Die besten TV-Serien der 90er Jahre

Fernseher steht auf eine Straße
Photo by Frank Okay on Unsplash

Seid ihr bereit für eine Zeitreise? Heute nehmen wir euch an der Hand und gehen zusammen auf einen Ausflug in die 90er Jahre! Manche mögen dieses quietschbunte Jahrzehnt, in dem Buffalo-Boots auf verhungerte Tamagotchis trafen als befremdlich empfunden haben. Wir aber blicken mit liebevoller Nostalgie in diese Episode unserer Geschichte zurück. Es war eine Zeit, in der wir noch nicht das Privileg hatten, unsere Lieblingsshows in diversen Mediatheken und Streaming-Portalen zum Zeitpunkt unserer Wahl in achtstündigen Sessions weg zu inhalieren. Nein, damals notierten wir noch jeden Termin brav auf unserem Diddl-Kalender, an dem die heiß erwartete neue Episode unserer favorisierten Sendung über den klobigen Röhrenfernseher flimmern würde. Zum Glück waren die 1990er Jahre eine Dekade, in der es von Serien-Perlen nur so wimmelte.

Nachfolgend präsentieren wir euch die 30 besten und beliebtesten TV-Serien dieser Zeit, die auch heute noch einen Blick wert sind!

Platz 1: „Friends“ (1994-2004)


Das Genre der Sitcoms erfuhr in den 90er Jahren einen Hype, der bis dato seinesgleichen suchte. Als Paradebeispiel dafür, wie man die Situationskomik perfekt in Szene setzt, gilt bis heute die Serie „Friends“.

In 10 Jahren und 10 Staffeln begleiteten wir Rachel, Monica, Phoebe, Joey, Chandler und Ross auf ihrem Weg und haben bei den mitreißenden, verzwickten Liebesbeziehungen der Charaktere untereinander nicht selten das Taschentuch gezückt. Die herrlich geschriebenen Witze treffen auch heute noch den richtigen Nerv, die Entwicklung der einzelnen Figuren ist nachvollziehbar und spannend vermittelt. Bei allem Klamauk sollte aber auch nie die tiefe, emotionale Ebene der Handlung außer Acht gelassen werden, die sich durch alle Staffeln zog. „Friends“ ist absoluter Kult.

Wer die Serie bis jetzt verpasst hat, sollte sich schleunigst schämen und anschließend alle 10 Staffeln Binge-watchen!

Platz 2: „Die Simpsons“ (1989-heute)


Matt Groening du Genie, was würden wir nur ohne dich machen? Als Schaffer der gelben Familie aus dem beschaulichen Springfield versorgst du unsere unwürdigen Leiber seit nunmehr 30 Jahren (!) mit den kurzweiligen Geschichten rund um Homer, Marge, Bart, Lisa und Maggie Simpson. „Die Simpsons“ ist eine jener Serien, die zu den beliebtesten Shows der gesamten Fernsehgeschichte zählt.

Die beste und kreativste Phase durchlief die Familie dabei freilich in den 1990er Jahren, kein Bereich des öffentlichen und privaten Lebens war vor einem humoristischen Seitenhieb der gelben Springfield Bewohner gefeit. Die Gags rasten mit einem atemberaubenden Tempo über den Bildschirm. Legendär ist mittlerweile auch der „Couch-Gag“, der sich in jedem Intro änderte und die Vorfreude auf die eigentliche Folge ins Unermessliche steigen ließ. Wir sagen „Juhu!“ und „Ay Caramba!“, falls ihr mit den Simpsons nichts anfangen könnt, dann „Fresst meine Shorts!“.

Platz 3: „Seinfield“ (1989-1998)


Jerry Seinfield und Larry David schufen sich mit „Seinfield“ ein filmisches Denkmal. Die Sitcom spielt sich innerhalb der amerikanischen Metropole New York ab und begleitet die vier Kumpel George Costanza, Elaine Benes, Cosmo Kramer und eben Jerry Seinfield, der sich einfach mal selbst verkörperte.

Die Handlung einer jeden Episode ist so aufgebaut, dass sich zunächst einzelne, voneinander unabhängige Stränge entwickeln, die schließlich in humoristischen Wegen ineinanderlaufen. Besonders ulkig wird es, wenn eine unbeteiligte Person auf den Freundeskreis trifft und nicht selten Welten aufeinanderprallen. Dabei verzichtet die Show auf die Dreingabe von komplizierten Liebesbeziehungen und blieb ihrem Konzept bis zum Ende treu.

Im Jahr 1998 sahen über 70 Millionen Zuschauer das Finale der Sitcom, die auch noch 20 Jahre später zum Besten zählt, was das Genre zu bieten hat.

Platz 4: „Emergency Room – Die Notaufnahme“ (1994-2009)


„Schwester, geben sie mir Tupfer, Skalpell und die Fernbedienung – gleich läuft Emergency Room“. So oder so ähnlich dürfte es während der 90er Jahre durch die Wohnzimmer geschallt sein, wenn wieder einmal eine neue Episode der beliebten amerikanischen Krankenhaus-Serie ins Haus stand. Obwohl die Serie bis tief in die 2000er lief, verirren sich unsere Gedanken beim Stichwort „Emergency Room“ natürlich in jene Zeit, da George Clooney die Operations-Instrumente (1994-1999 und noch einmal 2009) schwang und bei so mancher Zuschauerin den Blutdruck in bedenkliche Höhen schnellen ließ. Neben dem Alltag im Krankenhaus samt dazugehöriger Notfälle, kam natürlich auch nie die menschliche Seite innerhalb der Belegschaft einschließlich Beziehungsdramen zu kurz. „ER“ wurde mit Preisen überhäuft und ist für viele Zuschauer die beste Krankenhaus-Serie.

Platz 5: „South Park“ (1997-heute)


Animationsserien sind eher was für Kinder? Wenn sie sich trotzdem an eine erwachsenere Zielgruppe richten, dann zwar mit einigen politischen Jokes, aber sie übertreten dabei nie die Grenze des guten Geschmacks? Ihr Narren! „South Park“ kennt keine Hemmungen, die Serie rund um die Hauptcharaktere Cartman, Stan, Kyle und Kenny überschreitet nicht nur jene Grenze des guten Geschmacks, sondern zerteilt sie in kleine Stücke, dreht sie durch den Fleischwolf und serviert sie euch anschließend als Chili con Carne! Trotzdem bestehen die dargebotenen Inhalte der Macher Trey Parker und Matt Stone nicht nur aus plumper Übertreibung, sondern nehmen stets einen gesellschaftskritischen Bezug auf aktuelle Themen.

Die einzigartige „Schnipsel-Optik“ gepaart mit tiefschwarzem Humor machen South Park zu einer echten Perle der späten 90er.

Platz 6: „Der Prinz von Bel-Air“ (1990-1996)


Man nehme einen jungen Will Smith, der von seiner Mutter aus einem sozialen Brennpunkt in seiner Heimat Philadelphia zu seiner stinkreichen Verwandtschaft ins erlesene Bel-Air verfrachtet wird: Und fertig ist das Konzept von „Der Prinz von Bel-Air“.

Was im ersten Augenblick als eher plumpe Masche erscheint, funktioniert in der Realität ganz wunderbar. Der sorglose Will redet so wie ihm der Mund gewachsen ist und bringt damit die vornehme Welt seines Onkels Phil, seiner Tante Vivian, seines Cousins Carlton, sowie seiner Cousinen Hilary und Ashley ein ums andere Mal ins Wanken. Das Konzept der Sitcom beruht natürlich auf der typischen Aneinanderreihung von lustigen Szenen. Jedoch gibt es auch ernste Momente, etwa wenn die gestörte Beziehung von Will zu seinem Vater ans Tageslicht kommt, oder wenn Carlton durch Wills Schuld im Krankenhaus um sein Leben bangt.

Platz 7: „Full House“ (1987-1995)


Wäre „Full House“ im Poker angesetzt, müsste die Serie wohl eher „Royal Flush“ heißen. Denn die Show ist eine der besten, die wir im Bereich der 90er Sitcoms finden können. Die Handlung dreht sich um den Witwer Danny Tanner, der sich rührend um seine Kinder Michelle, D.J. und Stephanie sorgt. Damit das Haus aber so richtig voll wird, ziehen kurzerhand noch Freund Joey und Schwager Jesse in die heimischen vier Wände. Somit ist das Chaos perfekt, dem wir in 192 Folgen gebannt folgen durften und das erstmals die damals noch blutjungen Olsen-Twins einem breiten Publikum vorstellig machte.

Seit 2016 wagte die Besetzung mit der Neuauflage „Fuller House“ einen bescheidenen Comeback-Versuch, wir verbringen unsere verregneten Sonntagnachmittage aber lieber mit dem einzigartigen Original.

Platz 8: „Eine schrecklich nette Familie“ (1987-1997)


Al Bundy hat es nicht leicht. Wenn er sich allabendlich von seinem verhassten Job als Schuhverkäufer auf den Heimweg macht, warten dort bereits seine stetig nörgelnde Frau Peggy, die „Dumpfbacke“ von Tochter Kelly, sowie sein nerviger Sohn Bud, um dem Familienoberhaupt das Leben zur Hölle zu machen. In 259 Ausgaben der Sitcom durften wir uns regelmäßig über die Familie Bundy scheckiglachen, die von ihrer Konstellation eigentlich so gar nicht zusammenpassen mag. Der etwas rüde Humor bedient dabei zwar alle gängigen Klischees und Stereotypen, wer die Serie jedoch mit der richtigen, nicht allzu bierernsten Einstellung angeht, wird mit „Eine schrecklich nette Familie“ eine großartige Zeit haben.

Platz 9: „Alle unter einem Dach“ (1989-1998)


Im Mittelpunkt von „Alle unter einem Dach“ steht eigentlich die Familie Winslow, rund um Vater Carl und Mutter Harriette. Doch der wahre Star der Serie ist unumstritten Nachbar Steve Urkel, der zunächst immer wieder uneingeladen bei den Winslows hereinschneit und später tatsächlich seinen festen Platz in deren Haus erhalten sollte. Der überdrehte, nervtötende Charakter war damals mit seinem eigenwilligen Kleidungsstil, samt riesiger Brille der Inbegriff von einem „Nerd“. Heute wäre er in Berlin wohl ein erfolgreicher Modeblogger. Wie auch immer, obwohl die Sendung als Sitcom konzipiert wurde, scheut auch sie nicht davor zurück, sich mit sensibleren Themen, wie Familienproblemen und Rassismus auseinanderzusetzen.

Platz 10: „Hör mal, wer da hämmert“ (1991-1999)


Tim Taylor hat nicht nur eine außergewöhnliche Begabung fürs Heimwerken, sondern darüber hinaus noch Talent fürs Show-Business. Wenn man beide Eigenschaften zusammennimmt, ist es eigentlich nur logisch, dass der von Tim Allen gespielte Charakter seine eigene Fernsehsendung namens „Tool Time“ betreibt. In dieser Show geht das ein oder andere Werkzeug zu Bruch, da Tim stets versucht, auch noch das letzte bisschen Saft aus ihnen heraus zu kitzeln. Freilich ist der selbst titulierte „Heimwerkerkönig“ nicht allein. Ihm zur Seite stehen sein Freund Al, Ehefrau Jill und ein ganzer Haufen Söhne. Ein Running-Gag der Serie sind die Auftritte von Nachbar Wilson, dessen Gesicht stets von einem Zaun verdeckt und damit unserem Auge verborgen bleibt.

Platz 11: „Die wilden Siebziger“ (1998-2006)


„Die wilden Siebziger“ setzt uns eine Clique befreundeter Jungspunde vor die Nase, die sich ihren öden Alltag in der verschlafenen Heimatstadt irgendwie versüßen möchten. Wie der Titel der Serie bereits erahnen lässt, ist die Sitcom im Jahrzehnt von Schlaghosen und Discokugeln zuhause. Dementsprechend werden auch jene Themen behandelt, die in den 1970er Jahren gerade aktuell waren. Dazu zählen neben dem aufkommenden Feminismus aber auch zeitlosere Serien-Inhalte, wie Liebe, Freundschaft und Streit.

„Die wilden Siebziger“ wurde mit einer riesigen Detailverliebtheit in Szene gesetzt, alle Kostüme wirken authentisch und originell, so dass man sich atmosphärisch glaubhaft in die 70er Jahre versetzt fühlt. Nicht zuletzt hat die Show Stars wie Ashton Kutcher und Mila Kunis hervorgebracht und ist deshalb auch heute noch einen Blick wert.

Platz 12: „Buffy – Im Bann der Dämonen“ (1997-2003)


Die Knoblauchkette ausgepackt und den Holzpfahl gezückt: Wir gehen Vampire jagen. Nicht allein, sondern zusammen mit Sarah Michelle Gellar, die als Vampirjägerin deutlich mehr Berufserfahrung vorweist als wir und uns die lästigen Blutsauger gekonnt vom Hals hält. In 7 Staffeln und 144 Folgen müssen sich Buffy und ihre Freunde nicht nur mit allerlei dämonischem Viehzeug herumärgern, sondern auch noch die typischen „Coming of Age“ Probleme lösen.

„Buffy – Im Bann der Dämonen“ lockt uns dank seiner gelungenen Mischung aus Action, Horror und Humor auch heute noch immer wieder vor die heimischen Bildschirme.

Platz 13: „Akte X – Die unheimliche Fälle des FBI“ (1993 – 2002; 2016-2018)


Es liegt in der Natur des Menschen, dass uns besonders jene Phänomene faszinieren, die wir uns nicht erklären können. Wenn diese übernatürlichen Ereignisse dann auch noch in eine packende Krimi-Kulisse angesiedelt werden, sind wir einerseits beim Konzept von „Akte X“ angekommen und andererseits genau richtig. Die Geschichten rund um die Agenten Mulder und Scully führen uns von einer Verschwörung zur anderen und halten uns in über 200 Episoden folgsam bei der Stange. Allein die Titelmelodie der Serie hat Kultstatus und sorgt bei eingefleischten Fans für Gänsehaut.

Für Verzückung dürfte auch die Nachricht gesorgt haben, dass David Duchovny und Gillian Anderson 2016 noch einmal in ihre Rollen zurückkehren und der Sendung neues Leben einhauchen sollten.

Platz 14: „Law & Order“ (1990-2010)


Wenn eine Serie das biblische Alter von 20 Jahren erreicht, kann man sich schon denken, dass die Verantwortlichen irgendetwas richtig gemacht haben müssen. So geschehen ist es bei „Law & Order“, die Show konnte ihren Sendeplatz von 1990 bis 2010 behaupten. Die Krimi-Drama-Serie bestach vor allem durch ihre authentische Inszenierung und spielt in den Straßen von New York City. Hier werden Leichen gefunden, Täter ermittelt und Bösewichte zur Rechenschaft gezogen. Eine Besonderheit von „Law & Order“ ist, dass sich die Macher fast ausschließlich auf die Polizeiarbeit konzentrieren, heimische Ehekrisen und Beziehungsprobleme sucht man vergebens. Dieser Schachzug stellt sich jedoch als klug heraus, dadurch verliert die Serie niemals ihren Fokus und der Zuschauer wird nicht aus den spannenden Fällen herausgesogen.

Platz 15: „Sex and the City” (1998-2004)


Gegen Ende der 90er gab es kaum eine Person, die sich dem aufkommenden Hype um „Sex and the City“ entziehen konnte. Hauptsächlich wird die Geschichte durch die Augen von Carrie Bradshaw erzählt, die von Sarah Jessica Parker verkörpert wird. In deren Leben geht es, manchmal etwas zu klischeebeladen, vor allem um Männer, Schuhe und ihre drei besten Freundinnen Miranda, Charlotte und Samantha. Auch wenn die Show als typische „Frauensendung“ verschrien war, gab es nicht wenige Männer, die ihrer Angebeteten aus freien Stücken vor die Flimmerkiste folgten und hofften, dass Carrie endlich ihren Traummann finden würde.

Platz 16: „Die Sopranos“ (1999-2007)


Im Jahre 1999 erstmals ausgestrahlt, zählt „Die Sopranos“ noch gerade so zu den Serien, die sich den Platz in unserer Liste verdient haben. Unabhängig von der Zeit, ist die Mafia-Sendung, die im Drama-Genre angesiedelt ist, ein wahrer Klassiker, der von Preisen überhäuft und von der Fachwelt zurecht über den grünen Klee gelobt wurde. Inspiriert wurde „Die Sopranos“ von zahlreichen anderen genretypischen Großkalibern. Wer also an „Der Pate“ und „Goodfellas“ seine Freude hatte, kann mit „Die Sopranos“ nichts falsch machen.

Platz 17: „Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert“ (1987-1994)


An den eingedeutschten Titel von „Star Trek: The Next Generation“ muss sich der eine oder andere vielleicht erst noch gewöhnen. Mit den spannenden Abenteuern, welche Jean-Luc Picard, William Thomas Riker, Geordi La Forge, Worf, Deanna Troi und Co. in den endlosen Weiten des Weltalls erleben, freundet man sich aber umso schneller an.

Wer auf Science-Fiction Serien steht, hat mit dieser Produktion aus den 1990er Jahren einen absoluten Glücksgriff vor sich liegen. Die Show ist deshalb nicht nur an alteingesessene „Trekkies“ zu empfehlen, welche die Sendung ohnehin in- und auswendig kennen dürften, sondern an jeden, der auch nur das kleinste bisschen für Weltraumgeschichten übrig hat.

Platz 18: „Roseanne“ (1988-1997; 2018)


Als im Frühjahr 2017 verlautbart wurde, dass eine der kultigsten Serien aus den 90ern wiederbelebt werden sollte, war die Vorfreude bei den Fans groß. Ein Jahr später war es dann tatsächlich soweit und die erste Folge der mittlerweile zehnten Staffel von „Roseanne“ wurde ausgestrahlt und mit herausragenden Einschaltquoten belohnt. Es hätte alles so schön werden können, wären da nur nicht die geistigen Entgleisungen von Hauptdarstellerin Roseanne Barr gewesen. Diese schoss in einem Twitter-Post geschmacklos gegen die muslimische Gemeinschaft und die afroamerikanische, ehemalige Obama-Beraterin Valerie Jarrett, auch der rassistische Vergleich zu Affen wurde angeführt. Schade. Was folgte war das unausweichliche Aus der Sitcom, die uns doch in den 1990ern so viel Spaß gebracht hatte.

Platz 19: „Xena – Die Kriegerprinzessin“ (1995-2001)


Ok, es gibt sicherlich einige unter euch, die „Xena“ als ziemlich trashig ansehen. Doch wir stehen zu unserer unverfrorenen Kriegerin! Mal ehrlich, eine Liste der besten Serien aus den 90ern ohne die Beteiligung von Xena wäre doch absurd! Wir schämen uns nicht zuzugeben, dass wir den mythologischen Geschichten und Kämpfen gebannt zugesehen haben. Und das lag natürlich vor allem an den ausgefeilt geschriebenen Dialogen, den artistisch choreografierten Kämpfen und der epischen Geschichte, die uns „Xena – Die Kriegerprinzessin“ darbot. Die knappen Outfits und die knackige Optik von Hauptdarstellerin Lucy Lawless waren dabei jedenfalls kein Faktor. Nicht im Geringsten.

Platz 20: „Ally McBeal“ (1997-2002)


Frauen an die Macht! Bierernste und trockene Anwaltssendungen gibt es doch wie Sand am Meer. Was wir wollen, und zwischen den Jahren 1997 und 2002 mit „Ally McBeal“ bekommen haben, war eine nahbare, liebenswürdige Figur mit Ecken und Kanten. Denn mindestens genauso wichtig wie der erfolgreiche Auftritt im Gerichtssaal, war für Ally McBeal (gespielt von Calista Flockhart) die Suche nach der großen Liebe. In weit über 100 Folgen waren wir Teil dieser Suche, die uns darüber hinaus noch mit zahlreichen originellen Gerichtsfällen die Zeit verschönerte. Die teils schräg gezeichneten Charaktere wurden dabei so richtig schön in Szene gesetzt und blieben uns noch lange in Erinnerung.

Platz 21: Frasier (1993–2004)

Platz 22: Alle lieben Raymond (1996–2005)

Platz 23: Twin Peaks (1990–1991)

Platz 24: Star Trek: Deep Space Nine (1993-1999)

Platz 25: Melrose Place (1992-1999)

Platz 26: Beverly Hills, 90210 (1990-20000)

Platz 27: Felicity (1998-2002)

Platz 28: Babylon 5 (1994-1998)

Platz 29: Star Trek: Voyager (1995-2001)

Platz 30: Dawson’s Creek (1998-2003)

Das waren die besten Serien der 1990er Jahre!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.