Die erfolgreichsten britischen Bands aller Zeiten

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Großbritannien hat viele großartige Musikerinnen und Musiker hervorgebracht. Die zwanzig besten britischen Bands auszuwählen, war keine leichte Aufgabe, der wir uns für euch aber natürlich gerne gestellt haben.

01. Beatles

(c) Universal Music
Die Beatles sind die erfolgreichste Band aller Zeiten und stehen völlig zu Recht an der Spitze der Liste. Bisher haben die fünf Pilzköpfe John Lennon, Paul McCartney, Ringo Starr und George Harrison etwa eine Milliarde Tonträger verkauft.

Ihr musikalischer Ursprung lag im Rock ’n’ Roll der späten 50er Jahre, den sie aber schon kurz nach ihrer Gründung im Jahr 1960 um Elemente der Liverpooler Beat-Music erweiterten. In diesem Stil gelang ihnen 1963 mit der Single „I Want to Hold Your Hand*“ der internationale Durchbruch.

Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere, in den Jahren 1964 bis 1968, führten sie weltweit die Hitparaden an. Zu ihren erfolgreichsten Songs zählen die Hits „Yellow Submarine*„, „Help!*“ und „All You Need Is Love*„.

1965 und 1967 ging die Band auf Tournee und löste regelmäßig Begeisterungsstürme unter den weiblichen Fans aus. 1970 trennten sich die Beatles aufgrund interner Streitigkeiten, die Musiker verfolgten ihre Solo-Karrieren. Mittlerweile sind nur noch zwei der „Fab Four“ am Leben. John Lennon viel im Jahr 1980 einem Attentat zum Opfer, Ringo Starr starb 2001 an Lungenkrebs.

02. Pink Floyd

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Pink Floyd hat den Psychedelic Rock zwar nicht erfunden, aber stärker geprägt, als jede andere Band vor oder nach ihr. Mit ihren eigenwilligen Klangmustern und der aufwendigen Bühnengestaltung schufen die Musiker einen ganz eigenen Stil. Die oft sozialkritischen Texte trafen den Geist der Zeit. Das 1979 erschienene Doppelalbum „The Wall*“ ist das bisher weltweit meistverkaufte Doppelalbum aller Zeiten. Auch das Konzeptalbum „The Dark Side of the Moon*“ gehört zu den erfolgreichsten Musik Publikationen überhaupt. Die Fachzeitschrift Rolling Stone zählt die Band zu den 100 größten Musikern aller Zeiten. 2017 haben Wissenschaftler außerdem eine neu entdeckte Knallkrebs-Art nach der Band benannt. Wenn die Musiker vorher noch nicht unsterblich waren, dann sind sie es jetzt, denn wissenschaftliche Datenbanken kennen kein Vergessen.

03. The Rolling Stones

(c) Universal Music
(c) Universal Music
Die Stones sind eine lebende Legende und nach den Beatles die erfolgreichste britische Band aller Zeiten. Die Musiker spielen Rock und Blues und das seit 1962. Die nach ihnen benannte Musikzeitschrift Rolling Stone zählt die Gruppe zu den fünf wichtigsten Musikerinnen und Musiker aller Zeiten.

Dabei begann alles ganz unspektakulär. Mick Jagger und Keith Richards lernten sich zufällig auf dem Bahnhof ihrer Heimatstadt Dartford kennen. 1963 stieß der Schlagzeuger Charlie Watts zur Gruppe. Die drei bilden seither gemeinsam mit Ron Wood, der 1975 dazukam, den harten Kern der Band.

Die erste Single „Come On*“ erschien 1963, der Durchbruch gelang den Stones dann ein Jahr später mit dem Album „England’s Newest Hitmakers*“, das im Heimatland auf Platz 1 kletterte. 1965 schaffte es das nächste Album „Out of Our Heads*“ auch in den USA an die Spitze der Charts. Von da an war der Siegeszug der Stones, der bis heute anhält, nicht mehr zu stoppen. Zu ihren bekanntesten Songs zählen „Satisfaction*“, „Angie*“ und „Jumpin‘ Jack Flash*“. Der Lead-Sänger Mick Jagger galt als eines der größten männlichen Sex-Symbole der 60er und 70er Jahre.

04. Oasis

(c) Jill Furmanovksy / Sony Music
(c) Jill Furmanovksy / Sony Music
Die Band Oasis ist mit etwa 80 Millionen verkauften Tonträgern eine der erfolgreichsten Vertreterinnen des klassischen Britpop. Die Formation bildete sich im Jahr 1991 um die beiden skandalumwitterten Brüder Liam und Noel Gallagher.

Zu den erfolgreichsten Songs der Gruppe zählen „Whatever*„, „Don’t Look Back in Anger*“ und „Stop Crying Your Heart Out*„.

1994 kletterte die Band mit ihrem ersten Album „Definitely Maybe*“ in Großbritannien sofort auf Platz 1. Trotz des anhaltenden Erfolgs erklärte der Sänger und Lead-Gitarrist Noel Gallagher 2009, zum entsetzen der Fans, seinen Ausstieg und das Ende von Oasis. Die verbliebenen Bandmitglieder setzten ihre Karriere unter dem Namen „Beady Eye“ fort, konnten aber nicht mehr an die großen Erfolge von früher anknüpfen. Noel Gallagher dagegen schuf auch mit seinem Solo-Projekt „Noel Gallagher’s High Flying Birds“ mehrere Hit-Alben. Zuletzt gelang ihm im Jahr 2017 mit „Who Built the Moon?*“ der Sprung auf Platz 1 in UK.

05. Queen

(c) Universal Music
(c) Universal Music
Die Band um den charismatischen Lead-Sänger Freddy Mercury war in der ursprünglichen Zusammensetzung, zu der neben Mercury die Musiker Brian May, Roger Taylor und John Deacon gehörten, fast zwanzig Jahre lang erfolgreich.

1970 gegründet hatte die Formation 1974 ihren ersten Hit mit „Seven Seas of Rhye*“. Das erste Studioalbum „A Night at the Opera*“, das ein Jahr später erschien, schaffte es in UK direkt an die Spitze der Charts. Das gelang auch fast allen seinen Nachfolgern. Queen war nicht nur für viele Kritiker die beste britische Band aller Zeiten, mit etwa 200 Millionen verkauften Tonträgern gehören die Musiker auch zu den kommerziell Erfolgreichsten. Ihre bekanntesten Songs „We are the Champions*“, „We Will Rock You*“, „Another One Bites the Dust*“ und „Radio Ga Ga*“ sind bis heute Ohrwürmer, die noch ständig im Radio laufen. Die von Mercury komponierte „Bohemian Rhapsody*“ belegte sogar zweimal, 1975 und 1991, den Spitzenplatz der UK-Single-Charts.

Der Aids-Tod Mercurys beendete den Höhenflug der Band im Jahr 1991 jäh. Die Versuche, Mercury durch andere Sänger zu ersetzen, waren nie wirklich von Erfolg gekrönt, mittlerweile besteht Queen nur noch aus den beiden Gründungsmitgliedern Brian May und Roger Taylor.

06. Coldplay

(c) James Marcus Haney
(c) James Marcus Haney
Die britische Pop-Rock-Band gilt als eine der erfolgreichsten Bands der Nuller Jahre und hat bisher mehr als 80 Millionen Tonträger verkauft. Chris Martin und Jonny Buckland lernten sich 1996 während ihrer ersten Woche am College kennen, später stießen noch Will Champion und Guy Berryman dazu. Ab 1998 begann die Band professionell Musik zu machen. Von der ersten Platte „Safety EP“ wurden aber nur 500 Stück verkauft. Den ersten Hit hatte die Band dann im Jahr 2000 mit „Yellow*“, im gleichen Jahr erschien auch das Nummer-eins-Album „Parachutes*“, das den Grammy für das beste alternative Musikalbum gewann. Das dritte Studioalsbum „X & Y*“ avancierte zum meistverkauften Tonträger des Jahres 2005. Zu den größten Hits der Band zählen die Songs „Clocks*“, „Green Eyes*“ und „Viva La Vida*”. Obwohl die Musiker sich immer wieder als Solokünstler versuchen, ist die Band nach wie vor erfolgreich.

07. Iron Maiden

(c) WMG
(c) WMG
Die Eiserne Jungfrau prägte den Heavy Metal der 80er Jahre. Seither gilt die Gruppe, die sich 1975 formiert hat, als die beliebteste und erfolgreichste Heavy Metal Band der britischen Inseln.

Die Kultband mit dem berühmten Maskotchen „Eddie“ und der eigenen Biersorte „Trooper“ landete ihren ersten kommerziellen Erfolg mit dem Song „Run to the Hills*“ im Jahr 1982. Ihr bisher erfolgreichstes Studioalbum „Seventh Son of a Seventh Son*“ stammt aus dem Jahr 1988. Zu den bekanntesten Songs der Band gehören „The Wicker Man*“, „The Trooper*“ und „Flight of Icarus*“.

1998 ehrte Iron Maiden die Soldaten, die im Falkland-Krieg gefallen waren, mit dem Lied „Como Estais Amigos*“. Das Projekt trug auch zur Wiedervereinigung der Gruppe bei, die sich nach einer Krise in den 90ern vorübergehend getrennt hatte.

08. The Cure

(c) Andy Vella
Robert Smith, der Sänger mit dem eigenwilligen Make-up, ist der Gründer von The Cure und bis heute ihre Identifikationsfigur. Smith machte schon als 17-jähriger Musik, die Anfänge der Band reichen bis auf das Jahr 1976 zurück, damals traten die Jungs noch als „Malice“ auftraten.

The Cure hatte großen Einfluss auf den britischen New Wave und Gothic Rock. Kommerziell erfolgreich wurde die Band aber erst, als sie sich Mitte der 80er Jahre mehr an den Pop annäherte. Der erste Nummer-eins-Hit in der Heimat gelang der Gruppierung 1992 mit dem Album „Wish*“, die Singleauskoppelungen schafften es nie bis ganz nach oben, dafür war die Musik wohl nicht Mainstream genug. Zu ihren bekanntesten Songs zählen „Friday I’m in Love*“, „Lullaby*“ und „The Walk*“.

09. The Clash

(c) SONY BMG
(c) SONY BMG
The Clash verarbeitete Stilelemente aus Reggae, Folk und Pop und zählte gemeinsam mit den Sex Pistols zu den einflussreichsten Punkbands.

Nach der Gründung 1976 ließ der Erfolg nicht lange auf sich warten. Das erste Konzert als Vorgruppe der Sex Pistols fand noch im gleichen Jahr statt. 1977 erschienen die Singleauskoppelung „White Riot*“ sowie das Album „The Clash*“, die sich beide in den Charts platzierten. Das bisher erfolgreichste Album, „London Calling*“ erschien 1979. In diesem Jahr gelangte auch der „The Clash“-Film „Rude Boy“ in die Kinos, in dem die Band sich selbst spielt. Trotz des Erfolgs kam es in den frühen 80ern zu Streitigkeiten zwischen den Bandmitgliedern, die 1986 schließlich zur Auflösung der Gruppe führten, wozu auch die Heroinsucht des Sängers und Schlagzeugers Topper Headon beitrug. 2003 wurde The Clash“ in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

10. Blur

(c) Linda Brownlee / WMG
Blur gilt heute als eine der wichtigsten Vertreterinnen des Britpops der 90er Jahre. Im Laufe ihrer Karriere, die 1989 begann, entwickelte sich der Stil der Band vom Shoegazing hin zum Indie-Rock, wobei ab 2010 auch elektronische Elemente immer markanter werden. Zu Ihren bekanntesten Stücken zählen die Singles „There’s No Other Way*“, „Girls and Boys*“ und “Song 2*“. Die beiden erfolgreichsten Alben waren „Parklife*“ und, „Blur*“.

Im Jahr 2002 verließ der Lead-Gitarrist Graham Coxon die Band im Streit, was eine längere Schaffenspause und 2004 sogar die Auflösung der Band nach sich zog. 2008 raufte sich die Gruppierung aber wieder zusammen und brachte 2015 das Studioalbum „The Magic Whip*“ heraus, das es in UK auf Platz ein schaffte.

11. Black Sabbath

(c) Universal Music
(c) Universal Music
Black Sabbath war eine Heavy-Metal-Band aus Birmingham, die sich 1969 formierte und als Wegbereiterin der Genres Hard Rock, Heavy Metal und Black Metal gilt. Das erste Album, das sich auf dem Markt durchsetzen konnte, erschien 1970 unter dem Titel „Paranoid*“.

Den Höhepunkt ihrer Karriere erlebte die Band in den Jahren 1972 bis 1978. In diesem Zeitraum veröffentlichte Black Sabbath fünf Studioalben, die sich alle in den Charts platzierten, „Sabbath Bloody Sabbath*“ aus dem Jahr 1973 verkaufte sich über eine Million mal. Zur Krise kam es Ende der 70er Jahre als das bekannteste Bandmitglied, Ozzy Osbourne, die Gruppierung verließ. Die Führung der Band übernahm anschließend der Gitarrist Tony Iommi, der Ronnie James Dio als Sänger und Ersatz für Osbourne engagierte. In den Folgejahren wechselte die Besetzung ständig, 2017 löste sich Black Sabbath schließlich offiziell auf.

12. The Who

(c) Fabrice Demessence / Universal Music
(c) Fabrice Demessence / Universal Music
Die Rockband The Who dominierte die 60er und 70er Jahre wie kaum eine andere Gruppierung und wird heute zu den wichtigsten Bands der Musikgeschichte gerechnet. Die Musiker Pete Townshend, Roger Daltrey, John Entwistle und Keith Moon, die 1964 zusammenfanden, wurden wegen ihres aggressiven Stils zunächst nicht ernst genommen und waren als Radau-Band verschrien. Das änderte sich mit erscheinen der beiden Konzeptalben „Tommy“ und „Quadrophenia*„. Zu den künstlerischen Höhepunkten zählt außerdem der Auftritt auf dem legendären Woodstock-Konzert 1969 und die Produktion der von Pete Townshend komponierten Rockoper Tommy, die auch kommerziell sehr erfolgreich war.

Nach dem Tod des Schlagzeugers Keith Moon im Jahr 1978 löste sich die Band zunächst auf, fand dann aber wieder zusammen. The Who ist bis heute aktiv, und gibt noch Konzerte, auch wenn von den Gründungsmitgliedern nur mehr Townshend und Daltrey am Leben sind. Das letzte Konzertalbum „Live In Hyde Park*“ erschien 2015.

13. Muse

Ørsted, Henrik / Oslo Museum, The Kinks 1966, CC BY-SA 3.0
Ørsted, Henrik / Oslo Museum, The Kinks 1966, CC BY-SA 3.0
(c) Jeff Forney / WMG
Muse war ursprünglich eine Studentenband aus der englischen Provinz. Die Mitglieder Matthew Bellamy, Christopher Wolstenholme und Dominic Howard entschlossen sich aber schon bald, ihre akademische Karriere gegen eine als Künstler einzutauschen. Die drei brachen ihr Studium ab und widmeten sich fortan ganz der Musik. Dabei konzentrieren sie sich auf Rock, Electro und Grunge.

Bis zum ersten Album „Showbiz*“, das es in Großbritannien unter die Top 30 schaffte, sollten aber noch fünf Jahre ins Land gehen. Der endgültige Durchbruch gelang der Band im Jahr 2003 mit dem Album „Absolution*“, das in UK sofort an die Spitze der Charts kletterte. Diesen Erfolg konnten die vier Folgealben wiederholen. 2011 wurde die Band für das Album „Resistance*“ mit einem Grammy ausgezeichnet.

14. Arctic Monkeys

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Der Indie-Rock-Band aus Sheffield gelang gleich mit ihrem Debütalbum „Whatever People Say I Am, That’s What I’m Not*“ das 2006 erschienen ist, der Durchbruch. Die Mischung aus Indie, Post-Punk und Garage Rock begeisterte das Publikum auch in den Folgejahren. Zumindest in UK schafften alle bis 2018 erschienenen Alben den ersten Platz in den Charts. In Deutschland kletterte das Album „Favourite Worst Nightmare*“ im Jahr 2007 auf Platz 2 und „AM*“ 2013 auf Platz 3. Nach einer anstrengenden Welttournee in den Jahren 2013/2014 gönnte sich die Band erst einmal eine kreative Pause. Das nächste Album erschien erst vier Jahre später, im Jahr 2018, und stürmte in Großbritannien sofort an die Spitze.

15. Florence + the Machine

(c) Vincent Haycock / Universal Music
Die Sängerin Florence Welch gründete die Gruppierung 2007 in London und produziert seither sehr erfolgreich Indie-Rock und Indie-Pop. Die Band hat bereits mehr als 6 Millionen Tonträger verkauft. Florence Welch schaffte es im Jahr 2011 unter die „Top 20 junger Musik-Millionäre“ in Großbritannien. Im gleichen Jahr erhielt die Sängerin auch den Grammy in der Kategorie „Best New Artist“. Bereits das Debütalbum „Between Two Lungs*“ aus dem Jahr 2009 war daheim ein Nummer-eins Hit. Welch hatte zuvor bereits erste gemeinsame Erfolge mit der Musikerin Isabella Summers, aka Machine, gefeiert. Mit Summers arbeitet Welch mittlerweile nicht mehr zusammen, die „Machine“ ist jetzt die jeweilige Begleitband, die auch schon einmal nur aus einem Klavier bestehen kann. Zu den bekanntesten Hits der Sängerin zählen „Breath of Life*“, „Seven Devils*“ und „Spectrum*“.

16. Genesis

(c) Senator
Genesis ist ein Urgestein der britischen Pop-Rockszene. 1967 fanden sich Tony Banks, Mike Rutherford, Peter Gabriel, Anthony Phillips und Chris Stewart zusammen – Phil Collins kam erst einige Jahre später dazu. Der Band gelang insbesondere in den 80ern und den frühen 90ern ein Hit nach dem anderen. Zu den bekanntesten Songs zählen „Follow You Follow Me*“ und „Invisible Touch*“. Die Zahl der verkauften Alben übersteigt mittlerweile die Marke von 150 Millionen. Am kommerziellen Erfolg konnte der frühe Ausstieg des Sängers Peter Gabriel nichts ändern. Auch Phil Collins, der auf die erfolgreichste Solokarriere aller Bandmitglieder zurückblicken kann, gönnte sich immer wieder einmal eine Genesis-Pause. Die Gruppe hat das aber bis heute überstanden. Das letzte Studioalbum stammt zwar aus dem Jahr 1997, die Band tritt aber immer noch gemeinsam auf.

17. Led Zeppelin

(c) Courtesy of Atlantic Records
(c) Courtesy of Atlantic Records / Warner Music Group
Das Rock-Quartett, das 1968 zusammenfand, gilt als eine der erfolgreichsten Bands aller Zeiten. Das Debütalbum „Led Zeppelin*“ erschien bereits ein Jahr später und schaffte es in UK und in den USA unter die Top 10. Das Folgealbum „Led Zeppelin II*“ katapultierte sich in diesen beiden Ländern und in Deutschland sofort an die Spitze. Mittlerweile hat die Band über 300 Millionen Alben verkauft. Ihre bekanntesten Hits sind Klassiker wie „Whole Lotta Love*“ und „Stairway to Heaven*“.

Trotz aller Kreativität hat die Band manchmal wohl doch geklaut. Led Zeppelin war in zahlreiche Urheberrechtsprozesse verwickelt und sah sich gleich öfters gezwungen, einen Vergleich zu schließen. Nach dem Tod des Schlagzeugers John Bonham im Jahr 1980 löste die Band sich auf. Die Musiker arbeiten aber immer noch gerne zusammen, so dass mehrere Reunions und zahlreiche gemeinsame Auftritte folgten. Das letzte Livealbum „Celebration Day*“ stammt aus dem Jahr 2012. Die Band darf eine stolze Sammlung von 211 Platinschallplatten ihr eigen nennen.

18. Police

(c) Universal Music
(c) Universal Music
Police gilt als die erfolgreichste New-Wave-Band aller Zeiten. Andy Summers, Stewart Copeland und Gordon Sumner alias Sting begannen 1977 damit, an der großen Karriere zu basteln, die dann auch nicht lange auf sich warten ließ. Bereits das zweite Studioalbum „Reggatta de Blanc*“, das 1979 erschien, war sehr erfolgreich und das nicht nur kommerziell. Auch die Kritiker waren begeistert und belohnten die junge Band mit einem Grammy. Den gab es auch für das ein Jahr später folgende Album „Zenyattà Mondatta*“ und das letzte gemeinsame Studioalbum „Synchronicity*“ aus dem Jahr 1983.

Police prägte die Musik der 80er Jahre entscheidend mit. Zu ihren bekanntesten Songs gehören „Can’t Stand Losing You*“, „Roxanne*“ und „Message in a Bottle*“. Trotz des riesigen Erfolgs konzentrierten sich die Musiker ab 1986 zwanzig Jahre lang auf ihre Soloprojekte. 2007 wurde anlässlich des 30-jährigen Bandjubiläums die Wiedervereinigung bekannt gegeben, 2008 löste sich Police dann aber offiziell auf.

19. Deep Purple

(c) WME
(c) WME
Deep Puple wurde als lauteste und stilistisch markanteste Rockband der 70er gefeiert, was ihr Millionen von Fans auf der ganzen Welt und einen Eintrag ins Guinessbuch der Rekorde bescherte. Gegründet hat sich die Formation 1968 und obwohl sie sich nur acht Jahre später wieder auflöste, hat sie doch Musikgeschichte geschrieben und den Stil ihrer Zeit maßgeblich beeinflusst. Der erste große Erfolg gelang Deep Purple 1970 mit „Black Night*“, ein Jahr später folgte „Strange Kind of Woman*“. Ihr größter Hit, „Smoke on the Water*“, der es als echter Klassiker auch der Liste der 500 besten Rocksongs aller Zeiten steht, wurde 1972 veröffentlicht. Seit 1976 arbeiten die Musiker nur mehr sporadisch zusammen.

20. Radiohead

michell zappa, Radiohead in amsterdam, CC BY-SA 2.0
michell zappa, Radiohead in amsterdam, CC BY-SA 2.0
Radiohead ist weder die erfolgreichste, noch die beliebteste, aber für viele die beste britische Band aller Zeiten. Zumindest halten viele Kritiker die Platte „OK Computer*“ für eine der besten Alben der 90er Jahre.

Gegründet wurde die Band von Thom Yorke, Jonny Greenwood, Colin Greenwood, Ed O’Brien und Phil Selway im Jahr 1985 unter dem Namen „On a Friday“. Die Bandmitglieder gingen damals noch zur Schule und übten am Freitagnachmittag. In den frühen 90ern begann die Band sich zu professionalisieren und unterschrieb ihren ersten Plattenvertrag. International bekannt wurde sie mit dem Song „Creep*„, der 1992 erschien. Damals war die Gruppe noch dem Britpop zuzuordnen. 1997 änderte Radiohead ihren Stil und und baute auf dem Album „OK Computer“ erstmals Raumklang, Rauschen und computergenerierten Stimmen in ihre Songs ein. Das Album bescherte der Band den Durchbruch in den USA und einen Grammy.

Wir hoffen, dass dir unsere Auswahl gefallen hat und du vielleicht sogar den einen oder anderen Klassiker aus der Schublade holst, um wieder einmal reinzuhören.

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