Die 20 erfolgreichsten britischen Sängerinnen aller Zeiten

Britische Sängerin mit Gitarre
Photo by Te NGuyen on Unsplash

Deutschland hat Nena hervorgebracht, Australien die Sängerin und Schauspielerin Kylie Minogue, Italien Laura Pausini und Schweden die Chart-Stürmerin Zara Larsson. Auch aus Großbritannien stammt der ein oder andere weibliche Weltstar – ganz Viele, um genau zu sein. Unabhängig davon, dass der englische Musikmarkt zu den Größten und Wichtigsten der Welt gehört. Es ist erstaunlich, wie viele britische Sängerinnen sich innerhalb und auch außerhalb ihres Heimatlandes einen Namen machen konnten. Auf die 20 Erfolgreichsten werfen wir im folgenden Artikel einen kurzen Blick. Diese Damen sind die erfolgreichsten britischen Sängerinnen aller Zeiten!

LESETIPP:
Die erfolgreichsten britischen Bands aller Zeiten

Leona Lewis

(c) Guy Aroch
(c) Guy Aroch

Ihre Karriere begann mit der Teilnahme als Kandidatin in der britischen Ausgabe von The X Factor. 2006 verließ sie das Finale der dritten Staffel als Erstplatzierte und besiegelte so ihren Aufstieg in den internationalen Pop-Olymp. Ab 2007 enterte die Londonerin mit dem Stück „A Moment Like This*“ in über 25 Staaten die Charts, wobei sie in 19 Ländern sogar die Spitzen der Hitlisten erklimmen konnte.

Weite Veröffentlichungen wie „Better in Time*“ oder „Run*“ ließen ihre Popularität immens ansteigen. So sehr, dass sie von ihrem ersten Album „Spirit“ weltweit 10 Millionen Kopien verkaufen und auch mit ihrer LP in Ländern wie Deutschland, Neuseeland oder in den USA Position 1 für sich beanspruchen konnte. Nach weiteren LP-Veröffentlichungen wie „Echo*“ (2009) und „I Am*“ (2015) zählt sie heute zu den erfolgreichsten britischen Sängerinnen aller Zeiten.

Duffy

(c) Universal Music

Mit „Rockferry*“ kam 2008 das Debüt-Album von Aimee Ann Duffy, wie die im Juni 1984 in Bangor geborene Waliserin mit bürgerlichem Namen heißt, auf den Markt. Mit diesem konnte sie einen globalen Erfolg resultieren lassen, der ihr nicht nur einen BRIT Award und einen Grammy einbrachte, sondern auch mehr als 35 mit Platin veredelte Schallplatten.

Sich international Gehör verschaffte sie sich zuvor mit der ausgekoppelten Single „Mercy*„, die sie nicht nur in Europa als Künstlerin etablierte, sondern auch in Australien, Brasilien und Japan. So konnte sie anschließend auch mit weiteren Hits wie „Warwick Avenue*„, „Rain On Your Parade*“ und auch mit ihrer zweiten Platte „Endlessly*“ (2010) Erfolge über die Grenzen ihres Heimatlandes hinaus feiern.

Dua Lipa

Foto: (c) Markus Pritzi / Universal Music

Ebenfalls aus London stammt die dort im August 1995 geborene Dua Lipa, die bereits Musikgrößen wie Coldplay und Bruno Mars auf deren Tourneen begleitet hat. Obwohl sie schon ab 2015 regelmäßig in den internationalen Charts zu Gast, avancierte sie erst 2017 mit dem Titel „New Rules*“ zu dem Superstar, der sie heute ist. Die Nummer enterte in 50 Ländern die Hitparaden und kletterte in Staaten wie Rumänien oder Israel sogar bis auf die Pole Position.

2018 sorgte sie mit „IDGAF*“ und „One Kiss*“ für zwei weitere Welt-Hits aus ihrem Repertoire. Kein Wunder also, dass auch ihre Debüt-Platte „Dua Lipa*“ ein globaler Erfolg wurde, für welchen sie zahlreiche Gold- und Platinauszeichnungen erhielt und die britische Sängerin mittlerweile zu den Besten gehört.

Kim Wilde

Kim Wilde
(c) Nikolaj Georgiew / Sony Music

Kimberly Smith verkaufte, überwiegend in den 1980er Jahren, mehr als 30 Millionen Platten. Hits wie „Kids in America*“ (1981), „You Keep Me Hangin‘ On*“ (1986) und „You Came*“ (1988) machten sie nicht nur zu einer der erfolgreichsten Interpretinnen der 80er Jahre, sondern auch zu einer der beliebtesten Sängerinnen aus Großbritannien. So wurde ihr in Deutschland wiederholt der goldene Bravo Otto überreicht und in Schweden wurde sie mit einem Rockbjörnen als beste Sängerin prämiert.

Nach einem Rückzug aus der aktiven Tätigkeit als Interpretin, in welcher sie unter anderem eine Sendung rund um den Garten im englischen Fernsehen präsentierte, steht sie mittlerweile wieder auf der Bühne. Und dies beinahe so erfolgreich wie einst. 2018 erschien ihre LP „Here Come the Aliens*„, die vor allem in England und im deutschsprachigen Raum gute Chart-Platzierungen erreichte.

Jess Glynne

(c) Nadine Ijewere / Warner Music

Keine einheimische Sängerin kann in Großbritannien mehr Nummer 1-Erfolge vorweisen, als sie: Jess Glynne. Auch im Rest der Welt ist die Musikerin spätestens seit 2014 ein Begriff. Sie blieb nicht nur mit den Stücken „Right Here“ und „Real Love*“ in den Gehörgängen haften, vor allem nämlich mit der Zusammenarbeit „Rather Be*„, die mit Clean Bandit entstand und für welche sie sogar mit einem Grammy ausgezeichnet wurde.

Ihre Longplayer „I Cry When I Laugh*“ (2015) und „Always In Between*“ (2018) wurden Welterfolge, nicht zuletzt Dank Veröffentlichungen wie „Hold My Hand*“ (2015) und „These Days*“ (2018). Letzterer Song, der in Zusammenarbeit mit Rudimental, Macklemore und Dan Caplen entstand, enterte in über 30 Ländern die Charts und landete in sieben Staaten auf Platz 1.

Amy Winehouse

(c) Universal Music
(c) Universal Music

Sie kam, sang und siegte – und dies haushoch! Nachdem die Debüt-Platte „Frank*“ der britischen Sängerin 2003 lediglich die Kritiker in ihrem Heimatland begeistern konnte, gelang ihr dies drei Jahre später mit der CD „Back to Black*“ weltweit. In mehr als 15 Ländern kletterte die Musikerin aus London, die im Juli 2011 an einer Alkoholvergiftung starb, auf Platz 1 der Bestsellerliste. Insgesamt verkaufte sich der Longplayer 20 Millionen Mal und machte Amy Winehouse auch in den USA beliebt und erfolgreich: Bei der 50. Verleihung der Grammy-Trophäen gewann sie gleich fünf Preise. Unter anderem in den wichtigen Kategorien „Lied des Jahres“ und „Bestes Pop Album des Jahres“. Im gleichen Jahr wurde sie bei den World Music Awards als weltweit erfolgreichste Sängerin des Genres Rock/Pop prämiert. Seit 2014 ist im Londoner Stadtteil Camden, wo sie bis zu ihrem Tode lebte, eine Bronzestatue von Amy Winehouse zu finden.

Florence Welsh

(c) Universal Music
(c) Universal Music

Florence Leontine Mary Welch gehört zu den beliebtesten Sängerinnen aus dem Vereinigten Königreich. Seit dem Jahr 2007 glänzt die britische Sängerin als Frontfrau der in London gegründeten Indie-Rockgruppe Florence and the Machine. Ihr Album „Lungs*“ und die daraus ausgekoppelten Titel „Dog Days Are Over*“ (2007) und „You’ve Got the Love*“ (2009) machten die Band um die populäre Interpretin weltweit bekannt. Als Solo-Sängerin bewies sie sich im Jahr 2012 an der Seite des Star-DJs Calvin Harris, als sie gemeinsam die Kooperation „Sweet Nothing*“ auf den Markt brachten. In mehr als 25 Staaten chartete das Duo, das alleine in den Vereinigten Staaten zwei Millionen Einheiten der Kompositionen verkaufen konnte und hierfür mit zweifach Platin ausgezeichnet wurde.

Adele

(c) Starfrenzy / Bigstock.com

Sie gehört schlichtweg zu den beliebtesten Sängerinnen der Gegenwart und ist aktuell mit Sicherheit die beste und erfolgreichste britische Sängerin, mit welcher das Königreich aufwarten kann: Adele.

Innerhalb von nur zehn Jahren gewann die Musikerin einen Oscar, einen Golden Globe, 15 Grammy-Trophäen, 18 Billboard Music Awards und verkaufte 100 Millionen Kopien ihrer Werke. Hierbei konnte sie von ihren Alben „19*“ (2008) 6,6 Millionen Einheiten verkaufen, von „21*“ (2011) 30 Millionen und von „25*“ (2015) 20 Millionen. Die beiden letzteren Platten landeten in Deutschland, Österreich, in der Schweiz, England und in Amerika auf Platz 1 der Hitliste, während sie in allen fünf Ländern zwischen einfachem und 17-fachen Platinstatus erreichten. Wenn eine Künstlerin zu den besten und beliebtesten Interpretinnen aus Großbritannien gehört, dann auf jeden Fall Adele.

Annie Lennox

(c) Robert Sebree
(c) Robert Sebree

Im Dezember 1954 im schottischen Aberdeen geboren wurde diese Künstlerin, die neben Dave Stewart mit dem Musikprojekt Eurythmics auf der ganzen Welt populär wurde. „Sweet Dreams (Are Made of This)*“ (1983), „Here Comes The Rain Again*“ (1984) und „There Must Be An Angel (Playing with My Heart)*“ (1985) zählen noch heute zu den Klassikern des Pop-Genres.

Nachdem sie ihren musikalischen Weg zu Beginn der 1990er Jahre alleine weiterging, ebbte ihr Erfolg nicht ab. Auch mit ihren ersten beiden Solo-Platten „Diva*“ (1992) und „Medusa*“ (1995) spielte sie global in der ersten Liga der Pop-Idole mit. Ob in Europa, Australien oder in den USA: Annie Lennox platzierte sich international ganz oben in den Hitparaden und erhielt zahlreiche Gold- und Platinauszeichnungen.

Dido

(c) Guy Aroch / Sony Music

Sie startete ihre musikalische Laufbahn als Background-Sängerin in der Band ihres Bruders, der Ende der 1990er Jahre als Teil der elektronischen House-Gruppe Faithless populär wurde.

Ihren Durchbruch als Solo-Künstlerin konnte sie im Jahr 2000 nach einer Starthilfe des US-Rappers Eminem feiern. Dieser verwendete einen Sample ihres Liedes „Thank You*“ für seinen Hit „Stan*„, welcher sich in 12 Ländern zu einem Nummer 1-Erfolg entwickelte und ebnete ihr dadurch den Weg ins kommerziell erfolgreiche Musikgeschäft. Anschließend konnte sie sowohl mit den Singles „Here with Me*“ und „White Flag*„, als auch mit den Alben „No Angel*“ und „Life for Rent*“ weltweit Spitzenpositionen in den Charts einfahren. Bis heute hat sie mehr als 40 Millionen Exemplare ihrer Platten verkaufen und wiederholt den World Music Award gewinnen können.

Rita Ora

(c) Sony Music

Mit ihrem Debüt-Longplayer „Ora*“ machte die im ehemaligen Jugoslawien geborene Britin 2012 erstmals auf sich aufmerksam. Singles wie „How We Do (Party)*“ und „I Will Never Let You Down*“ (2014) ließen das internationale Publikum zwar aufhorchen, doch so richtig durchgestartet ist sie erst im Jahr 2018 mit ihrer zweiten Platte „Phoenix*„. Diese brachte Welt-Hits wie „Your Song*„, „Anywhere*“ (beide 2017) und „For You (Fifty Shades Freed)*“ (gemeinsam mit Liam Payne) und „Let You Love Me*“ (beide 2018) hervor. Mit diesen Liedern etablierte sie sich endgültig als Popstar und genießt derzeit zu Recht den Status, die beste britische Sängerin auf dem internationalen Musikmarkt zu sein.

Natasha Bedingfield

(c) Sony Music

Die blonde Sängerin, die im November 1981 in West Sussex geboren wurde, stand 2014 plötzlich im Rampenlicht: Mit ihren Songs „These Words*“ und „Unwritten*“ avancierte sie nicht nur in Amerika, Australien und in Europa zu einer der beliebtesten Künstlerinnen aus England, sondern auch zu einer der Erfolgreichsten. In zahlreichen Ländern landete die britische Interpretin ganz oben in den Hitlisten und wurde mehrfach mit Goldenen Schallplatten ausgezeichnet. In den Vereinigten Staaten erreichte „Unwritten“ sogar dreifachen Platinstatus. Anschließend kooperierte sie mit global berühmten Kollegen wie Sean Kingston oder Ne-Yo, aber auch mit der kanadischen Rockgruppe Simple Plan.

Kate Bush

Stephen Luff from West Sussex, Kate Bush (15312486456), CC BY 2.0
Stephen Luff from West Sussex, Kate Bush (15312486456), CC BY 2.0

Mit ihrem Debüt-Stück „Wuthering Heights*“ gelang der damals 19-Jährigen Newcomerin Bemerkenswertes: Nicht nur, dass es 1978 bis an die Spitze der heimischen Hitparade kletterte. Es machte sie zur ersten weiblichen Künstlerin in der englischen Musikgeschichte, die mit einem selbst geschriebenen Song die Charts anführen konnte! Zu einem Nummer 1-Hit entwickelte sich der Titel ebenfalls in Australien, Neuseeland, Irland und Italien. Seither hat sie zahlreiche Platten veröffentlicht, die sie weltweit zu einer Berühmtheit gemacht haben – und zu einer der erfolgreichsten britischen Sängerinnen unserer Zeit.

Lily Allen

(c) Bella Howard / Warner Music

Als das Musikportal Myspace noch Populär gewesen ist, nutzte Lily Allen ihre Chance. Dort veröffentlichte sie ihre ersten Titel, woraufhin sie aufgrund der positiven Resonanz der User einen Plattenvertrag erhielt. Und schon mit ihrer ersten Single „Smile*“ konnte sie kurz darauf ihren internationalen Durchbruch feiern. Seitdem gehört sie zu den beliebtesten englischen Musikerinnen. Alben wie „It’s Not Me, It’s You*“ (2009) und „Sheezus*“ (2014) erklommen in ganz Europa, in den USA, Australien und Japan hohe Platzierungen in den Bestsellerlisten.

Marina and the Diamonds

(c) WMG

Kaum eine andere britische Sängerin ist gleichermaßen so erfolgreich, wie unscheinbar. Marina Lambrini Diamandis ging zwar mit Katy Perry auf Tour, ist Preisträgerin eines MTV Europe Music Awards und kann mit „Primadonna*“ einen in den internationalen Charts erfolgreichen Ohrwurm vorweisen – ihr Gesicht kennen jedoch lediglich ihre Fans. Denn Marina ist eine Sängerin, die sich abseits von der Bühne von den Medien lieber fern hält. Dennoch, oder vielleicht genau deshalb, ist sie so erfolgreich. Longplayer wie „The Family Jewels*“ (2010), „Electra Heart*“ (2012) oder „Froot*“ (2015) haben der Londonerin auf der ganzen Welt eine treue Anhängerschaft beschert.

Ellie Goulding

(c) Alan Clark
(c) Alan Clark

Im Jahr 2010 erkannte der Sender BBC das Potential der Sängerin und setzte sie in seiner legendären „Sound of…“-Liste, die die Nachwuchskünstler mit den höchsten Chancen für einen Durchbruch im Folgejahr aufreiht, an erste Stelle.

2011 stürmte sie mit der Single „Lights*“ international die Hitlisten und verkaufte von ihrem gleichnamigen Debüt-Album weltweit mehr als 1,5 Millionen Exemplare. Seither ist die Britin dick im Geschäft und lieferte mit Liedern wie „Anything Could Happen*“ (2012) und „Burn*“ (2013) internationale Ohrwürmer ab. Besonders beliebt machte sie sich 2014 mit „Love Me like You Do*„: Der „Fifty Shades of Grey“-Soundtrack positionierte sich in 30 Ländern auf Platz 1 der Charts.

Paloma Faith

(c) Sony Music

Ihre Anstellung in einer Boutique für Damenunterwäsche hätte ihr schon viel früher einen Job auf der Bühne einbringen können. Eine Kundin mit guten Kontakten vermittelte sie an einen Bekannten, der Paloma Faith anbot, als Background-Sängerin für Amy Winehouse vor dem Mikrofon zu stehen. Dies lehnte sie jedoch ab! Zu groß war ihr Wunsch, selbst im Rampenlicht zu stehen. Dennoch schaffte sie es: 2009 machte sie sowohl in Großbritannien, als auch über die Landesgrenzen hinaus mit „Stone Cold Sober*“ auf sich aufmerksam. Longplayer wie „Fall to Grace*“ (2012) und „A Perfect Contradiction*“ (2014) etablierten sie im internationalen Pop-Geschäft.

Cheryl Cole

(c) Denis Makarenko / Bigstock.com

Sie startete ihre Karriere bei der englischen Ausgabe von „Popstars“, in welcher sie im Jahr 2002 Teil der Girl-Group Girls Aloud wurde. Mit dieser Band, die bis 2009 und nochmals von 2012 bis 2013 bestand, verkaufte sie vor allem in England, Irland und Schottland millionenfach CDs. Im Alleingang jedoch konnte sie auch außerhalb ihrer Heimat von sich überzeugen. Ihr erster Solo-Song „Fight for This Love*“ wurde in Deutschland mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet und belegte Platz 1 der Hitlisten in Polen, Norwegen, Ungarn und Dänemark. Ihre Debüt-LP „3 Words*“ verkaufte sich daraufhin alleine in Europa über eine Millionen Mal.

Bonnie Tyler

Albin Olsson, ESC – United Kingdom 09, CC BY-SA 3.0

Der jüngeren Generation mag Bonnie Tyler von ihrem Auftritt beim Eurovision Song Contest 2013 bekannt sein, bei welchem sie Großbritannien mit dem Stück „Believe in Me*“ repräsentierte und als „Welt-Star“ lediglich einen 19. Rang belegen konnte. Die Anführungszeichen sofort weg, denn Bonnie Tyler IST ein Weltstar! Denn seit Ende der 1970r Jahre ist die Britin weltweit unterwegs. 1977 hatte sie mit „It’s A Heartache*“ die halbe Welt auf ihrer Seite, 1983 mit „Total Eclipse of the Heart*“ die ganze Welt. Ihre charakteristische raue Stimme hat die Britin übrigens nicht von Geburt an. Kurz vor ihrem internationalen Durchbruch musste sie eine Stimmband-Operation über sich ergehen lassen. Dem Rat ihres Arztes, die Stimmbänder anschließend zu schonen und somit auszukurieren, kam sie nicht nach. Glück im Unglück, kann man sagen.

Jessie J

(c) Brian Ziff / Universal Music

Mit „Do It Like A Dude*“ gab sich Jessica Ellen Cornish aus London als Jessie J im Jahr 2010 die Ehre und hatte in ihrer Heimat prompt einen waschechten Hit. Schon im Jahr darauf stürmte sie mit „Price Tag*“ (featuring B.O.B) weltweit die Hitparaden. Alleine in den USA verkaufte sich die Single über vier Millionen Mal und erhielt hierfür mehrfachen Platinstatus. Auch mit den Titeln „Domino*“ und „Bang Bang*“ (gemeinsam mit Nicki Minaj und Ariana Grande, 2014) stürmte sie international die Charts. Dies sorgte dafür, dass sie mit Platten wie „Who You Are*“ (2011) und „Sweet Talker*“ (2014) dauerhaft rund um den Globus beliebt und eine der erfolgreichsten UK-Exporte wurde. Ihr Talent und ihre Erfahrung brachten ihr zudem Coaching-Engagements bei den „The Voice“-Versionen in Großbritannien und Australien ein.

Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass in Großbritannien große Karrieren begonnen haben und mit Sicherheit in Zukunft auch beginnen werden. Des Weiteren steht nun ohne Zweifel fest, dass vor allem auch zahlreiche Künstlerinnen, die die Popmusik geprägt haben bzw. noch immer prägen, aus dem Vereinten Königreich stammen. Die 20 aufgelisteten Sängerinnen sind hierfür der beste Beleg.

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