George Clooney: Seine 20 besten Filme

George Clooney
(c) Denis Makarenko / Bigstock.com

Seit George Clooney den Wechsel vom attraktiven TV-Doktor in Emergency Room zum Hauptdarsteller auf der großen Kinoleinwand Ende der 90er erfolgreich vollzog, hat er in zahlreichen Filmen mitgewirkt. Vom Superheldenfilm „Batman und Robin“ bis hin zum oscarpärmierten Schwarzweißfilm „Good Night and Good Luck“ ist in seinem Lebenslauf alles zu finden – dies sind die 20 besten seiner Filme:

Platz 1: Syriana (2005)


George Clooney übernimmt in Syriana die Rolle des CIA-Agenten Bob Barnes. Sein Auftag: Den allzu reformfreudigen Prinzen eines arabischen Emirates aus dem Weg zu räumen. Dieser hatte die Rechte zur Ölförderung in seinem Land neu vergeben. Und zwar nicht an die amerikanische Firma Connex, sondern an die meistbietenden Chinesen. Im Film ist Clooney der Star, im Politikum des internationalen Ölgeschäfts aber ist Barnes nur eine von vielen Schachfiguren.

Syriana brachte Clooney 2006 den ersehnten Oscar für den besten Hauptdarsteller ein. 15 zusätzliche Kilos und einen wild wuchernden Bart legte er sich zu, um der Rolle gerecht zu werden.

Platz 2: Ocean’s Eleven (2001)


Insgesamt dreimal übernahm George Clooney die Rolle des Meisterdiebs Danny Ocean. Zum ersten Mal 2011 in diesem Remake des Brat Pack-Klassikers aus den 60ern. Der gerade aus dem Gefängnis entlassene Ocean hat die Zeit hinter Gittern genutzt, um einen narrensicheren Plan auszuarbeiten. Gleich drei große Casinos in Las Vegas will er gleichzeitig ausrauben. Zusammen mit seinem alten Weggefährten Rusty Ryan (Brad Pitt) stellt er hierfür eine buntes Team aus den 11 besten Betrügern und Ganoven seiner Bekanntschaft zusammen.

Ocean`s Eleven ist, wie auch die beiden Sequels, hochklassig besetzt. Neben Brad Pitt geben sich auch noch Matt Damon, Julia Roberts und Andy Garcia die Ehre. Aber Clooney weiß trotz der Konkurrenz als Strippenzieher zu überzeugen.

Platz 3: From Dusk Till Dawn (1996)


In „From Dusk Till Dawn“ befinden sich die beiden Brüder Richard und Seth Gecko nach einem blutig verlaufenen Banküberfall auf der Flucht. Dabei landen sie in einem Stripclub an der mexikanischen Grenze. Nur dass in diesem Club sowohl das Barpersonal als auch die Tänzerinnen Vampire sind, gegen die sich die Gecko Brüder gemeinsam mit den anderen Gästen bis zum rettenden Morgengrauen durchkämpfen müssen.

Mit Robert Rodriguez Kultklassiker „From Dusk Till Dawn“ gelang Clooney 1996 die Befreiung von seinem Dr. Ross-Image. Nach einer Rolle, die weiter entfernt vom netten Kinderarzt der Notaufnahme liegt als die des mordend durch die Lande ziehenden Bankräubers, hätte er wohl auch lange suchen müssen.

Platz 4: O Brother, were art though – Eine Mississippi Odyssee (2000)


Zur Zeit der wirtschaftlichen Depression der 30er Jahre befinden sich in Mississippi, im tiefsten Süden der USA, drei Sträflinge auf der Flucht. Ihr Anführer ist der großmäulige Ulysses Everett McGill, gespielt von Clooney. McGill hatte die mit ihm bei der Zwangsarbeit zusammengeketteten Häftlinge, Pete Hogwallop und Delmar O`Donnell, zum Ausbruch überredet, indem er ihnen einen Anteil an der Beute aus seinem letzten Raubzug versprochen hatte. Doch die Suche der Drei nach dem Versteck entwickelt sich zu einer aufregenden Odyssee.

„O Brother, were art though“ ist der erste von vielen Filmen der Coen Brüder, in dem George Clooney eine Rolle übernahm. Er brachte ihm außerdem einen Golden Globe für den besten Hauptdarsteller in einer Komödie ein.

Platz 5: The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten (2011)


Eigentlich hat der von Clooney verkörperte Matt King viel Glück gehabt in seinem Leben. Das geerbte Land auf Hawaii, dessen äußerst einträglicher Verkauf unmittelbar bevorsteht, ist nur ein kleiner Teil davon. Doch „The Descendants2 beginnt anders. Mit einem Schicksalsschlag. Die Ärzte geben Kings Frau, die nach einem Unfall beim Wasserski im Koma liegt, auf und stellen alle lebenserhaltenden Maßnahmen ein. Plötzlich muss Matt King allein die Verantwortung für seine beiden Töchter übernehmen. Und auch der Rest der Großfamilie reist an, um endgültig über den Landverkauf zu entscheiden. Als Alexandra, die ältere Tochter, die Bombe platzen lässt, dass die Mutter vor ihrem Tod eine Affäre mit eben dem Makler hatte, der mit dem Landverkauf betraut ist, gerät Kings Welt endgültig aus den Fugen.

Trotz der Entdeckung der jungen Shailene Woodley als Alexandra, lastet die ganze Bürde des langsamen und dialogbetonten Familiendramas auf Clooneys Schulterns. Wo sie gut aufgehoben ist.

Platz 6: Three Kings – Es ist schön König zu sein (1999)


Kurz nach dem Ende des Golfkriegs machen sich Major Archie Gates (Clooney), Sergeant Troy Barlow und Chief Elgin auf um Saddam Husseins geheimes Goldversteck zu finden und reich nach Hause zurückzukehren. Doch die eigensinnige Mission führt die Drei erstmals in den wirklichen Irak und offenbart ihnen eindrucksvoll die Folgen des Krieges. Unter anderem das bereits gebrochene Versprechen der Amerikaner, die irakische Zivilbevölkerung nach Kriegsende beim Wiederaufbau ihres Landes zu unterstützen.

Trotz „From Dusk Til Dawn“ haftete Clooney Ende der 90er noch etwas von dem Image des netten Jungen an, der eher in romantischen Komödien zuhause war, und „Three Kings“ Regisseur David O. Russel hätte lieber Nicholas Cage in der Rolle gesehen. Im Rückblick absolut unvorstellbar.

Platz 7: The Ides of March – Tage des Verrats (2011)


Mike Morris (Clooney), ist Governor von Pennsylvania und hoch gehandelter Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten. Aber der eigentliche Fokus von The Ides of March liegt auf Stephen Meyers (Ryan Gosling), einem von Morris Wahlkampfstrategen, und dessen sich verändernden Verhältnis zum Kandidaten. Dies ist zunächst von idealistischer Bewunderung geprägt, schlägt aber im Verlauf des Vorwahlkampfes in tiefe persönliche Enttäuschung um.

In „The Ides of March“ spielt Clooney eine Rolle, der er auch im wahren Leben nicht abgeneigt scheint. Die des erfolgreichen Politikers. Zudem ist er als Regisseur, Co-Produzent und Co-Drehbuchautor für den Film verantwortlich.

Platz 8: Michael Clayton (2007)


In Michael Clayton brilliert George Clooney als der Mann fürs Grobe in einer New Yorker Anwaltskanzlei. Der Thriller ist auch sonst hochkarätig besetzt. An Clooneys Seite: Sydney Pollack und Tilda Swinton.

Ausputzer Michael Clayton bereinigt die Probleme seiner Klienten nicht immer nur mit juristischen Methoden. Als Arthur Eden (Pollack), ein Partner der Kanzlei und persönlicher Freund, urplötzlich erratisches Verhalten im Gerichtssaal an den Tag legt und wenig später Selbstmord begeht, soll Clayton sich um die Sache kümmern. Und stößt dabei auf eine größere Verschwörung. Eden war mit der Verteidigung eines Pestizidherstellers gegen eine Sammelklage betraut und wollte dabei allem Anschein nach die Seiten wechseln.

Platz 9: Up in the Air (2009)


In der Romanverfilmung „Up in the Air“ ist Clooney als Vielflieger Ryan Bingham ununterbrochen unterwegs. Er wird von Firmen angeheuert und eingeflogen, um deren Mitarbeitern die schlechte Nachricht vom Jobverlusten zu überbringen. Beziehungen mit anderen Menschen empfindet er dabei als Ballast. Binghams Welt verändert sich schlagartig als man ihm die motivierte Natalie Keener als Kollegin an die Seite stellt. Noch mehr aber als er Alex trifft. Quasi sein weibliches Pendant. Eine starke Geschäftsfrau, die ebenfalls ständig unterwegs ist. Die beiden kommen einander, wie sollte es anders sein, bei einem Gespräch über Bonusprogramme für Vielflieger in einer Hotelbar näher.

Clooney setzt seinen ganzen Charme ein, um auch nach der Montage all der enttäuschten, entlassenen Gesichter noch Sympathieträger der Tragikomödie zu bleiben.

Platz 10: Gravity (2013)


Während sie Routinearbeiten am Weltraumteleskop Hubble verrichten, müssen Wissenschaftlerin Dr. Ryan Stone (Sandra Bullock) und Astronaut Matt Kowalsky (George Clooney) mit ansehen, wie Trümmer-Teile von der Explosion eines russischen Satelliten ihr Spaceshuttle zerstört. Mit einer Sicherungsleine verbunden schweben die beiden alleine im Weltall. Ohne Funkkontakt zur Erde oder Hoffnung auf Rettung von dort.

Gravity gibt George Clooney die Gelegenheit einmal in der Stille zu glänzen. Denn Cuarons Film erzählt eine ganz auf das Wesentliche reduzierte Geschichte ohne Nebengeräusche oder Actionsequenzen. Nur mit seinen beiden Hauptdarstellern Bullock und Clooney. Und beeindruckenden visuellen Effekten.

Platz 11: Good Night, And Good Luck (2005)

Platz 12: Fantastic Mr. Fox (2009)

Platz 13: Geständnisse – Confessions of a Dangerous Mind (2002)

Platz 14: Out of Sight (1998)

Platz 15: Solaris (2002)

Platz 16: Burn After Reading – Wer verbrennt sich hier die Finger? (2008)

Platz 17: The American (2010)

Platz 18: Hail, Caesar! (2016)

Platz 19: Der schmale Grat (1998)

Platz 20: Ein (un)möglicher Härtefall (2003)

Das waren sie – die 20 besten Filme mit George Clooney. Aber die Auswahl ist so groß, dass jedem wahrscheinlich noch ein oder zwei andere, ganz persönliche Favoriten, einfallen.

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