gewann er einen weiteren Oscar, den er jedoch ablehnte. Durch eine weibliche Schauspielerin als Vertretung ließ er verlauten, dass sich die Ablehnung auf die benachteiligte und schlechte Behandlung der amerikanischen Ureinwohner durch die Filmindustrie gründe.

Daniel Day-Lewis

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Unter den männlichen Schauspielern ist Daniel Day-Lewis der einzige Darsteller, dem der Oscar dreimal in der Kategorie „Bester Hauptdarsteller“ für die Filme

  • Mein linker Fuß (1989)
  • There Will Be Blood (2007)
  • Lincoln (2012)

verliehen wurde.

Daniel Day-Lewis ist das Kind einer britischen Schauspielerin und eines Schriftstellers irisch-britischer Abstammung. Aufgrund der familiären Verwurzelung in der Filmindustrie (der Großvater war eine Größe in der britischen Filmindustrie und die Schwester ist Dokumentarfilmerin) studierte er Schauspiel an der Bristol Old Vic Theatre School. Eine Zeit lang blieb der hochtalentierte Charakterdarsteller beim Theater.

Achtzehn Jahre nach seiner ersten Filmrolle in „Sunday, Bloody Sunday“ 1971 gewann er 1989 seinen ersten Oscar in „Mein linker Fuß“ für die Darstellung des spastisch gelähmten Schriftstellers und Malers Christy Brown. Es folgte die schauspielerische Zusammenarbeit mit Berühmtheiten wie Leonardo DiCaprio unter der Regie von Martin Scorsese.

Im Jahr 2014 wurde er von Prinz William zum Ritter geschlagen und führt seitdem den Titel „Sir“.

Jack Nicholson

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Der US-amerikanische Schauspieler, Drehbuchautor, Regisseur und Produzent John Joseph „Jack“ Nicholson gehört zu den bekanntesten und besten Darstellern der Gegenwart. Der erfolgreiche Schauspieler in Hollywood glänzt mit drei Oscars in der Kategorie „Bester Hauptdarsteller“ und einem weiteren Oscar in der Kategorie „Bester Nebendarsteller“ in den Filmen

  • Einer flog übers Kuckucksnest (1975)
  • Besser geht’s nicht (1997)
  • Zeit der Zärtlichkeit (1984)

Der aus unübersichtlichen Familienverhältnissen stammende Nicholson fasste bereits in frühen Kinderjahren den Entschluss, den Weg in die Filmwelt anzutreten. Er engagierte sich schon früh im Schultheater, allerdings beschritt er nicht – wie viele andere Schauspieler – den Weg über eine klassische Schauspielausbildung am Theater oder einem College. Er fing erst als Botenjunge in einer Filmgesellschaft an. Erst später nahm er Schauspielunterricht.

In den 1970er Jahren avancierte der talentierte Darsteller zu einem führenden Star der jungen Schauspielergeneration, zu denen auch Dustin Hoffman, Al Pacino und Robert De Niro gehörten. Im Jahr 1975 gewann Nicholson seinen ersten Oscar als „Bester Hauptdarsteller“ für „Einer flog über das Kuckucksnest“.

Sein „Killergrinsen“ macht ihn unverwechselbar – besonders in dem Film „Shining“ dürfen Zuschauer sein fantastisches Schauspiel mit Angst und Ehrfurcht bewundern.

Denzel Washington

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Denzel Hayes Washington, Jr. ist unter den afro-amerikanischen Darstellern der beste Schauspieler in der Welt der Stars und Sternchen. Er gewann zwei Oscars in der Kategorie „Bester Hauptdarsteller“ für die Filme

  • Glory (1989)
  • Training Day (2002)

Denzel Washington besuchte zunächst die Military Academy in New Windsor. Danach studierte er Journalismus an der Fordham University. Anschließend widmete er sich dem Theaterstudium am American Conservatory Theatre in San Francisco.

Der erste Oscar-Gewinn markiert auch den internationalen Durchbruch des Darstellers. Mit dem Bürgerkriegsdrama „Glory“ wurde er in der Rolle des Soldaten Private Trip weltbekannt.

Robert De Niro

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Der US-amerikanischer Schauspieler Robert Anthony De Niro, Jr. gilt als einer der weltbekanntesten Charakterdarsteller, der nicht nur als Schauspieler fungiert, sondern auch als Filmregisseur und Produzent agiert. Bereits seit den 1970er Jahren zählt er zu den führenden Filmschauspielern, die einen fest Platz in der Filmgeschichte ergattert haben. De Niro gewann zwei Oscars in der Kategorie „Bester Hauptdarsteller“ für die Filme

  • Der Pate (1974)
  • Wie ein wildes Stier (1980)

Robert De Niro entstammt einer Künstlerfamilie und wuchs in Little Italy auf. Schon früh ebnete sich für den weltbekannten Darsteller der Weg zur Schauspielerei. Mit 16 Jahren tourte er bereits in New England und New York und verdiente damit seine erste Schauspielergage.

Das Jahr 1973 sollte einen Wendepunkt in seiner bisherigen schauspielerischen Laufbahn markieren. Er traf auf Martin Scorsese, der wie De Niro in Little Italy aufwuchs. Insgesamt arbeiteten sie von 1973 bis 1995 zusammen.

De Niro prägte mit seiner überragenden, schauspielerischen Leistung Filmklassiker wie

  • Der Pate
  • Der Pate 2
  • Es war einmal in Amerika
  • Taxi Driver
  • Die durch die Hölle gehen

Auch als Produzent feierte er mit Filmen wie „Der gute Hirte“ oder „Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich“ weltweit Erfolge.

Christoph Waltz

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Der in Wien geborene Schauspieler, Synchronsprecher und zweifache Oscar-Preisträger Christoph Waltz hat durch seine überragende schauspielerische Leistung 2009 in Hollywood große Aufmerksamkeit erregt. In nur wenigen Jahren gewann er zwei Oscars in der Kategorie „Bester Nebendarsteller“ für die Filme

  • Inglourious Basterds (2009)
  • Django Unchained (2012)

In der Rolle des SS-Standartenführer Hans Landa (Inglourious Basterds) offenbarte Waltz neben seiner charakterlichen Vielfalt eine sprachliche Versiertheit, wie sie nur wenige Schauspieler besitzen, deren Englisch nicht die Muttersprache ist. Der facettenreiche Schauspieler überzeugte weiterhin mit einer unschlagbaren Darstellung als Dr. King Schulz in dem US-amerikanischen Western „Django Unchained“. Die Zusammenarbeit erfolgte mit Quentin Tarantino, der für beide Filme sowohl das Drehbuch schrieb als auch die Regie führte.

Dabei fing die schauspielerische Karriere von Christoph Waltz eher bescheiden an. Gemäß dem klassischen Werdegang eines Schauspielers studierte er Schauspiel am Max-Reinhardt-Seminar in Wien und am Lee Strasberg Theatre Institute in New York. Mit dieser Schulung im Rücken ergatterte der noch junge Waltz Episodenrollen in bekannten deutschen Krimiserien u. a. wie „Derrick“, „Schimanski“, „Der Alte“ und „Tatort“.

Das Ausnahmetalent arbeitete in den folgenden Jahren auch in britischen, australischen, französischen und polnischen Filmproduktionen mit.

Nach seinem unerwarteten Durchbruch in Hollywood hagelte es Rollen, in denen Waltz als Charakterdarsteller glänzen konnte. Besonders deutlich wird das im Film „Der Gott des Gemetzels“, in dem er seine sprachlichen Fähigkeiten unter Beweis stellte. Als Bösewicht Blofeld im Film „James Bond Spectre“ überzeugte Waltz das Publikum, dass er Hollywood-Klasse in jedem Genre besitzt.

Sean Justin Penn

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Der US-amerikanische Schauspieler, Filmregisseur und Drehbuchautor Sean Penn ist der beste Charakterdarsteller des zeitgenössischen Films. Der in der Frauenwelt begehrte Letzte „Cowboy Hollywoods“ gewann zwei Oscars in der Kategorie „Bester Hauptdarsteller“ für die Filme

  • Mystic River (2003)
  • Milk (2008)

Der charakterstarke Darsteller ist der Sohn eines Filmregisseurs und einer Schauspielerin. Schon früh war deshalb klar, dass auch er in die Fußstapfen seiner Eltern treten würde. Er nahm Schauspielunterricht und war als Laufbote in der Group Repertory Theatre in Los Angeles tätig.

Kurze Zeit nach seinem Debüt am Broadway wurde Hollywood auf den jungen, talentierten Schauspieler aufmerksam. Schon bald übernahm er Rollen in mit Stars besetzten Filmen wie „Carlito’s Way“ oder „Dead Man Walking – Sein letzter Gang“.

Auch als Regisseur machte sich Penn einen Namen und wurde für den Film „Into the Wild“ mit Lob überschüttet.

Nicht nur in der Filmwelt engagiert sich der Schauspieler, er gilt auch als ein sozial sehr engagierter Mensch, der die Öffentlichkeit eher scheut. So blieb er aus Gründen des Protests lange Jahre den Oscar-Verleihungen fern.

Thomas „Tom“ Hanks

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Der US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur, Filmproduzent sowie Synchronsprecher Tom Hanks zählt zu den alteingesessenen Darstellern in Hollywood. Die bedeutende Persönlichkeit spielt seit Jahrzehnten in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mit. Aufgrund seiner schauspielerischen Leistung gewann er zweimal in Folge den Oscar in der Kategorie „Bester Hauptdarsteller“ in den Filmen

  • Philadelphia (1993)
  • Forrest Gump (1994)

Der aus turbulenten Familienverhältnissen stammende Tom Hanks besuchte schon zur Zeit der High School Schauspielkurse und förderte sein Talent aus eigener Kraft heraus. Nach seinem Abschluss studierte er die Kunst des Schauspiels.

Mit der Zeit konnte sich der Darsteller in verschiedenen Rollen und Genres beweisen. 1979 zog er nach New York und spielte in der Sitcom „Bosom Buddies“ mit. Der sympathische Mann ergatterte eine weitere wichtige Rolle in der Komödie „Splash – Eine Jungfrau am Haken“ und „Scott & Huutsch“. Es folgte eine weitere Filmkomödie mit „Schlaflos in Seattle“, mit der sich Hanks endgültig in die Herzen seiner Sympathieträger schoss.

Während andere Schauspieler, Fuß in der Welt der Komödien gefasst haben, dort auch in der Regel bleiben, hat es Hanks geschafft auch in ernsten Rollen zu überzeugen. Hierfür erntete er dann auch gleich den ersten Oscar für den Film „Philadelphia“, in dem er die Rolle eines an Aids erkrankten jungen, homosexuellen Mannes übernahm. Gleich ein Jahr darauf gewann er den zweiten Oscar für seine überragende Darstellung in „Forrest Gump“.

Alsdann folgten weitere ernste Rollen in Filmen wie „Saving Private Ryan“ oder „Captain Phillips“.

Dustin Lee Hoffman

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Der US-amerikanische Schauspieler Dustin Hoffman zählt seit den 1970er Jahren zu den besten Schauspielern Hollywoods. Er ist nicht nur mehrfacher Golden-Globe-Preisträger, sondern auch zweifacher Oscar-Preisträger in der Kategorie „Bester Hauptdarsteller“. Diese gewann er für die Filme

  • Kramer gegen Kramer (1979)
  • Rain Man (1988)

Mit seiner unübertroffenen darstellerischen Leistung prägt er bis heute das US-amerikanische Filmgeschehen. Allerdings wollte der Charakterdarsteller zunächst nicht Schauspieler, sondern Pianist werden. Deshalb studierte er zunächst Musik an Santa Monica City College und brach diese 1956 für die Wahl der Schauspielschule Pasadena Playhouse in Kalifornien ab. Im Jahre 1958 wechselte er zum renommierten Actors Studio.

Seinen großen Durchbruch feierte Hoffman mit dem Film „Die Reifeprüfung“, der heute zu einem der wichtigsten Filmklassiker gehört. Mit dem Oscar-Gewinn für den Film Rainman bewies er mit der Verkörperung des Autisten Raymond eine schauspielerische Top-Leistung.

Michael Caine

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Der britische Schauspieler Michael Caine gilt als einer der besten Schauspieler seiner Generation. In über 160 Filmen spielte der Meister der Schauspielkunst mit. Der mehrfache Golden-Globe-Preisträger gewann zudem zwei Oscars in der Kategorie „Bester Nebendarsteller“ für die Filme

  • Hannah und ihre Schwestern (1986)
  • Gottes Werk & Teufels Beitrag (1999)

Michael Caine wuchs in bescheidenen Verhältnissen in London auf. Um nicht wie sein Vater zu enden, der nach langen Jahren harter Arbeit als armer Mann gestorben war, begann er mit Ehrgeiz seine Filmkarriere unter dem Künstlernamen Michael Caine. Seinen Durchbruch erlebte der Charakterdarsteller in den 1960er Jahren. Zusammen mit den Filmkollegen Jean Connery, Oliver Reed oder Richard Harris profitierte er vom geschmacklichen Wandel des Kino-Publikums.

Überwiegend spielte er in Filmen mit, die rein kommerziell ausgerichtet waren wie z. B. „Der tödliche Schwarm“, „Jagd auf die Poseidon“, „Der weiße Hai – Die Abrechnung“.

Der renommierte Schauspieler ist der am häufigsten ausgezeichnete Filmschauspieler. Im Jahr 1993 erhielt er den Orden Commander of the Order of the British Empire (CBE). Die Ehrung sollte damit kein Ende haben, denn im Jahr 2000 wurde Caine von Königin Elisabeth II. zum Ritter geschlagen. Seinen Geburtsnamen legte der Darsteller damit endgültig ab. Er führt bis heute den Namen Sir Michael Caine.

Weitere großartige Schauspieler mit mindestens zwei Oscars:

Schauspieler:Oscars:Nominierungen:
Walter Brennan3 Oscars für in der Kategorie "Bester Nebendarsteller"4
Spencer Tracy2 Oscars für in der Kategorie "Bester Hauptdarsteller"9
Jack Lemmon1 Oscars für in der Kategorie "Bester Hauptdarsteller"
1 Oscars für in der Kategorie "Bester Nebendarsteller"
8
Gary Cooper2 Oscars für in der Kategorie "Bester Hauptdarsteller"5
Gene Hackman1 Oscars für in der Kategorie "Bester Hauptdarsteller"
1 Oscars für in der Kategorie "Bester Nebendarsteller"
5
Fredric March2 Oscars für in der Kategorie "Bester Hauptdarsteller"5
Anthony Quinn2 Oscars für in der Kategorie "Bester Nebendarsteller"4
Melvyn Douglas2 Oscars für in der Kategorie "Bester Nebendarsteller"3
Jason Robards2 Oscars für in der Kategorie "Bester Nebendarsteller"3
Peter Ustinov2 Oscars für in der Kategorie "Bester Nebendarsteller"3
Kevin Spacey1 Oscars für in der Kategorie "Bester Hauptdarsteller"
1 Oscars für in der Kategorie "Bester Nebendarsteller"
2
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1 Kommentar

  • Liebe Verfasser(innen) der „21 besten Schauspieler aller Zeiten“,

    danke für die aufschlussreichen Infos und detaillierten Beschreibungen aus der Film-Branche, ich lese sie mit Aufmerksamkeit und Interesse.

    Dabei ist mir allerdings auch ein Fehler aufgefallen, der euch unterlaufen ist – ich möchte ihn euch zur Kenntnis bringen:
    Der berühmte Kult-Film mit Robert de Niro heißt nicht „Wie ein wildes Tier“, sondern „Wie ein wilder Stier“ (im Original: Raging Bull)!

    Best wishes,
    R. M.

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