Die 20 besten Country-Sänger aller Zeiten

Mann mit Gitarre
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Howdy Partner und herzlich willkommen zu unserer heutigen Auswahl! In diesem Artikel präsentieren wir dir die 20 besten Country-Sänger aller Zeiten! Wenn du also ohnehin ein Faible für die traditionellen Klänge aus den weiten Ebenen der USA hast, bist du genau richtig. Halt dich also gut fest, denn die unten aufgeführten Größen könnten dir die auf Hochglanz polierten Cowboystiefel von den Socken hauen. Viel Spaß beim Lesen!

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Die 20 erfolgreichsten Country-Sänger aller Zeiten:

Platz 1: Johnny Cash

(c) Gemeinfrei

Unsere Liste beginnen wir mit einer wahren Legende. Johnny Cash erblickte am 26. Februar 1932 das Licht unserer Welt und avancierte im Laufe seiner Karrieren zu einer der prägendsten und beliebtesten Figuren im gesamten Country-Kosmos. Unvergessen sind Hits wie „Ring of Fire*“, „I Walk the Line*“ oder natürlich „Hurt*“, welches er im Jahre 2002, nur ein Jahr vor seinem Tod, trotz schwerer Krankheit aufzeichnete.

Bis heute erfreuen sich die über 500 Lieder von Johnny Cash einer riesigen Beliebtheit, unverkennbar ist seine Bassbariton-Stimmlage, die so manches Frauenherz schmelzen ließ. Auch seine Konzerte in den US-Gefängnissen San Quentin und Folsom, welche er Ende der 60er Jahre gab, haben Legenden-Status. Mit 13 gewonnenen Grammys und über 50 Millionen verkauften Platten gehörte Johnny Cash nicht nur zu den besten, sondern auch zu den kommerziell erfolgreichsten Country-Sängern aller Zeiten.

Platz 2: George Strait

(c) UMG Nashville
(c) UMG Nashville

Als „König der Country-Musik“ darf sich zweifelsfrei George Strait betrachten. Der heute 66-jährige Musik-Veteran versüßt die Ohren der Cowboymusik-Liebhaber seit mittlerweile über 35 Jahren mit neuen Klängen.

Von seinen 28 Studioalben schafften 22 den Sprung an die Spitze der „Billboard-Country-Charts“ in den USA. In der Kategorie „Verkaufszahlen“ übertrumpft er sogar den eingangs erwähnten Johnny Cash und konnte gar doppelt so viele Tonträger an den Mann bringen. Zu seinen bekanntesten Werken zählen „Amarillo by Morning*“, „All My Ex’s Live In Texas*“, oder auch „I Cross My Heart*“. Noch heute gibt der Sänger erfolgreich regelmäßig Konzerte, die stets die Hallen zum überquellen bringen.

Platz 3: Willie Nelson

(c) David McClister / Sony Music

Willie Nelson ist gleichzeitig Teil und Aushängeschild der sogenannten „Outlaw-Bewegung“. Bei dieser musikalischen Revolte handelte es sich um Künstler, die den alteingesessenen Plattenfirmen in Nashville den Rücken kehrten, um sich nach Texas abzusetzen und ihr Glück auf neuen Wegen zu finden. Und das sehr erfolgreich: Willie Nelson nahm 14 Alben auf, die den Sprung auf die Spitze der Charts schafften, hinzu kamen 22 Singles, denen das gleiche Kunststück gelang. Noch heute kriegen Fans feuchte Augen, wenn irgendwo „Blue Eyes Crying in the Rain*“, „Always on My Mind*“ oder „On the Road Again*“ gespielt werden.

Auch als Schauspieler war der heute 85-jährige sehr beliebt und wirkte in annähernd 40 Produktionen vor der Kamera mit. Für seinen Gesang erhielt er zahlreiche „Grammys“, „American Music Awards“, und „ACM Awards“. Der Country-Veteran ist bis heute aktiv und populär, er veröffentlichte im Jahr 2018 sein bislang letztes Studioalbum, welches den Namen „My Way*“ trägt.

Platz 4: Merle Haggard

whittlz, MerleHaggardJun09, CC BY-SA 3.0

Als Merle Haggard am 6. April 1937, seinem 79. Geburtstag, starb, verließ uns abermals einer der besten Country-Sänger unserer Zeit. Der Singer-Songwriter kann getrost auf eine Stufe mit Johnny Cash gestellt werden. Den Höhepunkt seiner Schaffenszeit stellten die Werke aus den 1960er Jahren dar. Sein Musikstil wird gemeinhin dem „Bakersfield Sound“ zugeordnet, welcher eine eigene Note innerhalb der Country-Klänge darstellt.

Zu den bedeutendsten Songs von Merle Haggard gehören „Okie From Muskogee*“, „Mama Tried*“ und „Working Man Blues*“. Aufgrund seiner hervorragenden lyrischen Fähigkeiten beim Schreiben von Liedern, bekam der US-Amerikaner den Spitznamen „Working man poet“. Während seiner Karriere wurde Haggard mit Preisen überschüttet und konnte mehrfach den „Academy of Country Music Award“, sowie den Grammy gewinnen. Trotz alledem war Merle Haggard mitnichten ein Engel, sondern verbrachte sieben Jahre seines Lebens im Gefängnis.

Platz 5: Jimmie Rodgers


Jimmie Rodgers gilt als einer der Pioniere der Country-Musik. Geboren am 8. September 1897, prägte Rodgers die Musikrichtung mit neuen Elementen und gilt gemeinhin als der erste Country-Superstar der Geschichte. Vor allem das verwendete Jodeln innerhalb der Volksmusik war der damaligen Hörerschaft neu, ebenso wie die Blues- und Jazzvariationen, die er in seine Songs hineinarbeitete. Er ist darüber hinaus für den von ihm selbst entwickelten „Blue Yodel“ bekannt.

Obwohl seine Schaffenszeit nur 6 Jahre betrug, ist sein Einfluss auf die Entwicklung der Country-Musik immens, viele spätere Stars bezeichneten Rodgers als ihr Vorbild. So ist es auch nicht verwunderlich, dass man dem Sänger den Spitznamen „The Father of Country Music“ verlieh. 1933 starb Rodgers, nachdem er einige Jahre zuvor schwer an Tuberkulose erkrankt war. Hits wie „T.B. Blues*“, „Waiting for a Train*“, oder „In the Jailhouse Now*“ sind auch noch heute ein Reinhören wert.

Platz 6: Blake Shelton

(c) kathclick / Bigstock.com

Nachdem wir bei unserer Auswahl von Country-Sängern nun schon so viel in der weit entfernten Vergangenheit gebuddelt haben, ist es nun an der Zeit, einmal einen Blick in die Gegenwart zu wagen. Und welchen Vertreter könnte man zu dieser Gelegenheit besser heranziehen als Blake Shelton? Der Star gehört zu den erfolgreichsten Country-Sängern der Moderne und konnte bereits 13 Songs produzieren, die auf den ersten Platz der US-amerikanischen „Country-Charts“ stürmten. Zu den zahlreichen Single-Auskopplungen gesellen sich 11 Alben, die fast alle mit Gold und Platin veredelt werden konnten. Alle Platten schafften den Sprung in die Top-10 der „Country-Charts“, fünf konnten sogar die Spitze erklimmen. Auch in den „Billboard 200“ waren die Werke von Blake Shelton stets vertreten.

Das letzte Album des Sängers, „Texoma Shore*“, erschien im Jahr 2017. Der Künstler steht bei „Warner Brothers“ unter Vertrag und ist besonders bekannt für Lieder wie „I Lived It*“, „Footlose*“, sowie „I’ll Name The Dogs*“. Darüber hinaus hat Shelton auch schon mit Pop-Größen wie Gwen Stefani und Christina Aguilera zusammengearbeitet. Er erfreut sich einer überaus großen Fangemeinde, seine Musikvideos auf YouTube sind Millionen Mal geklickt worden. Auch dem Zeitgeist verweigert sich der 42 Jahre alte US-Amerikaner nicht und ist sowohl auf Twitter als auch auf Instagram beliebt.

Platz 7: Hank Williams

 

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Ein viel zu kurzes Leben war Hank Williams vergönnt. Geboren am 17. September 1923, sollten ihm gerade einmal 29 Lebensjahre beschieden sein. Trotz seiner kurzen Schaffensperiode gilt der Sänger bis heute als eine der einflussreichsten Größen der Country-Musik, die viele spätere Weltstars inspirieren sollte. Seit dem Jahr 1947 nahm Williams professionelle Studio-Songs auf, die vom Start weg sehr positiv von der Hörerschaft aufgenommen wurden. Dazu gehören Lieder wie „Hey Good Lookin’*“, „I’m So Lonesome I Could Cry*“ und „Lovesick Blues*“. Unglücklicherweise hatte Hank Williams ein sehr schweres Alkoholproblem, welches ihm seinen Platz in der wohl bekanntesten Country-Radiosendung der USA, „Louisiana Hayride“, kostete. Am Neujahrstag 1953 wurde der Sänger leblos ein seinem eigenen Wagen entdeckt, spätere Untersuchungen ergaben, dass sein Tod auf ein Herzversagen zurückzuführen war, welches die Folge seines ständigen Alkoholmissbrauchs war. Seit 1961 ist Williams Mitglied der „Country Music Hall of Fame“.

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Platz 8: Garth Brooks

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Garth Brooks ist vor allen Dingen dafür bekannt, dass ihm ein Kunstgriff gelang, den viele andere Country-Größen nicht hinbekommen haben. Einen erfolgreichen Transfer von traditionellen Elementen der Country Musik mit modernen Pop- und Rock-Klängen und damit den Sprung in den Mainstream. Den Zenit seiner Karriere hatte der 57 Jahre alte Musiker in den 1990er Jahren. Mit seinen Songs wie „Much Too Young (To Feel This Damn Old)*“, „The Dance“ und „Standing Outside the Fire*“ traf er genau den richtigen Nerv bei seiner Hörerschaft. Es sind vor allem die zugänglichen Alltagsthemen, die seine Lieder behandeln, mit welchen sich sein Publikum identifizieren kann. Der Country-Sänger schreckt jedoch auch nicht davor zurück, in seinen Texten und Videos gesellschaftlich sonst eher tabuisierte Themen aufzugreifen, wie man beispielsweise „The Thunder Rolls*“ entnehmen kann.

Nachdem er sich zur Jahrtausendwende aus dem Show Business zurückzog, da er sich seiner Familie und seinen Kindern widmet wollte, wurde es lange Zeit still um Garth Brooks, der zudem schwere Schicksalsschläge durch den Verlust seiner Mutter und der Scheidung von seiner Ehefrau durchleben musste. Seit dem Jahr 2014 ist der Country-Star allerdings wieder zurück im Geschäft, spielt regelmäßige Touren und hat seitdem zwei Alben veröffentlicht. Der Künstler ist Mitglied der „Songwriter Hall of Fame“ und hat während seiner Karriere schon weit mehr als 100 Millionen Tonträger an den Mann bringen können.

Platz 9: George Jones

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Einer der erfolgreichsten Country-Sänger aller Zeiten war ebenfalls George Jones, welcher vor allem für sein ausgeprägtes, technisch hochklassiges Gesangstalent bekannt war. Er gilt als einer der Genre-Stars, die den größten Einfluss auf die Entwicklung der Country-Musik hatten.

Der Künstler wuchs in einem sozialen Brennpunkt auf und verdingte sich während seiner Jugend als Straßenmusiker. Hätte ein vorbeigehender Passant zu diesem Zeitpunkt gewusst, wen er da vor sich stehen hatte, es wären sicher eine ganze Menge mehr Münzen im Klingelbecher gelandet. 1953 nahm er dann seine ersten professionellen Lieder auf und seine Karriere kam so langsam aber sicher ins Rollen. Nachdem er zweimal das Plattenstudio wechselte, stellte sich in der Mitte der 60er Jahre dann auch endlich der große kommerzielle Erfolg ein und der persönliche Weg von George Jones war geebnet. George Jones ist im Jahre 2013, nach einer langen und erfüllten Erfolgslaufbahn, gestorben. Bis heute sind uns „He Stopped Loving Her Today*“, „The Race Is On*“, oder „The Grand Tour*“ im Ohr geblieben.

Platz 10: Alan Jackson

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Ob jemand als bester Country-Sänger betitelt wird, ist bekanntermaßen Geschmackssache. Worüber jedoch nicht gestritten werden kann, ist die klare Sprache die die nackten Zahlen sprechen. Mit weit mehr als 43.000.000 verkauften Studioalben, ist Alan Jackson messbar erfolgreich und bei seinen tausenden Fans sehr beliebt. Auch über den zweimaligen „Grammy“-Gewinn durfte sich der am 17. Oktober 1958 in Georgia geborenen US-Amerikaner bereits freuen, zudem besitzt er seinen eigenen Stern auf dem „Hollywood Walk of Fame“.

Selbstredend ist auch Alan Jackson seit dem Jahr 2017 Mitglied in der „Country Music Hall of Fame“. Besonders gern erinnern wir uns an „Remember When*“, „Chattahoochee*“ und „It’s Five O’Clock Somewhere*“. Wenn einmal wieder die kalte Jahreszeit naht, versüßen wir uns die Festtage mit einem der beiden Weihnachtsalben, welche der Künstler in den Jahren 1993 („Honky Tonk Christmas*“) und 2002 („Let It Be Christmas*“) auf den Markt brachte.

Platz 11: Luke Bryan

(c) Universal Music

Der 42-jährige Luke Bryan hält die Fahne für die junge Generation der Country-Stars hoch. Mit 14 erlernte er die Gitarre und wurde zu einer kleinen Lokalgröße seiner Heimatstadt Leesburg in Georgia. Fortan zog er in die Country-Hauptstadt Nashville, wurde von „Columbia“ unter Vertrag genommen und verzeichnete mit seinem ersten Song „All My Friends Say“ einen ersten Achtungserfolg. Sein zweites Studioalbum „Doin‘ My Thing“ hievte den Sänger 2009 endgültig in den Country-Olymp. Die Platte erreichte den zweiten Platz der „Country-Charts“, die Singles „Else Calling You Baby“ und „Rain Is a Good Thing“ konnten sogar den Chart-Thron besteigen.

Seit dem Jahr 2017 warten die Fans auf ein neues Projekt von Luke Bryan und müssen sich in der Zwischenzeit die Wartezeit mit einem der sechs Alben ihres Stars verkürzen.

Platz 12: Eric Church

(c) Debby Wong / Bigstock.com

Die Musikkarriere von Eric Church begann zunächst als Songwriter. Als ihm dieses Unterfangen jedoch nicht mehr genug war, nahm er 2006 selbst das Mikrofon in die Hand und nahm mit „Sinners Like Me*“ sein erstes eigenes Album auf. Kommerziell gelang ihm damit ein großer Erfolg, die Platte stieg in die Top-10 der amerikanischen „Country Charts“ ein. Auch die weiteren Werke des Singer-Songwriters wurden zu Kassenschlagern, das Album „Chief“ konnte 2011 erstmals den Platin-Status erreichen. 2018 erschien mit „Desperate Man*“ die bisher letzte Produktion des 41-jährigen.

Platz 13: Bill Monroe

Dass der Name „Monroe“ ein Garant für Ruhm und Reichtum ist, stellte auch ein Namensvetter der berühmten Marilyn unter Beweis. Der am 13. September 1911 geborene Bill Monroe hatte seinen Durchbruch in der Mitte der 1940er Jahre. Er war für den charakteristischen „Bluegrass“ bekannt, der sich vor allem durch die musikalische Untermalung von Banjos, Mandolinen und Kontrabässen auszeichnet. Monroe gilt gleichzeitig als Urvater dieser Country-Stilrichtung und bewies auf seiner Mandoline eine sehr flinke Hand. Das weltweit bekannteste Stück von Mr. Monroe war wohl „Blue Moon of Kentucky*“, welches im Jahr 1947 erschien. Später sollte das Stück übrigens von Elvis Presley persönlich gecovert werden.

Doch auch darüber hinaus verlief die Karriere des Country-Sängers überaus erfolgreich, so dass dieser 1970 Mitglied der „Country Music Hall of Fame“ wurde. In seinem Leben, welches am 9. September 1996 sein Ende fand, nahm der Künstler über 500 Songs auf, die bis heute die Fans begeistern.

Platz 14: Waylon Jennings

 

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Auf dem 14. Platz unserer Liste der besten Country-Sänger befindet sich mit Waylon Jennings ebenfalls ein Mitglied der „Outlaw Bewegung“. 1937 im Herzen von Texas geboren, entdeckte Jennings schon im Kindesalter seine Liebe zur Musik. Früh erlernte er das Gitarrespielen und fing bereits im kindlichen Alter von zwölf Jahren an, als Disc-Jockey bei einem Radiosender seiner Heimatstadt zu arbeiten. Diese Leidenschaft sollte fortan seinen weiteren Lebensweg bestimmen.

So richtig durch die Decke schießen sollte Waylon Jennings schließlich in den frühen 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Sehr berühmt sind bis heute seine Stücke „Mammas Don’t Let Your Babies Grow Up To Be Cowboys*“, „Are You Sure Hank Done It This Way*“, als auch „Luckenbach Texas*“.

Im Jahre 1997 ereilten dem Country-Sänger schwere gesundheitliche Probleme und er musste alle bis dato geplanten Auftritte ersatzlos absagen. Aufgrund von Diabetes wurde dem US-Amerikaner vier Jahre später sogar ein Fuß entfernt. Waylon Jennings starb im Februar 2002 und wurde nur 64 Jahre alt. Wie viele andere seiner hier aufgeführten Kollegen, ist auch er Mitglied der „Country Music Hall of Fame“ und für seine Fans bis heute bester Country-Star aller Zeiten.

Platz 15: Kenny Chesney

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Kenneth Arnold Chesney wurde am 26. März 1968 in Knoxville geboren und wird in der Regel nur unter seinem Spitznamen „Kenny“ gerufen. Er blickt mittlerweile auf eine lange, kommerziell erfolgreiche Laufbahn als Musiker zurück, welche im Jahre 1993 ihren Anfang nahm. Mit seinem ersten Studioalbum „In My Wildest Dreams*“ erschien der damals junge Amerikaner auf der Bildfläche und schaffte es, sich auf Anhieb in der Country-Szene zu etablieren.

Was folgte waren 20 weitere Alben, die seit dem Jahr 2000 alle ausnahmslos den ersten Platz der amerikanischen „Country-Charts“ erobern konnten. Auch der Sprung in die Pop-Charts ist dem Künstler dabei regelmäßig mit Bestplatzierungen vergönnt, seine Platten werden mit Gold- und Platinauszeichnungen nur so übersät! Auch die ausgekoppelten Singles standen diesem Erfolg in nichts nach, insgesamt schafften 30 Songs eine Platzierung unter den Top-10 der „Country Charts“. Für alle Fans von Kenny Chesney gibt es gute Nachrichten: Das Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht in Sicht. Sein letztes Album „Songs for the Saints*“ erschien gerade erst letztes Jahr.

Platz 16: Randy Travis

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Wer denkt, dass er eine Sache gut kann, sollte dies auch der Welt zeigen! Dies dachte sich wohl auch der junge Randy Travis (*4. Mai 1959), als er im zarten Alter von 16 Jahren mit seiner Musik auf einem Talentwettbewerb die Blicke auf sich zog. Zuvor war der Junge eher für seine Alkohol- und Drogeneskapaden bekannt, welche nicht selten in Schlägereien und Konflikten mit der Polizei endeten. Glücklicherweise war die Barkeeperin des Talentwettbewerbes so von Randys Künsten begeistert, dass sie den Burschen unter ihre Fittiche nahm und ihm im Jahre 1978 als Managerin seinen ersten Plattenvertrag besorgte. Zunächst noch im kleinen Rahmen gehalten, schaffte Travis 1985 dann den Sprung zu einem großen Major-Label, und trällerte ab 1985 für „Warner Brothers“ ins Mikrofon.

Sein Warner-Debütalbum „Storm of Live*“ ging über 3 Millionen Mal über die Ladentheke und begeisterte Fachwelt und Fans gleichermaßen. Von dort an ging es weiter steil bergauf, was folgten waren dutzende Alben, sowie der Gewinn von zwei Grammys. Sein Stil wird dem Neo-Traditionalismus zugeordnet, der sich zu den Wurzeln der klassischen Country-Musik zurückbesinnt. Auch vor der Kamera gab der Amerikaner eine gute Figur ab und wirkte bereits in 10 Serien- und Filmproduktionen mit.

Platz 17: Conway Twitty

 

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Sollte man es als Kompliment ansehen, wenn eine amerikanische Kult-Cartoon-Serie die eigenen Auftritte immer wieder ins Programm einbaut? Dieses Schicksal „erleidet“ jedenfalls der 1993 im Alter von 59 Jahren verstorbene Country-Star Conway Twitty, dessen Videoclips ab und zu in der Zeichentrickserie „Family Guy“ auftauchen. Ihm dürfte es egal sein.

Zu Beginn des Lebens von Harold Jenkins, wie der Künstler mit bürgerlichem Namen hieß, musste er zunächst einmal die Frage klären, ob er lieber eine Sportler- oder Musikkarriere anstrebt. Denn der junge Star hatte neben dem Händchen für Gesang auch ein ausgeprägtes Talent im Baseball. Wie die Entscheidung letztlich ausfiel ist bekannt, der Rest ist Geschichte. Hätte er den Schläger statt des Mikrofons gewählt, wir wären nie in den Genuss gekommen Hits wie „Hello Darlin*“, „Tight Fittin‘ Jeans*“, oder „It’s Only Make Believe*“ hören zu dürfen. Insgesamt landeten 32 seiner Singles auf dem ersten Platz der Charts.

Der Amerikaner erlag am 5. Juni 1993 einem Aneurysma im Unterleib und wurde 6 Jahre nach seinem Tod in die „Country Music Hall of Fame“ aufgenommen.

Platz 18: Brad Paisley

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Laut eigener Aussage fand Brad Paisley durch seinen Opa zur Country-Musik, von dem er auch lernte, wie man eine Klampfe richtig zum Klingen bringt. Die Liebe war geweckt, die Ambitionen groß. Schon im Kindesalter begann Brad Paisley damit, eigene Songs zu kreieren, mit 13 war er unter anderem Teil der Vorband von George Jones. 1999 hatte er dann die Bühne ganz für sich allein und brachte seine Debüt-Platte „Who Needs Pictures*“ auf den Markt. Insgesamt fanden 12 Alben Paisleys ihren Weg in die Läden, von denen 9 den ersten Platz der „Country Charts“ belegten. Bei den Single-Auskopplungen gelang dieses Kunststück sogar 18 Exemplaren! Brad Paisley ist mit Kimberly Williams-Paisley verheiratet und nahm im Jahr 2006 „Behind the Clouds*“ für den Animationsfilm „Cars“ auf.

Platz 19: Darius Rucker

(c) Debby Wong / Bigstock.com

Darius Rucker wurde vor allem als Frontmann der Band „Hootie and the Blowfish“ bekannt. Die Band hatte Mitte der 90er Jahre die Blüte ihrer Zeit und konnte mit mehreren Singles und Alben voll in den amerikanischen Charts einschlagen. Musikalisch machte Darius Rucker mehrere Wandlungen durch, von Pop über R&B, fand er schließlich seinen Weg zur Country-Musik, dieses Mal jedoch als Solokünstler. Seit 2008 kennen wir Rucker somit also als Country-Star, der drei Nummer-1-Titel in den Country Charts platzieren konnte und im Jahr 2014 mit dem Grammy ausgezeichnet wurde.

Platz 20: Bob Wills

Freunde des „Western Swing“ werden beim Namen Bob Wills in quietschendes Frohlocken geraten! Bei dieser Musikrichtung handelt es sich quasi um eine Mischung aus Texas-Folklore-Musik, gepaart mit Jazz und Blues. Und Bob Wills gilt nun einmal als Schöpfer dieses Stils. Der Musiker lebte von 1905 bis 1975 und startete mit seiner Band, den „Texas Playboys“, in den 30er Jahren seine professionelle Gesangskarriere. Schon früh konnte die Gruppe großen Erfolg verzeichnen, unterbrochen wurde der Himmelssturm dann aber durch den Zweiten Weltkrieg. Nachdem Bob Wills wegen seiner schlechten Fitness dann wieder aus dem Kriegsdienst entlassen wurde, hatte er wieder Zeit für die schönen Dinge des Lebens: Die Musik.

Die „Texas Playboys“ landeten Hits wie „Smoke on the Water*“, „Take Me Back to Tulsa*“ und „New San Antonio Rose*“.

Zu Beginn der 1950er Jahre musste sich der „Western Swing“ dann dem aufkommendem Rock ’n‘ Roll geschlagen geben, Wills verlor immer mehr Fans und damit potentielle Käufer. Ein Comeback-Versuch zum Ende des Jahrzehnts gelang zwar, jedoch wurde er durch zwei Herzinfarkte und einen Schlaganfall zwangsläufig ausgebremst. Nachdem er zu Beginn der 1970er Jahre, nur einen Tag nach einem letzten Auftritt mit seinen Bandkollegen, welchen er im Rollstuhl durchführte, einen weiteren Schlaganfall erlitt, sollte sich Bob Wills nie wieder erholen. Der Künstler verschied am 13.05.1975 und ist Mitglied zahlreicher „Hall of Fames“.

Wer nun bester Country-Sänger ist, ist natürlich eine Frage des Geschmacks. Wir lehnen uns zurück und genießen ganz einfach die größten Hits aller hier aufgezählten Künstler. Yee-haw!

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