Die 20 beliebtesten Sänger der 2000er Jahre

Photo by William White on Unsplash
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Wie jedes Jahrzehnt sind auch die 2000er Jahre für Künstler und Hits verantwortlich, die wir noch in mehreren Jahrzehnten im Trommelfell sitzen haben werden. An dieser Stelle widmen wir uns – ganz spezifisch – den männlichen Interpreten, die uns die Nullerjahre unvergessen gemacht haben. Die beliebtesten Sänger der 2000er Jahre und auch die erfolgreichsten Sänger der 2000er Jahre bilden hier den Inhalt eines Rankings, welches jeden in Erinnerungen schwelgen lassen wird. Das sind die besten Sänger der 2000er Jahre!

01. Eminem

(c) Craig McDean
(c) Craig McDean
Mit The Marshall Mathers LP* (2000), The Eminem Show* (2002), Encore* (2004), Relapse* (2009) und Recovery* (2010) prägte der Rapper mit gleich fünf Alben die Nullerjahre. Und dies gewaltig: Denn die Longplayer verkauften sich in dieser Zeit zusammen über 100 Millionen Mal! Erfolgreich war auch sein biografischer Musikfilm 8 Mile (2002), der mehr als 240 Millionen US-Dollar einspielte und dessen Soundtrack „Lose Yourself*“ mit einem Oscar als bester Song aus einem Film prämiert wurde. Er war laut dem US-amerikanischen Musikmagazin „Billboard“ der erfolgreichste Musiker aus diesem Jahrzehnt.

02. Akon

(c) Universal Music
(c) Universal Music
Mit Lonely* veröffentlichte der amerikanische Künstler mit senegalesischen Wurzeln im Jahr 2005 einen internationalen Ohrwurm, der es in zehn Ländern auf Platz 1 der Charts schaffte. Die Folge: Akon avancierte zu einem der beliebtesten Kooperationspartner des Musikgeschäfts. Zusammenarbeiten mit Eminem, Snoop Dogg, Michael Jackson, T-Pain, Lil Wayne, Gwen Stefani, Wyclef Jean, Lionel Richie, Madonna, David Guetta und anderen namhaften Künstlern bescherten ihm Hit auf Hit. So konnte er auch seine Platten Trouble* (2004), Konvicted* (2006) und Freedom* (2008) erfolgreich in den globalen Bestsellerlisten unterbringen.

03. Jay-Z

(c) Universal Music
(c) Universal Music
Vor allem im Genre des Hip Hop gilt der Rapper und Musikproduzent Jay-Z als lebende Legende. Dazu beigetragen haben natürlich auch seine Erfolge in diesem Jahrzehnt, in dem er mit sieben Longplayern hintereinander die Spitze der US-Charts erreichte! Weniger mit seinen Alben, vielmehr mit verschiedenen Single-Produktionen ist er in Deutschland erfolgreich gewesen. So wurden 03′ Bonnie & Clyde* (2002, gemeinsam mit seiner Frau Beyoncé), Numb/Encore* (2004, gemeinsam mit Linkin Park) und Empire State of Mind* (2009, gemeinsam mit Alicia Keys) wurden auch hierzulande zu Chartstürmern.

04. Nelly

(c) Universal Music
(c) Universal Music
Vor allem mit seinem zweiten Longplayer Nellyville* (2002) machte der Rapper aus Texas auf sich aufmerksam: Alleine in den USA und in Europa wurde die Platte 8 Millionen Mal verkauft, nachdem er mit der daraus ausgekoppelten Single Hot in Herre* einen internationalen Club-Hit ablieferte. Noch erfolgreicher war allerdings sein Duett Dilemma* mit der ehemaligen Destiny’s Child-Sängerin Kelly Rowland. Dieses chartete in über 20 Ländern, elfmal wurde das Stück ein Nummer 1-Hit. Er wurde neunmal mit Platin und fünfmal mit Gold ausgezeichnet. Des Weiteren gewann er einen Grammy in der Kategorie „Beste Rap-Kollaboration“.

05. Bon Jovi

David Shankbone, Jon Bon Jovi at the 2009 Tribeca Film Festival 3, CC BY 3.0
David Shankbone, Jon Bon Jovi at the 2009 Tribeca Film Festival 3, CC BY 3.0
Mit weltweit mehr als 130 Millionen verkauften Tonträgern gehört die Rockgruppe Bon Jovi zu den erfolgreichsten Bands aller Zeiten. Auch in den 2000er Jahren spielten sie in der Musik-Riege ganz oben mit: Ihre Alben Crush* (2000), Bounce (2002), Have A Nice Day* (2005), Lost Highway* (2007) und The Circle* (2009) verkauften sich 30 Millionen Mal. Im Jahr 2005 erhielten sie während der World Music Awards-Zeremonie den Diamond Award.

06. Robbie Williams

(c) Universal Music
(c) Universal Music
Nachdem der Brite die Popmusik der 1990er Jahre als Teil der Boyband Take That maßgeblich beeinflusste, tat er dies während der Nullerjahre im Alleingang. Sechs Alben, darunter Sing When You’re Winning* (2001), Escapology* (2002) und Intensive Care* (2005), platzierten sich auf Position 1 der Bestsellerlisten in England und in Deutschland. Zahlreiche Musikpreise wurden dem Musiker im Verlauf dieses Jahrzehnts regelrecht „hinterher geworfen“: darunter 12 Brit Awards, neun ECHO-Trophäen und vier MTV Europe Music Awards. Seine erfolgreichsten Singles sind Feel* (2002), Tripping* (2005) und Bodies* (2009) gewesen.

07. Adam Levine

(c) Guy Aroch
(c) Guy Aroch
Zu einem Weltstar wurde der 2013 vom People Magazine zum „Sexiest Man Alive“ gekürte Sänger als Frontmann der Rockband Maroon 5 im Jahr 2004. Nachdem Titel wie This Love* oder She Will Be Loved* globale Hits wurden, verkaufte sich ihr Debüt-Album Songs About Jane* zehn Millionen Mal auf der ganzen Welt. Weitere Veröffentlichungen wie Makes Me Wonder* und Wake Up Call* (beide 2007) vergrößerten die Fan-Gemeinde der Gruppe. Ohne die Mitglieder seiner Band wirkte er zudem bei Titeln von Kanye West (Heard ‚Em Say*, 2005), Natasha Bedingfield (Say It Again*, 2007) und K’naan (Bang Bang*, 2008) mit.

08. Flo Rida

Beyond the Barricade Photography, Flo Rida at Sugar shoot, CC BY 2.0
Gemeinsam mit seinem Rapper-Kollegen T-Pain brachte der aus Florida – wer hätte das geahnt – stammende Künstler den Track Low* auf den Markt, der 2007 auch prompt ein Welterfolg wurde. Dies sorgte dafür, dass auch sein erster Longplayer Mail on Sunday* ein Jahr später in diversen internationalen Hitlisten auftauchte. Ein weiter weltweiter Chart-Hit wurde In the Ayer*, den er gemeinsam mit dem The Black Eyed Peas-Mitglied will.i.am aufnahm. Keine Veröffentlichung konnte allerdings mit dem Erfolg des Titels Right Round*, bei dem auch die Sängerin Kesha mitwirkte, mithalten. Die Kooperation erreichte Platz 1 der Charts in den USA, Kanada, Großbritannien, Australien, Belgien und Irland.

09. Sido

(c) Murat Aslan / Universal Music
(c) Murat Aslan / Universal Music
Paul Hartmut Würdig aus Ost-Berlin avancierte unter seinem Pseudonym Sido (das ein Akronym für super intelligentes Drogenopfer bilden soll) zu einem Superstar des deutschsprachigen Rap. Die Alben Maske (2004), Ich* (2006) und Ich und meine Maske* (2008) verkauften sich jeweils über 100 000 Mal in Deutschland und erreichten somit Gold-Status. Als einziges Stück in die Top 10 der deutschen Single-Charts schaffte es 2009 die Komposition Hey du!*. Diese wurde auch mit einem ECHO („Bester Song“) und einem Comet des Musiksenders Viva („Bestes Video“) ausgezeichnet.

10. Enrique Iglesias

(c) Universal Music
(c) Universal Music
Nachdem der in Madrid geborene, so genannte „König des Latin-Pop“ zu Beginn seiner Karriere lediglich in seiner spanischen Heimat berühmt wurde, eroberte er 2001 mit seiner Platte Escape* auch die internationalen Charts. Verantwortlich hierfür ist hauptsächlich die Pop-Ballade Hero* gewesen, die sich in über zehn Ländern bis an die Spitze der Charts kämpfen konnte. Bei der jährlich stattfindenden ACSAP Pop Music-Preisverleihung der „American Society of Composers Authors and Publishers“ erhielt der Song die Auszeichnung „Lied des Jahres“.

11. Justin Timberlake

(c) Tom Munro
(c) Tom Munro
Wenn die Karriere eines Künstlers in den Nullerjahren direkt durch die Decke des internationalen Musikgeschehens schoss, dann die von Justin Timberlake. Zwar war dieser bereits als Mitglied der Boygroup NSYNC zu Ruhm und Ehre gekommen, doch erst seine Werke als Solo-Künstler machten ihn zu einem der männlichen Pop-Idole. Justified* (2002) und FutureSex/LoveSounds* (2006) konnten sich jeweils 10 Millionen Mal verkaufen und brachten Welthits wie Cry Me a River* oder What Goes Around… Comes Around* hervor. Timberlake bekam in dieser Zeit sieben MTV Video Music Awards, sechs Grammys und vier Brit Awards überreicht.

12. Usher

Usher_Ring.jpg: Ames Friedman derivative work: Adabow (talk), Usher Ring cropped, CC BY 2.0
Usher_Ring.jpg: Ames Friedman derivative work: Adabow (talk), Usher Ring cropped, CC BY 2.0
Yeah!* hallte es 2004 aus vermutlich jeder Discothek dieser Erde. In 15 Ländern wurde der Dancefloor-Track zu einem Nummer 1-Erfolg, der sich alleine in den USA vier Millionen Mal verkaufte und das zweit erfolgreichste Stück der Billboard Hot 100 der 2000er Jahre geworden ist. Zu seinem Top-Album in diesem Jahrzehnt entwickelte sich der Longplayer Confessions*, von dem er global 20 Millionen Kopien absetzen konnte. Besonders populär wurden ebenso die Lieder I Need A Girl* (2002, gemeinsam mit P. Diddy), My Boo* (2004, gemeinsam mit Alicia Keys) und Love In This Club* (2008, gemeinsam mit Young Jeezy), die internationale Chart-Erfolge wurden.

13. James Blunt

(c) WMG
(c) WMG
Mit Back To Bedlam* schoss der Brite 2004 den Vogel ab: Sein Debüt-Album ging in 15 Ländern auf Platz 1 der Charts und verkaufte sich rund 15 Millionen Mal – was die Platte zu einem der erfolgreichsten Debüt-Veröffentlichungen aller Zeiten macht. Der zweite Longplayer, All the Lost Souls*, konnte sich 2007 sogar in den Bestsellerlisten von 20 Ländern behaupten! Der oft als „Schmuse-Sänger“ betitelte Musiker wurde zudem mit Stücken wie You’re Beautiful*, Goodbye My Lover* oder 1973* Dauergast in den Playlisten der internationalen Radiosender.

14. 50 Cent

(c) Lionel Deluy 2009
(c) Lionel Deluy 2009
Das Lied In da Club* beförderte den Rapper 2003 nicht nur in die 1. Liga der Hip Hop-Interpreten, sondern auch weltweit in die Hitlisten. Internationale Erfolge gelangen ihm auch mit Titeln wie P.I.M.P* (2004), Candy Shop* (2006) und Ayo Technology* (2007). Letzteren Track nahm er gemeinsam mit Justin Timberlake auf. Wie Eminem, so glänzte auch er in einem autobiografischen Musikfilm: Get Rich or Die Tryin‘ spielte 2005 46,5 Millionen US-Dollar ein. Sein gleichnamiges Debüt-Album verkaufte sich zwei Jahre zuvor 14 Millionen Mal, die Folge-LP The Massacre* elf Millionen Mal.

15. Lenny Kravitz

(c) M. Bitton
(c) M. Bitton
Dass er einer der ganz großen Interpreten der Rockmusik ist, wurde ihm von der Jury des Grammy-Awards insgesamt viermal bestätigt. So gewann er auch in den Jahren 2000, 2001 und 2002 jeweils in der Kategorie „Best Male Rock Vocal Performance“. Beeindruckt hatte er das weltweite Publikum vor allem mit seinen Alben Lenny* (2001) und Baptism* (2004), während die Lieder Where Are We Runnin’* (2004) und I’ll Be Waiting*(2007) zu seinen erfolgreichsten Single-Veröffentlichungen in diesem Jahrzehnt wurden.

16. Timbaland

(c) Universal Music 2009
(c) Universal Music 2009
Give It To Me (mit Nelly Furtado und Justin Timberlake), The Way I Are (mit Keri Hilson), Apologize (mit OneRepublic), 4 Minutes (mit Madonna) und Elevator (mit Flo Rida): An Timbaland ist Mitte der 2000er Jahre wirklich keiner vorbeigekommen. Seine Alben Shock Value* (2007) und Shock Value II* (2009) wurden zu Meilensteinen der Musikgeschichte. In diesem Jahrzehnt hatte der Musikproduzent, der nach Lust und Laune auch als Rapper und Sänger in Erscheinung trat, an gefühlt jedem zweiten Welthit seine Finger im Spiel.

17. Ne-Yo

(c) Universal Music
(c) Universal Music
Mit viel Emotionen und einer gefühlvollen Stimme sang sich dieser heutige R’n’B-Held auf die oberen Positionen der Charts sämtlicher Länder: So Sick* wurde vor allem in Amerika und in Japan ein kommerzieller Erfolg. Parallel wurde er in zahlreichen weiteren Ländern wie Australien, Brasilien, Frankreich oder Deutschland ein Mega-Star. Tracks wie Because Of You* (2007) oder Closer* (2008) etablierten ihn als Größe im Musikgeschäft. Seine populärsten Kooperationen entstanden in Zusammenarbeit mit Rihanna (Hate That I Love You*, 2007) und Keri Hilson (Knock You Down*, 2009).

18. Michael Jackson

Casta03, Michael jackson 1992, CC BY-SA 3.0
Casta03, Michael jackson 1992, CC BY-SA 3.0
Gut, in welchem Jahrzehnt seit den 1970er Jahren hat Michael Jackson nicht mitgemischt? Die besten Sänger der 2000er Jahre – auch hier gehört er dazu! Sehr erfolgreich waren seine Compilation-CDs Number Ones* (2003) und The Essential Michael Jackson* (2005), die sich über 10 Millionen Mal verkauften. Ebenfalls zu einem millionenfach unter die Leute gebrachten Werk entwickelte sich 2001 die LP Invincible* – sein letztes zu seinen Lebzeiten auf den Markt gekommene Studio-Album. Es erhielt 15 Platin- und acht Goldauszeichnungen.

19. Ricky Martin

(c) Nino Munoz
(c) Nino Munoz
Nachdem der Sänger aus Puerto Rico in den 1980er Jahren als Mitglied der Boygroup Menudo erstmals Luft im Musikgeschäft schnappen konnte, startete er in den 90er Jahren eine fulminante Karriere als Solo-Interpret. Und diese konnte er auch in den 2000er Jahren triumphal weiterführen: Im Jahr 2000 erschien sein sechstes Studio-Album Sound Loaded* und er konnte es acht Millionen Mal verkaufen! Die internationalen Single-Charts eroberte er mit dem Titel Nobody Wants to Be Lonely*, einem Duett mit Christina Aguilera. Dieser platzierte sich auf Position 1 der Charts in Neuseeland, Finnland, Rumänien und Polen.

20. Sean Paul

Shamsuddin Muhammad from Fort Hood, TX, USA, Diddy Dirty Money, CC BY 2.0
Shamsuddin Muhammad from Fort Hood, TX, USA, Diddy Dirty Money, CC BY 2.0
Zum berühmtesten Vertreter des Dancehall-Genres entwickelte sich Sean Paul. Nachdem er seinen Namen 2002 mit Gimme the Light* bekannt machte, wurde er ein Jahr später Dank Get Busy* wirklich jedem ein Begriff. In Japan, Deutschland, England und Frankreich verkaufte er jeweils mehr als 100 000 Exemplare, wofür er Goldene Schallplatten bekam. Auch Lieder wie We Be Burnin’* (2005) oder Temperature* (2006) konnten sich weltweit in den Hitlisten platzieren. Obwohl er auch mit den Longplayern The Trinity* (2005) und Imperial Blaze* (2009) global Erfolge erzielte, konnten sie dem Siegeszug seines ersten kommerziell erfolgreichen Albums – wirtschaftlich gesehen – nicht das Wasser reichen. Denn dieses verkaufte sich auf der ganzen Welt sechs Millionen Mal und ließ fünf Top 15-Hits in den USA resultieren.

Hunderte Künstler machten in den 2000er Jahren auf sich aufmerksam, doch die eben erwähnten Musiker repräsentieren die 20 männlichen Musiker, die sich besonders hervorgetan haben und den musikalischen Charakter dieses Jahrzehnts besonders beeinflusst haben. Sie sind die beliebtesten Sänger der 2000er Jahre und auch die erfolgreichsten Sänger der 2000er Jahre! Vom Einen hört man heute weniger, vom Anderen genauso viel oder sogar mehr. Doch sie alle haben Eines gemeinsam: Wenn wir an dieses besondere Jahrzehnt zurückdenken, haben wir alle mindestens einen Hit von jedem Einzelnen im Ohr.

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