Die 20 besten Sängerinnen der Welt

Sängerin
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Wer ist die beste Sängerin aller Zeiten? Diese Frage können nur Opernfans sofort beantworten, da Maria Callas noch heute jede andere Künstlerin dieses Genres überstrahlt. Für alle anderen Musikliebhaber ist das eine Gretchenfrage, auf die wir die Antwort selbst nicht kennen. Wir haben aber zwanzig qualifizierte Vorschläge für dich vorbereitet.

Lesetipp: Die 20 besten Sänger der Welt

Christina Aguilera

Photo by Raffaele Fiorillo, Christina Aguilera Sanremo, CC BY-SA 2.0
Photo by Raffaele Fiorillo, Christina Aguilera Sanremo, CC BY-SA 2.0

Christina Aguilera wurde 1980 auf Staten Island, New York, geboren. Ihren ersten größeren Erfolg verzeichnete sie in den frühen 90er Jahren, als sie gemeinsam mit Britney Spears und Justin Timberlake den Mickey Mouse Club auf Disney Channel moderierte. Aguilera gilt wegen ihrer klaren, tragfähigen Stimme als die beste Sängerin der Drei. Ihr Durchbruch gelang ihr 1998 mit dem Titelsong für den Disney-Zeichentrickfilm Mulan. Seither hat Aguilera mehr als 100 Millionen Tonträger verkauft. Zu ihren erfolgreichsten Songs zählen „Genie in a Bottle“, „What a Girl Wants*“ und „Come On Over Baby“. Für viele Fans ist sie die beste Sängerin der späten 90er Jahre.

Nina Simone

Kroon, Ron / Anefo, <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Nina_Simone_1965.jpg">Nina Simone 1965</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/nl/deed.en">CC BY-SA 3.0 NL</a>
Kroon, Ron / Anefo, Nina Simone 1965, CC BY-SA 3.0 NL

Nina Simone wurde 1933 als Eunice Kathleen Waymon in einer US-amerikanischen Kleinstadt geboren und starb im Jahr 2003 in Carry-le-Rouet in Frankreich. Sie wurde wegen ihrer goldenen Töne, unterlegt durch bittersüße, tieftraurige Seufzer, die nur ihre Stimme produzieren konnte, ehrfürchtig als „Hohepriesterin des Soul“ verehrt. Ihre größten Erfolge als Sängerin feierte sie in den 1960er Jahren. Während dieser Zeit engagierte Simone sich in der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung und avancierte mit Songs wie „Mississippi Goddam*“ und „Black, and giftet“, zu einer ihrer Leitfiguren. In den späten 1980er Jahren flammte Ihre Karriere nochmals auf, als ihr Song „My Baby Just Cares for Me*“ dank eines Chanel-Werbespots, gut 30 Jahre nach seiner Erstaufnahme, zum Welthit wurde.

Celin Dion

Anirudh Koul, Celine Dion Concert Singing 'Taking Chances' 2008, CC BY 2.0
Anirudh Koul, Celine Dion Concert Singing ‚Taking Chances‘ 2008, CC BY 2.0

Celin Dion wird oft als die beste Sängerin der Welt gehandelt. Ihre Gesangsstimme, die über fünf Oktaven reicht, gilt als makellos schön und wird von Fans und Kritikern gleichermaßen als „engelhaft“ beschrieben. Die Kanadierin, die 1968 in Québec geboren wurde, ist ohne Zweifel die beste Sängerin aller Zeiten ihres Heimatlandes. Der internationale Durchbruch gelang ihr 1992, als sie im Duett mit Peabo Bryson den Titelsong zum Disney-Zeichentrickfilm „Beauty and the Beast“ vertonte. Ihr nächster großer Hit, der sie endgültig zum Weltstar machte, gelang ihr mit einer Coverversion des Jennifer Rush Titels „The Power of Love*„. Danach wurde Dion auch kommerziell enorm erfolgreich und hat insgesamt über 250 Millionen Tonträger verkauft. Die Sängerin hatte zahllose Hits, als ihr größter Erfolg gilt aber der Titelsong für das Hollywood-Drama Titanic. Die Ballade „My Heart Will Go On“ war noch erfolgreicher als der Film selbst und in Deutschland eine der meistverkauften Singles aller Zeiten.

Florence Welch

(c) Universal Music
(c) Universal Music

Die besten Sängerinnen der Welt bilden eine elitäre Gruppe, zu der seit einigen Jahren auch Florence Welch gerechnet wird. Die Frontfrau der Indie-Rockband Florence and the Machine hat eine Stimme, die zart und ätherisch ist wie ein Tautropfen, aber dennoch bis in den hintersten Winkel riesiger Stadien dringt. Welch wurde 1986 in London als Tochter einer US-amerikanischen Geschichtsprofessorin geboren. Die Liebe zur Musik hat sie von ihrer schottischen Großmutter geerbt, die ihre Enkeltochter stets unterstützte und inspirierte. Viele Songs auf dem 2009 erschienen Debüt-Album „Lungs*“ hat Welch ihrer zwischenzeitlich verstorbenen Großmutter gewidmet. In den Jahren 2009 und 2015 folgten mit „Ceremonials*“ und „How Big, How Blue, How Beautiful*“ zwei weitere erfolgreiche Alben.

Aretha Franklin


Aretha Franklin gilt als die beste Sängerin aller Zeiten im Genre Soul, wobei ihr musikalisches Spektrum aber auch R&B, Gospel und Jazz abdeckt. 1987 sang sie im Duett „I Knew You Were Waiting (For Me)*“ die Pop-Größe George Michael an die Wand.

Ihre Karriere begann die 1942 in Memphis, Tennessee, geborene Pfarrerstochter im Kirchenchor ihres Vaters. Ihre erste LP erschien 1956, ihren ersten großen Erfolg feierte sie aber erst 1967 mit der Single „I Never Loved a Man (The Way I Love You)*„, die kommerziell enorm erfolgreich war und sich über eine Million Mal verkaufte. Danach war Franklins Weg zur Weltspitze nicht mehr aufzuhalten. Die großartige Künstlerin engagierte sich aber trotz des großen beruflichen Erfolges energisch gegen die Diskriminierung von Frauen und Afroamerikanern. Ihr berühmtester Song, „Respect*“ wurde zur Hymne der schwarzen Bürgerrechtsbewegung in den USA und beflügelte die feministische Revolution in der gesamten westlichen Welt. Kein Wunder also, dass es Aretha Franklin war, die 2009 gebeten wurde, bei der Amtseinführung von Barak Obama zu singen. Ihrer Gesangsstimme, die als einmalig kräftig, selbstbewusst und intensiv gilt, konnte das Alter nichts anhaben.

Karen O

(c) Universal Music 2009
(c) Universal Music 2009

Karen O, die beste Sängerin, die Süd-Korea bis heute hervorgebracht hat, wurde dort 1978 als Karen Lee Orzolek geboren und lebt mittlerweile in den USA. Die Künstlerin, deren Markenzeichen ihre stets ein wenig gefährlich und mysteriös klingende Stimme ist, wurde als Lead-Sängerin der Band Yeah Yeah Yeahs bekannt. Die Indie Rockband hat seit 2003 vier Alben veröffentlicht. Das erfolgreichste war „Mosquitos*“ aus dem Jahr 2013, das es in den USA auf Platz 5 der Charts schaffte. 2014 hat die Sängerin ihr erstes Solo-Album „Crush Songs*“ veröffentlicht.

Mariah Carey

(c) Universal Music
(c) Universal Music

Wer die besten Sängerinnen aller Zeiten sind, ist eine Frage, die normalerweise polarisiert. Bei Mariah Carey sind sich Fans und Kritiker aber einig. Carey ist für Millionen Bewunderer nicht nur die beste Sängerin, sie hat von allen lebenden Pop-Künstlerinnen auch den größten Stimmumfang, der ausgehend von einer tiefen Alt-Stimme über mehrere Oktaven reicht.

Carey, die 1970 auf Long Island, New York, geboren wurde, begann ihre Karriere in den späten 1980er Jahren. Bereits ihr Debüt-Album „Mariah Carey“ schaffte es 1991 in den USA auf Platz eins der Charts. Bis 2009 folgten 18 Nummer-eins-Hits in den USA und fünf Grammys sowie mehr als 200 Millionen verkaufte Tonträger. Zu ihren erfolgreichsten Songs zählen „We Belong Together*„, der sich in den USA 23 Wochen lang in den Top Ten hielt sowie „One Sweet Day*„, den sie gemeinsam mit Boyz II Men aufnahm und „Love Takes Time*„, einer ihrer frühen Hits aus dem Jahr 1990.

Alicia Keys

(c) Michelangelo Di Battista / Sony Music
(c) Michelangelo Di Battista / Sony Music

Wenn die besten Sängerinnen der Welt auf einer Liste zusammengetragen werden, dann darf Alicia Keys natürlich nicht fehlen. Keys gilt als eine der einflussreichsten und talentiertesten R&B-Künstlerinnen des 21. Jahrhunderts. Sie beherrscht ihre melodiöse Stimme genauso perfekt wie ihr liebstes Instrument, das Piano, was sie besonders Eindrucksvoll in einem ihrer erfolgreichsten Songs „If I Ain’t Got You*“ demonstriert.

Die Künstlerin wurde 1981 in Manhattan geboren und ist im New Yorker Stadtteil Hell’s Kitchen aufgewachsen, wo sie früh mit Stars wie Stevie Wonder in Kontakt kam. Ihr erstes Album, „Songs in A Minor“ veröffentlichte sie im Jahr 2001 und erntete damit sofort einen Riesenerfolg. Das Album hat sich alleine in den USA mehr als 6 Millionen mal verkauft. Alica Keys wurde zum Superstar und ist es bis heute geblieben. Zu ihren bekanntesten Hits zählen „Fallin”, “A Woman’s Worth” und “No One”.

Shania Twain

(c) Universal Music
(c) Universal Music

Shania Twain war einer der Superstars der 90er Jahre. Die 1965 in Windsor, Kanada, geborene Künstlerin hatte genau die richtige Stimme für ihr bevorzugtes Genre, ein Crossover zwischen Pop und Country. Shanaia Twain gehört zu den Sängerinnen, die vom Fleck weg an die Spitze der Charts stürmten. Bereits ihr erstes Album „Shania Twain*„, das 1993 erschien, verkaufte sich über eine Million mal. Danach war die Sängerin beständig auf den vorderen Rängen der internationalen Hitparaden anzutreffen. Wahre Ohrwürmer wurden die Songs „Don’t Impress Me Much“, „You’re Still the One“ und „From This Moment On“. In den Nuller Jahren wurde es dann im wahrsten Sinne des Wortes still um die Künstlerin, die durch eine Infektionskrankheit ihre Stimme verloren hatte. Darüber hinaus litt Twain sehr stark unter der Trennung von ihrem Ehemann, dem Produzenten Mutt Lange, der sie mit ihrer besten Freundin betrogen hatte. 15 Jahre lang hörte man nichts von Twain, bis sie 2017 ihr Comeback feierte.

Madonna

(c) Universal Music
(c) Universal Music

Die beste Sängerin der Welt? Das würden selbst die größten Fans nicht über Madonna sagen. Den Titel „größte Entertainerin aller Zeiten“ wird ihr dagegen kaum jemand streitig machen. Fans und Kritiker sind sich darüber einig, dass bei dieser Sängerin weniger die Stimme, als die Bühnenperformance und das Charisma überzeugen. Die „Queen of Pop“ wechselte ihr Image über Jahrzehnte hinweg wie andere ihre Socken und hat sich so mehr als dreißig Jahre auf dem Thron gehalten.

Ihre ersten großen Hits hatte Madonna Louise Ciccone, die 1958 in Bay City, USA, geboren worden ist, in den 80er Jahren mit „Holiday*„, „Material Girl*“ und „Like a Virgin*„. In dieser Zeit avancierte sie auch zur Mode-Ikone und zu einem neuen Sexsymbol. Ihre Musikvideos haben regelmäßig Preise gewonnen. Nach zahllosen Hits wurde es Ende der 90er ein wenig stiller um die Künstlerin, bis sie 2000 mit „American Pie*“ erneut die Charts stürmte. Madonna ist die kommerziell erfolgreichste Künstlerin aller Zeiten, nur die Beatles, Elvis Presley und Michael Jackson haben bisher mehr Tonträger verkauft als die Queen of Pop.

Diana Ross


Federleicht, aber dennoch messerscharf, so wird die Stimme von Diana Ross beschrieben, die einer der größten amerikanischen Stars der 60er und 70er Jahre war. 1961 wurde sie gemeinsam mit Florence Ballard und Mary Wilson von der damals noch unbekannten Plattenfirma Motown engagiert. Drei Jahre später gelang dem Trio, das sich Supremes nannte, der Durchbruch mit dem Song „Where Did Our Love Go*„. Elf weitere Nummer-Eins-Platzierungen in den USA folgten, bis sich die Band trennte und Ross ab 1970 ihre enorm erfolgreiche Solo-Karriere forcierte. Ihr Stil, die Künstlerin wechselte scheinbar mühelos zwischen Soul, Pop und Jazz, prägte zahlreiche Stars der 80er. Michael Jackson hat Diana Ross oft als sein wichtigstes Vorbild bezeichnet. Ross brachte sie es auch alleine auf zahlreiche Erstplatzierungen in den amerikanischen Charts. Songs wie „Stop! In the Name of Love*”, “You Keep Me Hanging On” oder “Upside Down” machten die Künstlerin auch in Europa populär und werden seit mehr als 40 Jahren im Radio gespielt.

Laureen Hill

The Come Up Show from Canada, Lauryn Hill - 2014, CC BY 2.0
The Come Up Show from Canada, Lauryn Hill – 2014, CC BY 2.0

Die Sängerin und Songschreiberin Laureen Hill wurde 1975 in den USA geboren und gründete noch als Teenager gemeinsam mit Jean Wyclef und Michel Pras die Gruppe Fugees, die sich sehr schnell zu einer der beliebtesten Hip-Hop-Bands der 1990er Jahre entwickelte. Einer ihrer größten Hits war „Killing Me Softly*“ im Jahr 1996.

1998 veröffentlichte Hill ihr erstes Solo-Album „The Miseducation of Lauryn Hill*„, das sehr erfolgreich war und auch von den Kritikern bejubelt wurde. 1999 war das Album für 11 Grammy Awards nominiert und Hill gewann als erste Künstlerin überhaupt in fünf Kategorien gleichzeitig. Mit ihrer Stimme, majestätisch und voll rohem Vibrato, ging es in späteren Jahren aber leider bergab. Als die Sängerin 2012 ein Comeback versuchte, waren die Fans zutiefst enttäuscht, die geplante Tournee floppte. Ihre Hits wie „Nothing Even Matters*“ oder „Can’t Take My Eyes Off of You“ bleiben aber in bester Erinnerung.

Mary J. Blige

(c) Universal Music
(c) Universal Music

Mary J. Blige gilt mit neun gewonnen Grammys und mehr als 40 Millionen verkauften Tonträgern als eine der erfolgreichsten R&B-Interpretinnen aller Zeiten. Die Künstlerin wurde 1975 in den USA geboren. Ihr erstes Demo-Band nahm sie als Siebzehnjährige auf. Bevor sie ihr erstes eigenes Album veröffentlichen konnte, verdingte sie sich als Backgroundsängerin für die Rapper Heavy D. und Father MC. 1992 kam ihr Debütalbum „What’s the 411?*“ auf den Markt, das sofort erfolgreich war. Bereits ihr drittes Album „Share My World*„, das 1997 erschien, schaffte es auf Platz eins der US-Charts. Ihre bekanntesten Hits sind „Just Fine*“ (2007), „Be Without You*“ (2005) und „Real Love*“ (1992). Ihre Fans lieben ihre leidenschaftliche, kraftvolle Stimme, die oft als „feuerspeiend“ beschrieben wird.

Adele

Adele
(c) Starfrenzy / Bigstock.com

Die Karriere von Adele Laurie Blue Adkins begann, als der britische Sender BBC ihren Durchbruch für das Jahr 2008 vorhersagte. Adele war damals gerade 19 Jahre alt und optisch so gar kein Star. Ihre gewaltige, zeitlos schöne Stimme verhalf ihr aber schnell zum Durchbruch. Ihr 2008 veröffentlichtes Debütalbum „19*“ schaffte es in Großbritannien auf Platz eins der Charts. 2009 wurde die junge Künstlerin bereits für zahlreiche Grammys nominiert und gewann mit ihrem ersten großen internationalen Hit „Chasing Pavements*“ gleich vier davon. Seit dem reiht sich ein Erfolg an den nächsten. 2012 wurde sie auserkoren, das Titellied für den 23. James-Bond-Film „Skyfall“ zu singen, für das sie mit einem Golden Globe, einem Oscar und einem Grammy geehrt wurde. Ihre erste Welttournee im Jahr 2016 war ebenfalls ein großer Erfolg, auch wenn sie wegen Problemen mit der Stimme einige der insgesamt 120 geplanten Konzerte absagen musste.

Cher

Cher
(c) Starfrenzy / Bigstock.com

Cher, die 1946 in Kalifornien geboren wurde, ist nicht nur eine großartige Sängerin, sondern auch eine erfolgreiche Schauspielerin und eine der größten Stil-Ikonen des 20. Jahrhunderts. Ihre ersten Erfolge feierte sie ab 1965 als Teil des Duos „Sonny and Cher“, das durch den Erfolgssong „I Got You Babe*“ populär wurde. In den 70er Jahren begann sie ihre unvergleichliche Solo-Karriere. Sie ist die einzige Künstlerin, die über fünf Jahrzehnte hinweg Nummer-eins-Hits in den US-Charts landen konnte. Ihre von 2002 bis 2005 laufende Farewell-Tournee schaffte es sogar ins Guinness-Buch der Rekorde. Zu Chers größten Hits zählen „Believe*“ aus dem Jahr 1998, eine der erfolgreichsten Singles aller Zeiten, sowie „Halfbreed“ und „Love and Understanding“. Cher feierte außerdem große Erfolge als Schauspielerin, zunächst auf dem Broadway und dann in Hollywood. Für die weibliche Hauptrolle in der Komödie „Mondsüchtig“ erhielt sie 1988 den Oscar.

Donna Summer

(c) Universal Music
(c) Universal Music

Donna Summer, die Ausnahmekünstlerin mit der beeindruckenden Sopranstimme, wurde 1948 in Boston geboren und verstarb 2012 in Florida. Wie viele afro-amerikanische Künstler begann sie ihre Karriere im Gospelchor. Der erste Plattenvertrag wurde ihr 1968 angeboten, sie schlug ihn aber aus, um nach Deutschland zu gehen und hier am Hippi-Musical Hair mitzuwirken. So wurde Summer in Deutschland schnell populär und war oft im TV zu sehen. Den internationalen Durchbruch schaffte sie im Jahr 1975 mit dem Stück „Love To Love You Baby“, das von Giorgio Moroder produziert wurde. 1976 ging Summer in die USA zurück, um ihre Karriere von dort aus voranzutreiben. Die Zusammenarbeit mit Moroder setzte sie aber fort. Zu ihren größten Hits zählen die Songs „I Feel Love*„, „Hot Stuff“ und „Bad Girls“. Summer gilt als revolutionäre Künstlerin, die die 70er Jahre prägte, wie kaum eine andere. Ihr Hit „I Feel Love*“ wurde 2011 sogar offiziell zum Klangerbe der USA erklärt und in das Schallplattenverzeichnis der US-Kongressbibliothek aufgenommen.

Amy Winehouse

Amy Winehouse
(c) Bryan Adams / Universal Music
Die Karriere der Amy Winehouse war kurz, aber spektakulär. Die Sängerin starb im Jahr 2011 an einer Alkoholvergiftung, kaum fünf Jahre, nachdem ihr mit dem Album „Back to Black*“ 2006 der internationale Durchbruch gelungen war. Die Künstlerin, deren Markenzeichen die Beehive-Frisur aus den 60er Jahren war, fühlte sich auch musikalisch stark von dieser Ära beeinflusst. Die Karriere von Winehouse wurde immer wieder durch ihre Drogenprobleme gefährdet, trotzdem verkaufte sie mehr als 25 Millionen Tonträger. Ihr erfolgreichster Song ist „Back To Black“ aus dem gleichnamigen Album.

Tina Turner

Wild, leidenschaftlich und unzähmbar, so wird die Stimme beschrieben, die Tina Turner zu einem Mega-Stars der 80er Jahre machte. 1939 in Tennessee geboren, lernte sie 1958 ihren späteren Mann Ike Turner kennen, mit dem gemeinsam sie ihre ersten großen beruflichen Erfolge feierte. Zu den größten Hits des Duos zählten „Proud Mary*“ und „Nutbush City Limits*“ aus dem Jahr 1973. Nach der Trennung von ihrem gewalttätigen Ehemann starte Tina Turner eine beeindruckende Solo-Karriere. Mit „Let’s Stay Together*“ konnte sie sich 1982 in den Charts platzieren, bevor das enorm erfolgreiche Album „Private Dancer*„, das 1984 erschien, sie zum Superstar machte. Die Single-Auskopplung „What’s Love Got to Do with It*“ erreichte Platz eins der US-Charts. 1985 gewann sie für das Album drei Grammys. Zu ihren größten Erfolgen gehört außerdem der Titelsong zum Film „Mad Max – Jenseits der Donnerkuppel“, in dem sie selbst eine tragende Rolle übernahm. 1988 trat sie im Maracanã-Stadion in Rio de Janeiro vor 188.000 Menschen auf und gilt seither für das Guinness-Buch der Rekorde als Solokünstlerin mit dem größten Konzertauftritt.

Beyoncé

Parkwood Pictures Entertainment, LLC, Beyonce Knowles with necklaces, CC BY-SA 3.0
Parkwood Pictures Entertainment, LLC, Beyonce Knowles with necklaces, CC BY-SA 3.0

Beyoncé Knowles-Carter, die nur unter ihrem Vornamen auftritt, ist eine der erfolgreichsten Sängerinnen aller Zeiten. 1981 in Houston, Texas, geboren, startete sie ihre Karriere 1997 als Teil der R&B-Girlgroup Destiny’s Child. 2001 schaffte es das Album „Survivor*“ auf Platz eins der US-Charts, die Band zerbrach aber bald danach. Beyoncés erste Solosingle „Work It Out*“ erschien im gleichen Jahr. Ihr erstes Soloalbum „Dangerously in Love*“ schaffte es sofort an die Spitze der Charts und das nicht nur in den USA. Der geschulte Mezzosopran der Sängerin wird von vielen Kritikern als eine der besten Stimmen der zeitgenössischen Popkultur gelobt. Auch ihre Fans, denen sie Hits wie „Irreplaceable*„, „Crazy In Love*“ oder „Check On It*“ bescherte, sind begeistert. Beyoncé stellte zahlreiche Rekorde auf. Zum Beispiel schafften ihre ersten sechs Studioalben es alle auf Platz eins der amerikanischen Charts und waren auch international enorm erfolgreich.

Whitney Huston

Asterio Tecson, <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Flickr_Whitney_Houston_performing_on_GMA_2009_4.jpg">Flickr Whitney Houston performing on GMA 2009 4</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/legalcode">CC BY-SA 2.0</a>
Asterio Tecson, Flickr Whitney Houston performing on GMA 2009 4, CC BY-SA 2.0

Whitney Huston, die 1963 in New Jersey geboren wurde und 2012 in Kalifornien starb, war eine Musiklegende und die einzige Künstlerin, die Madonna in den 80er Jahren auf Augenhöhe begegnen konnte. Ihre unvergleichlich ausdrucksvolle Stimme, die über drei Oktaven reichte, brachte ihr den Beinamen „The Voice“ ein. Huston stammte aus einer Musiker-Familie und machte ihre ersten Schallplattenaufnahmen bereits 1977, im Alter von 14 Jahren. Ihre Karriere begann aber erst 1985 mit dem Song „Saving All My Love for You*“ aus ihrem äußerst erfolgreichen Debütalbum „Whitney Huston“. 1987 folgte der Mega-Hit „I Wanna Dance with Somebody (Who Loves Me)*„, der der Künstlerin ihren ersten Grammy bescherte, von denen sie insgesamt sechs gewann. Darüber hinaus wurde sie mit mehr als 200 Gold- und Platinschallplatten ausgezeichnet. Den Höhepunkt ihrer Karriere erreichte Huston 1992, als ihr erster Film, „Bodyguard“, mit Kevin Costner, in die Kinos kam. Die Künstlerin spielte nicht nur die Hauptrolle, sondern steuerte auch den Soundtrack bei. Der Titelsong „I Will Always Love You*“ wurde ihr erfolgreichstes Lied überhaupt.

Wer ist nun die beste Sängerin von allen? Uns fällt die Entscheidung jetzt noch schwerer als zuvor!