Die besten Hip-Hop-Gruppen aller Zeiten

Hip-Hip Duo Auftritt
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Wir stellen euch die 15 erfolgreichsten Hip-Hop-Gruppen aller Zeiten vor!

Wie viele Hip-Hop-Gruppen kannst Du eigentlich spontan aufzählen? Und welche Hip-Hop-Gruppe ist die beste der Welt, vielleicht sogar die beste aller Zeiten? Auf die letzte Frage gibt es natürlich nicht nur eine richtige Antwort. Die heißesten Kandidaten für den Platz auf dem Hip-Hop Thron möchten wir Dir hier kurz vorstellen. Neben den ganz Jungen sind auch einige Ikonen aus den 80ern auf unserer Liste. Völlig konnten wir auf die Gangsta-Rapper, bei denen sich Schussverletzungen und Goldene Schallplatten zahlenmäßig die Waage halten, nicht verzichten. Es dominieren aber die Vertreter anderer Stilrichtungen, die zeigen, dass Hip-Hop auch sozialkritisch sein kann oder so frisch und fröhlich wie Pop.

01. Wu-Tang Clan


Obwohl die Musiker in New York City aufgewachsen sind, ist der gesamte Clan von einem Kampfstil fasziniert, der aus dem Wudang-Gebirge in China stammt. Die Mitglieder der Hip-Hop-Gruppe werden von ihren Anhängern deshalb auch oft als Shaolin bezeichnet. Mönche sind die Jungs nun zwar wirklich keine, aber eben auch keine typischen Gangsta-Rapper. Der Wu-Tang Clan hat Anfang der neunziger einen ganz eigenen, immer etwas düsteren, mythologisch angehauchten Stil entwickelt, der ein kritisches Bild auf das Leben im Ghetto wirft. Drogenbarone werden in ihren Songs nicht zu Helden und Vorbilder für Kleinkriminelle im Teenageralter hochstilisiert. Ihr erstes Album „Enter the Wu-Tang (36 Chambers)“ gilt auch deshalb als Meilenstein des Genres, der sie zu den wichtigsten Hip-Hop Gruppen aller Zeiten macht. Ihren ersten Nummer-eins-Hit in den USA und UK landeten sie bereits 1997 mit dem Album „Wu-Tang Forever*„. Äußerst einträglich ist aber nicht nur die Musik der Künstler, auch ihr Modelabel „Wu Wear“ ist ein Kassenschlager und die erfolgreichste Marke in der ganzen Branche.

02. Run-DMC


Hip-Hop-Gruppen aus den 80ern, die bis ins 21. Jahrhundert hinein überlebt haben und dabei auch noch stets zu den besten, beliebtesten und erfolgreichsten Musikern des Genres zählten, gibt es nicht viele. Aber Run DMC gehören mit Sicherheit zu dieser seltenen Spezies. Die Bandmitglieder Jason Mizell, Joseph Simmons und Darryl McDaniels wuchsen gemeinsam im Stadtteil Queens in New York City auf und gründeten Run-DMC bereits 1982, gleich nach ihrem Highschool-Abschluss. Ihren ersten Plattenvertrag ergatterten die Musiker schon ein Jahr später, 1983. Damit zählen sie zu den Wegbereitern der Musikrichtung und prägten diese in ihren Anfängen maßgeblich mit. Für den Song „Walk This Way*“ aus dem Album „Raising Hell*“ wurden sie 1986 als erste Hip-Hop-Gruppe für einen Grammy nominiert. Eines ihrer erfolgreichsten Alben erschien 1993. „Down with the King*“ schaffte es in die Top 10 der US-Alben-Charts. Damals war das noch keine Selbstverständlichkeit für eine Hip-Hop-Gruppe. Zur großen Popularität der Musiker trug außerdem die Zusammenarbeit mit dem Sportartikelhersteller Adidas bei, der Laufschuhe der Marke „Run DMC“ auf den Markt brachte.

03. A Tribe Called Quest


Auch sie zählen zu den besten Hip-Hop-Gruppen, deren Wurzeln noch auf die 80er Jahre zurückreichen. Die Gründungsmitglieder Q-Tip und Phife Dawg gingen als als Teenager in die selbe Kirche. Die Formation „A Tribe Called Quest“ entstand 1985, nachdem die zwei die beiden anderen Bandmitglieder Jarobi White und Ali Shaheed Muhammad kennengelernt hatten. Die Band prägte einen metaphysisch angehauchten Stil mit oftmals sozialkritischen Texten. Außerdem waren sie die Vorreiter des Jazz-Rap. Ihr ganz eigener Duktus gilt als Beispielhaft für das, was seither als „Eastcoastsound“ bezeichnet wird. Ihr erstes Studioalbum „People’s Instinctive Travels and the Paths of Rhythm*“ erschien 1990 und schaffte es unter die Top 100 in den USA. Der erste Nummer-eins-Hit war ihnen aber erst sechs Jahres später mit „Beats, Rhymes and Life*“ beschieden. 1998 löste sich die Band erstmals auf, fand danach aber immer wieder sporadisch zusammen. 2016 gelang ihnen mit „We Got It from Here… Thank You 4 Your Service*“ sogar nochmals ein Superhit in den USA. Phife Dawg alias Malik Isaac Taylor ist im selben Jahr im Alter von 46 Jahren verstorben.

04. N.W.A.


N.W.A. ist quasi das böse Gegenstück von der Westküste. 1986 gegründet, hatte 1989 bereits das FBI ein Auge auf die Ur-Opas des Gangsta-Raps geworfen. Ein Ermittlungsverfahren war damals zwar nicht anhängig, die Bundesbehörde hatte sich aber offiziell bei der Plattenfirma der Band über deren Hit „Fuck tha Police*“ beschwert, der angeblich zur Gewalt gegen uniformierte Ordnungshüter aufrufen sollte. Die Plattenfirma Priority Records machte das Schreiben publik. In Australien wurde das Stück darauf hin von den Radiosendern boykottiert und auch MTV hat es anfänglich nie gespielt. Die Verkäufe des kritisierten Kunstwerks vervielfachten sich aber innerhalb kürzester Zeit. 1996 wurde der Song während der Unruhen in Belgrad zur Hymne und hat sich mittlerweile über drei Millionen Mal verkauft. Auch das Studioalbum „Straight Outta Compton*“ aus dem Jahr 1988 profitierte von der ungewollten Werbung durch das FBI und schaffte es in den USA auf Platz vier in den Charts, mit 3-fach-Platin wurde es außerdem bedacht. Noch erfolgreicher war nur das Album „Niggaz4Life*“ aus dem Jahr 1991, das sofort an die Spitze der US-Hitparade kletterte. Damit hatte sich das Genre in den Charts endgültig durchgesetzt, wovon vor allem die Hip-Hop-Gruppen, die später folgten, stark profitierten. N.W.A hat sich noch im selben Jahr aufgelöst. Das beliebteste Ex-Mitglied, das gleichzeitig zum erfolgreichsten wurde, ist der Rapper O’Shea Jackson, besser bekannt als Ice Cube.

05. Public Enemy


Die vier Gründungsmitglieder Flavor Flav, Chuck D, Terminator X und Professor Griff fanden bereits in den frühen 80ern zusammen. Das erste, noch recht unspektakuläre Album „Yo! Bum Rush the Show*“ erschien im Jahr 1987. Ihr erster großer Wurf, nicht nur kommerziell, sondern auch künstlerisch, gelang ihnen dann ein Jahr später.

Das Album „It Takes A Nation Of Millions To Hold Us Back*“ gilt als eines der wichtigsten Werke der Hip-Hop-Kultur. Ursächlich dafür ist das revolutionäre Sampling sowie die bis dato ungewohnt politischen Texte. Das Album hat sich über eine Million Mal verkauft und wurde mit Platin ausgezeichnet. Bis 1994 war die Band durchgehend erfolgreich. Nach fünf eher ruhigen Jahren trennte die Gruppe sich 1999 von ihrer alten Plattenfirma Def Jam und verlegte ihre Werke von nun an selbst. Dabei entdeckten sie auch als eine der ersten Bands das Internet als Vertriebsweg und stellten ihre Alben als MP3-Download bereit. Ob das für Terminator X zu modern war? Der DJ hat die Gruppe 1999 jedenfalls verlassen und betreibt seither eine Straußen-Farm in den amerikanischen Südstaaten. Für ihn sprang DJ Lord ein. An ihre frühen Erfolge konnte Public Enemy allerdings nicht wieder anknüpfen. Seit dem Jahr 2000 veranstaltet die Hip-Hop-Gruppe aber jedes Jahr eine großen Live-Tour rund um den Globus. Die Fans schauen und hören immer noch gerne zu.

06. Beastie Boys


Adam Yauch, Michael Diamond und Adam Horovitz waren der harte Kern der Beastie Boys. Die Zusammensetzung der Formation war anfänglich fast so volatil wie ihr Musikstil. Begonnen hatten die Boys ihre Karriere noch als Hardcore-Punk-Band „The Young Aborigines“. Unter diesem Namen und mit dieser Musikrichtung waren die Beastie Boys aber nicht gerade vom Erfolg verwöhnt. Das änderte sich erst, als sich die Queen of Pop höchstselbst ihrer erbarmte und die Jungs 1985 einige Auftritte als Madonnas Vorgruppe absolvieren durften. Der Durchbruch gelang ihnen dann ein Jahr später, als sie mit Run DMC auf Tournee gingen. 1986 erschien außerdem ihr erste Album „Licensed To Ill*“ das es in den USA sofort an die Spitze der Hitparade schaffte. Der Nachfolger „Paul’s Boutique*“ aus dem Jahr 1989 gilt als ein Meilenstein in der Geschichte des Hip-Hops und wurde vom Rock-Magazin Rolling Stone zu den 500 besten Alben aller Zeiten gewählt. Kommerziell war es aber nur mäßig erfolgreich. Das beliebteste Album, das die Band je produzierte, erschien im Jahr 1998. „Hello Nasty*“ verkaufte sich über drei Millionen Mal und schaffte es in Deutschland, in Großbritannien und in den USA auf Platz 1 der Charts. Die Beastie Boys haben sich im Jahr 2012, nach dem Tod von Adam Yauch, aufgelöst.

07. Salt ’n’ Pepa


Die drei Damen von Salt ’n’ Pepa gehörten in den späten 80ern und in den frühen 90ern zu den beliebtesten Hip-Hop-Gruppen der Welt. Cheryl James, Sandy Denton und Deidra Roper alias DJ Spinderella haben insgesamt mehr als 15 Millionen Tonträger verkauft. Und das in einem Genre, in dem selbst heute noch so mancher Musiker Sexismus als zweiten Vornamen im Pass stehen haben könnte. Die Künstlerinnen, deren Karriere eher zufällig begann, haben sich davon aber nicht abschrecken lassen. James und Denton landeten bereits 1985 unter dem Bandnamen „Super Nature“ einen ersten Hit, der es in den USA unter die Top 50 schaffte. Anschließend nahm sie das Independent-Label Next Plateau unter Vertrag und die Band gab sich einen neuen Namen.

Ihr Debütalbum „Hot, Cool & Vicious“ erschien 1986 und wurde ein Erfolg. In den USA schaffte es das Album unter die Top 30 und auf Platz 7 der R&B-Charts. Außerdem gab es für den Erstling gleich Platin. Die Single-Auskoppelung „Push it*“ stürmte 1987 die Charts. Ihren größten Hit landete das Trio allerdings erst 1991 mit dem Album „Blacks’ Magic*„. Die Auskoppelung „Let’s Talk About Sex“ stürmte die Hitparaden auf dem gesamten Globus und schaffte es auch in Deutschland auf Platz 1. Lediglich in den prüden USA war der Song nicht ganz so erfolgreich und gelangte nur unter die Top 20. Für das Album gab es aber auch dort eine Platin-Auszeichnung. Das letzte Studio-Album von Salt ’n’ Pepa, „Brand New*„, erschien 1997, im Jahr 2002 hat die Band sich aufgelöst.

08. Cypress Hill


Die Band aus Los Angeles unterschrieb ihren ersten Plattenvertrag 1991. Der Durchbruch gelang ihnen dann 1993 mit dem Album „Black Sunday*„, das es in den USA sofort an die Spitze der Charts schaffte und sich weltweit etwa 3,4 Millionen Mal verkaufte. Auch die Single-Auskoppelung „Insane in the Brain*“ wurde ein Riesenhit, der nicht nur das typische Hip-Hop-Publikum begeisterte. Die folgenden Jahre waren die produktivsten der Band, die gleich zweimal das berühmte Lollapalooza-Festival in den USA anführte. Das war sogar den Machern der TV-Serie „Simpsons“ eine Hommage wert. Einen Nummer-eins-Hit haben Sie zwar kein zweites Mal geschafft, aber mehr als 18 Millionen Tonträger hat die Band bis heute dennoch verkauft.

09. Naughty By Nature


Treach und Vin Rock hatten früher noch einen dritten Mitstreiter. DJ Kay Gee hat das ehemalige Trio aber 2000 verlassen, da es Streit ums Geld gab. Damals hatte die Band aus New Jersey ihre beste Zeit aber auch schon längst hinter sich. Ihre beliebtesten Alben waren „19 Naughty III*“ aus dem Jahr 1993 und „Poverty’s Paradise*„, das zwei Jahre später erschien. Ihr erfolgreichster Song „O.P.P. (Other People’s Property)“ stammt allerdings von dem Album „Naughty by Nature*“ aus dem Jahr 1991. Für „Poverty’s Paradise“ gewann die Band 1996 einen Grammy in der neu eingeführten Kategorie „Bestes Rap-Album“. Danach wurde es still um die Gruppe. 2005 hörte man ihre Songs wieder öfter im Radio. Damals lief gerade das Kriegsdrama „Jarhead – Willkommen im Dreck“ in den Kinos, zu dessen Soundtrack auch ein Stück von Naughty By Nature gehörte.

10. De La Soul


Die Musiker von De La Soul zählen zu den wichtigsten Vertretern der „Native Tongue Family“, einer Stilrichtung, die Ende der 80er entstand und sich vom vorherrschenden Gangsta-Rap distanzierte. Statt Straftaten zu glorifizieren, setzte man sich kritisch mit den sozialen Themen der Zeit auseinander und bemühte sich um ein positives Image. De La Soul hatte damit großen Erfolg. Einer ihrer bekanntesten Hits „3 Feet High and Rising“ stammt aus dem Jahr 1989. Damals gelang ihnen der internationale Durchbruch. 1991 folgte das Album „De La Soul Is Dead“. Der eigne Grabgesang sollte ihre Karriere aber erst noch einmal so richtig beflügeln. Das Album schafft es rundum den Globus unter die Top 20. Bis zum Jahr 2000 konnten sich die Gruppe beständig in den Charts halten. Danach folgten keine großen kommerziellen Erfolge mehr. 2006 wurden sie aber für „Feel Good Inc.“ mit einem Grammy ausgezeichnet.

11. The Roots


Wenn Du dir unter Organic-Rap nichts vorstellen können, dann höre Dir doch einfach einmal ein paar frühe Stücke der Roots an. Die Band aus Philadelphia pflegte Anfangs einen Stil, der eine Mischung aus Jazz und Rap darstellte. Später bereicherten sie ihre Stücke noch um eine Dosis Neo-Soul. Ihre erste Goldene Schallplatte erhielt die Gruppe 1994 für das Album „Do You Want More?!!!??!*“ , das sich in den USA mehr als eine halbe Million Mal verkaufte, den Sprung unter die Top 100 aber dennoch knapp verpasste. Einen richtigen Hit und den ersten Millionen-Seller schafften sie 1999 mit dem Album „Things Fall Apart*„. Aus diesem Werk wurde auch ihr beliebtester Song in Deutschland ,“You Got Me“, ausgekoppelt.

12. D12


Das Dreckige Dutzend aus Detroit ist heute nur mehr ein Quintett und selbst dass ist fast schon ein Wunder. Die Band rund um den Rapper Eminem hält einen traurigen Rekord. Keine andere Formation in der Musikgeschichte hat gleich zwei Bandmitglieder aufgrund von Auseinandersetzungen mit Schusswaffen verloren. Da können die Fans nur hoffen, dass zumindest ein Teil der Einnahmen künftig in kugelsichere Westen investiert wird. Leisten können es sich die Jungs alle Male. Das erste Studioalbum „Devils Night*“ aus dem Jahr 2001 war nicht nur ein Nummer-eins Hit in den USA, sondern hat sich weltweit mehr als 4 Millionen Mal verkauft. „D12 World*“ aus dem Jahr 2004 war sogar noch erfolgreicher und konnte in den USA nicht nur den ersten Platz in der Hitparade, sondern auch Doppelplatin einheimsen. Aus dem Album stammt auch die bisher erfolgreichste Single der Gruppe. Mit „My Band*“ war D12 auch in Deutschland sehr erfolgreich und kletterten auf Platz 2 der Charts.

13. G-Unit


Was G-Unit bedeutet, dürfen sich die Fans selbst aussuchen. Zur Auswahl stehen Gorilla Unit, Guerrila Unit oder Gangster Unit. Dem Rapper 50 Cent, der im Mittelpunkt der Formation steht, würde wohl letzteres am besten gefallen. Curtis James Jackson III. ist ein Gangsta-Rapper wie aus dem Bilderbuch und wurde zu Beginn seiner Karriere so oft angeschossen, dass schließlich sogar seiner Plattenfirma der Geduldsfaden riss. Eminem hat dem Kollegen aber unter die Arme gegriffen, so dass dieser nicht arbeitslos, sondern sowohl solo als auch mit G-Unit enorm erfolgreich wurde. Das erste Album „Beg for Mercy*“ kletterte in den USA 2003 bis auf Platz 2 der Charts und wurde mit Doppelplatin ausgezeichnet. Auch der Nachfolger „TOS (Terminate on Sight)*“ hat es 2008 in den USA problemlos unter die Top 5 geschafft. In der Zwischenzeit arbeiteten die Bandmitglieder sehr erfolgreich an ihren Solo-Karrieren. Nur in Deutschland will es mit dem Erfolg bisher nicht so recht klappen.

14. Fugees


Die Fugees kennt auch, wer Hip-Hop für einen hawaiianischen Reifentanz hält. Obwohl Lauryn Hill, Wyclef Jean und Pras Michel nur zwei Alben herausbrachten, haben sie eine ganze Ära geprägt. Mitte der 90er Jahre gab es jedenfalls keine populärere Hip-Hop-Gruppe als dieses Trio. Ihr erstes Album „Blunted on Reality*“ erschien 1994 und war ein kommerzieller Flop. „The Score*“ aus dem Jahr 1996 schlug dagegen wie eine Bombe ein. Platz 1 in den USA und dem Rest der Welt sowie Mehrfach-Platin rund um den Globus war ein Leichtes für dieses Meisterwerk . Aus dem Album stammt auch der größte Hit der Band. „Killing Me Softly*„, die Coverversion eines Songs von Lori Lieberman, wurde zu dem Ohrwurm des Jahres 1996 und hat die Fugees unsterblich gemacht. Auch heute, mehr als zehn Jahre später, läuft der Song noch ständig im Radio und rettet so manchen Abend im Club. Schade, dass das Trio sich gleich nach ihrem ersten Superhit wieder getrennt hat.

15. Bone Thugs-N-Harmony


Die Musiker aus Cleveland arbeiten bereits seit 1992 zusammen, auch wenn sich die Besetzung immer wieder einmal ändert. Die Rapper Krayzie Bone, Layzie Bone und Bizzy Bone sind aber schon von Anfang an dabei. 1993 brachten sie mit „Faces of Death“ ihren ersten Sampler auf den Markt, den aber keiner hören wollte. 1995 wurde dann zum Schicksalsjahr der Gruppe. Auf den tragischen Tod des Bandmitglieds Eazy-E, der an Aids starb, folgte die Veröffentlichung des zweiten Albums, das sich als Volltreffer entpuppte. „E. 1999 Eternal*“ schaffte es in den USA nicht nur auf Platz 1 der Hitparade, sondern hat sich gleich volle zwei Jahre in den Chats gehalten. Mehr als fünf Millionen verkaufte Exemplare wurden mit Vierfach-Platin belohnt. So erfolgreich waren die Bones danach zwar nie wieder, „The Art of War*“ aus dem Jahr 1997 stand aber ebenfalls ganz oben in den US-Hitparaden und war zudem ein Bestseller. In Deutschland konnte die Band mit dem Song „Tha Crossroads“ bisher ihren größten Erfolg verbuchen. Der Hit kletterte bei uns allerdings nur bis auf Platz 15, während er es in den USA an die Spitze der Hitparade schaffte.

Wer bekommt jetzt Deine Stimme bei der Wahl zum König oder zur Königin des Genres? Einfach ist die Entscheidung bestimmt nicht. Wir hoffen aber, dass du Spaß beim Lesen hattest und Du bist vielleicht sogar auf die eine oder andere Band ein wenig neugierig geworden.

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