Die erfolgreichsten Schauspieler aller Zeiten

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Ihr wolltet immer schon einmal wissen, wer wirklich an der Spitze der Crème de la Crème von Hollywood steht? Dann habt ihr Glück, denn heute präsentieren wir euch die 20 erfolgreichsten Schauspieler aller Zeiten. Wie erfolgreich ein Darsteller ist, wird natürlich an den nackten Zahlen gemessen. Wer hat die Kinokassen am lautesten klingeln lassen, wer ist ein wahrer Publikumsmagnet? Wir zeigen es euch!

1. Samuel L. Jackson

Die Gesamteinnahmen: 5,758 Milliarden US-Dollar
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Als wahres Urgestein seiner Zunft, darf sich der am 21. Dezember 1948 in Washington D.C. geborene Schauspieler Samuel L. Jackson betiteln. Er ist mit 74 Filmbeteiligungen nicht nur ein echter Schauspiel-Veteran, sondern gilt obendrein noch als erfolgreichster Vertreter seiner Berufsgruppe.

Die Gesamteinnahmen seiner Filme belaufen sich auf unfassbare 5,758 Milliarden US-Dollar. Im Durchschnitt spülte ein Machwerk, an dem Samuel L. Jackson beteiligt war, 77,8 Millionen Dollar in die Kinokassen.

Einer breiten Zuschauerschaft wurde der Amerikaner durch seine Rolle in Quentin Tarantinos Meisterwerk „Pulp Fiction“ von 1994 bekannt. Es folgten unter anderem Arrangements in George Lucas‘ „Star Wars“-Prequel-Trilogie (1999-2005), eine Hauptrolle in „Coach Carter“ (2005) und die Verkörperung von Leonardo DiCaprios Hausdiener in „Django Unchained“ (2012). Der erfolgreichste Film, an dem Samuel L. Jackson jedoch beteiligt war, ist „Marvel’s The Avengers“ aus dem Jahr 2012. Das Superhelden-Stelldichein verbuchte Einnahmen von 1,518 Milliarden US-Dollar. Ein kleiner Fakt zum Schluss: Das „L“ in seinem Namen steht übrigens für Leroy.

2. Harrison Ford

Die Gesamteinnahmen: 4,964 Milliarden US-Dollar
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Auf dem zweiten Platz unserer Liste befindet sich der nicht minder bekannte Harrison Ford. Der internationale Durchbruch gelang dem heute 76-jährigen mit der Rolle des „Han Solo“, in der ersten „Star Wars“-Trilogie (1977-1983). Rückblickend war er der Einzige der drei Hauptdarsteller, dessen Karriere durch die „Star Wars“-Filme nicht unwiderruflich mit der Science-Fiction-Saga verknüpft bleiben sollte. So wurde er weiterhin erfolgreich gecastet und trat in namhaften Werken, wie etwa den „Indiana Jones“-Filmen (1981-2008) auf.

Die zusammengerechneten Einnahmen aller Harrison Ford Filme liegen bei 4,964 Milliarden Dollar. Harrison Ford wirkte in 42 Filmen mit, von denen jeder einzelne im Mittelwert einen Gewinn von 118,2 Millionen US-Dollar generieren konnte. Der erfolgreichste Film in dieser Reihe ist der 2015 erschienene „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ (2,068 Milliarden US-Dollar), in welchem Harrison Ford nach über drei Jahrzehnten in die Rolle des „Han Solo“ zurückkehrte und mit seinem Millennium Falken abermals die Galaxis unsicher machte.

3. Robert Downey junior

Die Gesamteinnahmen: 4,960 Milliarden US-Dollar
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Was haben Sherlock Holmes, Charlie Chaplin und Iron Man gemeinsam? Sie wurden allesamt von Robert Downey junior verkörpert! Der New Yorker erblickte am 4. April 1965 das Licht der Welt und sammelte bereits als Kind erste Schauspielerfahrungen. War er zu Beginn seiner Karriere noch als komödiantischer Darsteller bekannt, bewies er der Fachwelt mit seiner Hauptrolle im Biopic „Chaplin“ seine schauspielerische Tiefe. Seine Performance wurde mit einer Oscar-Nominierung belohnt und ebnete den Weg zu den eingangs erwähnten Filmrollen.

Bis heute hat Robert Downey junior an 55 Filmen mitgewirkt, deren Statistiken sich wahrlich sehen lassen: Jeder Streifen mit dem heute 53-jährigen brachte durchschnittlich 90,2 Millionen Dollar ein, was einen Gesamtwert von 4,960 Milliarden Dollar ergibt. An der Spitze steht der US-amerikanische Science-Fiction-Actionfilm „Avengers: Infinity War“ aus dem Jahre 2018. Das Superhelden-Epos mit Starbesetzung lockte Millionen von Zuschauern in die Kinosäle, die dafür insgesamt 2,046 Milliarden Dollar hinblätterten.

4. Tom Hanks

Die Gesamteinnahmen: 4,606 Milliarden US-Dollar
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In einer Liste der erfolgreichsten Schauspieler darf Tom Hanks natürlich nicht fehlen. Ob als naiver Gutmensch in „Forrest Gump“ (1994), als unermüdlicher Anführer in „Der Soldat James Ryan“ (1998) oder als hoffnungslos Gestrandeter in „Cast Away – Verschollen“ (2000) – Tom Hanks kann gefühlt jede Rolle spielen. Die Reihe seiner Blockbuster ist ellenlang. „The Green Mile“ (1999), „Catch Me If You Can“ (2002) und „The Da Vinci Code – Sakrileg“ (2006) sind nur wenige weitere Beispiele, in dieser illustren Reihe.

Tom Hanks gilt als einer der stärksten Charakterdarsteller in ganz Hollywood und konnte zweimal den Oscar in der Kategorie „Bester Hauptdarsteller“ (1994 für „Philadelphia“; 1995 für „Forrest Gump“) gewinnen. Es ist ein Kuriosum, dass man das Gesicht des 1956 geborenen Schauspielers in seinem kommerziell erfolgreichsten Film nicht einmal zu sehen bekommt. In „Toy Story 3“ von 2010 lieh der US-Amerikaner der Cowboy-Puppe „Woody“ lediglich seine Stimme. Der dritte Teil der computeranimierten Trickfilm-Serie wurde zum Kassenschlager und konnte Einnahmen in Höhe von 1,066 Milliarden US-Dollar verzeichnen. Multipliziert man die durchschnittlichen Einnahmen (96.000.000 $) mit allen 48 Tom Hanks-Filmen, kommt man auf den enormen Wert von 4,606 Milliarden Dollar. Der Mann ist also nicht nur eine Schauspiellegende, sondern auch ein Erfolgsgarant.

5. Morgan Freeman

Die Gesamteinnahmen: 4,572 Milliarden US-Dollar
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An dieser Stelle sparen wir uns schlechte Wortspiele („Was sagt ein Hollywood-Schauspieler, der am nächsten Tag frei hat?“) mit Morgan Freemans Namen und erstarren in Ehrfurcht vor dem Schauspiel-Giganten. Morgan Freeman ist nicht nur Darsteller, sondern auch Moderator, Regisseur, Produzent und Oscar-Preisträger.

Mit 81 Lebensjahren und 64 Filmbeteiligungen verfügt der US-Amerikaner mit den frechen Sommersprossen, über einen enormen Erfahrungsschatz. „Die Verurteilten“ (1994), „Sieben“ (1995), „Million Dollar Baby“ (2004) und natürlich Christopher Nolans Batman-Adaptionen (2005-2012) sind nur ein paar Auszüge, aus der prestigeträchtigen Vita von Morgan Freeman. Der erfolgreiche Schauspieler hat in 64 Filmen mitgespielt, die zusammen eine Summe von 4,572 Milliarden Dollar (71,4 Millionen Dollar pro Film) in die Kinokassen schwemmten. Auf Platz 1 steht der im Jahre 2008 angelaufene „The Dark Knight“ von Christopher Nolan. Morgan Freeman übernimmt hier die Rolle des Lucius Fox, in welcher er den grimmigen Fledermausmann mit allerlei nützlichen Ausrüstungsgegenständen versorgt.

6. Andy Serkis

Die Gesamteinnahmen: 4,358 Milliarden US-Dollar
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Der britische Schauspieler Andy Serkis wurde am 20. April 1964 in England geboren. Und obwohl er einen hohen Platz in der Liste der erfolgreichsten Schauspieler aller Zeiten belegt, bleibt sein wahres Gesicht dem Kinopublikum in der Regel verborgen. Serkis ist vor allem dafür bekannt, computeranimierten CGI-Charakteren als Bewegungsmodell zu dienen. Mit Hilfe des sogenannten „Motion Capturing“-Verfahren werden menschliche Bewegungen auf ein, im Computer generiertes, 3D-Modell übertragen.

Der Brite schaffte seinen Durchbruch, als er in Peter Jacksons „Der Herr der Ringe“-Trilogie (2001-2003) die Figur des „Gollum“ verkörperte. Später spielte er noch den Riesenaffen „King Kong“ (2005), sowie den Schimpansen „Caesar“ in den Adaptionen von „Planet der Affen“, die zwischen den Jahren 2011 und 2017 produziert wurden. Sein kommerziell erfolgreichster Film war „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ (siehe Harrison Ford) von 2015, in welchem Andy Serkis die Rolle des Oberschurken Snoke übernahm. Die Gesamteinnahmen aller seiner 26 Filme liegen bei 4,358 Milliarden US-Dollar. Die durchschnittlichen Einnahmen aller Filme betragen somit rund 167,6 Millionen Dollar.

7. Anthony Daniels

Die Gesamteinnahmen: 4,041 Milliarden US-Dollar
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Wie man seine Loyalität zu einem Franchise unter Beweis stellt, zeigt der britische Schauspieler Anthony Daniels (*21. Februar 1946) auf beeindruckende Art und Weise. Seit dem ersten „Star Wars“-Film von 1977 (deutscher Titel: „Krieg der Sterne“) schlüpft der ehemalige Jurastudent in den goldenen Metallanzug, der ihn zum Droiden „C-3PO“ werden lässt. Seit diesem Zeitpunkt hat der Darsteller in ausnahmslos jedem offiziellen „Star Wars“-Kinofilm mitgespielt. Er ist damit, zusammen mit seinem kongenialen Droiden-Freund „R2-D2“ (gespielt von Kenny Baker und Jimmy Vee) die einzige Filmfigur, die in jedem Teil der Weltraum-Saga auftaucht.

Der Regisseur George Lucas befand die Stimme von Daniels anno dato als so passend für „C-3PO“, dass er seine Pläne, den goldenen Protokoll-Droiden später nachträglich synchronisieren zu lassen, verwarf. Es dürfte niemanden wundern, dass auch hier der achte Teil der Serie, „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ (siehe Harrison Ford), an der Spitze seiner lukrativsten Filme steht. Mit Gerade einmal 9 Arrangements schafft es Anthony Daniels, satte 4,041 Milliarden Dollar an Gesamteinnahmen vorzuweisen.

8. Tom Cruise

Die Gesamteinnahmen: 3,998 Milliarden US-Dollar
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Tom Cruise gab 1981 in dem Film „Endlose Liebe“ sein Leinwanddebüt. Was folgte, war eine Karriere, deren Verlaufskurve steil nach oben zeigte. Der endgültige Durchstoß gelang dem 56 Jahre alten US-Amerikaner mit „Top Gun – Sie fürchten weder Tod noch Teufel“, welcher im Jahr 1986 über die Leinwände flimmerte.

Weitere bedeutende Bestandteile seiner Filmografie bilden „Tage des Donners“ (1990), „Die Firma“ (1993) und natürlich allen voran die „Mission: Impossible“-Titel (1996-2018). Der erfolgreichste Film, an dem Tom Cruise seine Finger im Spiel hatte, ist allerdings „Krieg der Welten“ von 2005. Der Kampf zwischen der Menschheit und den außerirdischen Invasoren wurde ein großer kommerzieller Erfolg und ermöglichte einen Gewinn von über 234 Millionen US-Dollar.

Thomas Cruise Mapother IV, wie der Schauspieler mit vollem Namen heißt, hat in seiner Karriere an 40 Filmstreifen mitgewirkt. Im Mittel brachte jedes dieser Werke Einkünfte in Höhe von 99,9 Millionen Dollar zu Papier, woraus sich ein Gesamtwert von 3,998 Milliarden US-Dollar ableiten lässt. Abseits der Bildschirme ist der 1,70 Meter große Cruise vor allem wegen seiner Verbindung zu Scientology bekannt.

9. Bradley Cooper

Die Gesamteinnahmen: 3,818 Milliarden US-Dollar
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Frauenschwarm Bradley Cooper wurde am 5. Januar 1975 in Philadelphia, Pennsylvania geboren. Nachdem er in einigen Filmen mitspielte, die sich eher unter dem Radar der breiten Öffentlichkeit bewegten, kam er durch die Rolle des „Phil Wenneck“ in „Hangover“ (2009) zu großer Popularität. Anschließend wurde er unter anderem für „The Place Beyond the Pines“ (2012), „Guardians of the Galaxy“ (als Stimme von „Rocket“; 2014) und „War Dogs“ (2016) engagiert.

Die 28 Kinofilme, in denen Cooper als Darsteller mitwirkte, generierten Gesamtgewinne von 3,818 Milliarden Dollar – im Schnitt sind dies 136,4 Millionen Dollar pro Film. Besonders erfolgreich war seine Beteiligung an „Avengers: Infinity War“ (siehe Robert Downey junior). Seine Fans konnten ihn hier allerdings nicht in persona bewundern, sondern hörten lediglich die Stimme des Künstlers, welche er abermals dem quirligen Waschbären Rocket lieh. Zwischen den Jahren 2013 und 2015 wurde Bradley Cooper viermal für den Oscar nominiert, ein Gewinn des Preises blieb ihm jedoch bislang verwehrt.

10. Eddie Murphy

Die Gesamteinnahmen: 3,811 Milliarden US-Dollar
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Kein Kind der späten 80er und frühen 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts kam an Eddie Murphy vorbei. Mit seinen Auftritten in „Beverly Hills Cop“ (1984), „Der Prinz aus Zamunda“ (1988) und „Dr. Dolittle“ (1998) sorgte der US-Amerikaner vom Jahrgang 1961, für schallendes Gelächter in den Kinosälen und den heimischen Wohnzimmern.

Eddie Murphy verhalf den Machern seiner Werke zu einem warmen Geldregen von insgesamt 3,811 Milliarden Dollar. Allen voran steht hier „Shrek 2 – Der tollkühne Held kehrt zurück“ aus dem Jahre 2004, welcher Erlöse in Höhe von 919 Millionen Dollar verbuchen konnte. Zu hören ist Eddie Murphy in dem Animationsfilm durch den Mund des Esels „Donkey“, dem besten Freund des grünen Ogers. Neben dem Gewinn des Golden Globe für den besten Nebendarsteller in der Serie „Dreamgirls“ (2007), verfügt Murphy über einen etwas anderen, zweifelhaften Preisrekord. Er ist der erste Schauspieler, der in einem Jahr in gleich drei Kategorien eine „Goldene Himbeere“ gewann. Die Negativ-Filmpreise werden wohl nicht den vordersten Platz in seiner Trophäensammlung innehaben.

11. Johnny Depp

Die Gesamteinnahmen: 3,808 Milliarden US-Dollar
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Johnny Depp hat tausend Gesichter. Was als Betitelung für Otto Normalverbraucher eher nach einer Beleidigung klingt, ist für einen Schauspieler der ultimative Ritterschlag. Egal ob in „Edward mit den Scherenhänden“ (1990), „Gilbert Grape“ (1993), „Fear and Loathing in Las Vegas“ (1998) oder natürlich als „Captain Jack Sparrow“ in den „Fluch der Karibik“-Teilen (2003-2017): Der amerikanische Darsteller mit deutschen, irischen und indianischen Wurzeln, beweist seine Wandelbarkeit immer wieder aufs Neue. Jeder Produzent, der Depp für sich gewinnen konnte, hat einen dicken Fisch an Land gezogen. Neunundvierzig Filme generierten 3,808 Milliarden US-Dollar (durchschnittlich 77,7 Millionen pro Streifen). Am lukrativsten erwies sich der zweite Teil der „Fluch der Karibik“-Reihe. Das Piratenabenteuer ließ mit eingespielten 1,066 Milliarden Dollar die Kassen ordentlich klingeln!

12. Stanley Tucci

Die Gesamteinnahmen: 3,778 Milliarden US-Dollar
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Die nackten Zahlen sprechen für sich: 56 Stanley Tucci-Filme ergeben 3,778 Milliarden Dollar, was im Einzelfall Einkünften von 67,5 Millionen US-Dollar entspricht. Den dicksten Gewinn konnte die 2017er Version von „Die Schöne und das Biest“ (504.000.000 $) einfahren, in welcher Tucci den, zeitweise zum Cembalo verwandelten, Maestro Cadenzo verkörperte. Obwohl Tucci hier als albernes Musikinstrument auftritt, ist der Italo-Amerikaner in der Regel eher für die Verkörperung von bösartigen Rollen bekannt.

Zu den Meilensteinen seiner Karriere zählen die Filme „Road to Perdition“ (2002), „Lucky Number Slevin“ (2006), sowieso seine Auftritte in den „Die Tribute von Panem“-Titeln (2012-2015). Der 58-jährige Stanley Tucci ist mehrfacher Golden Globe und Emmy Gewinner.

13. Idris Elba

Die Gesamteinnahmen: 3,688 Milliarden US-Dollar
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Idrissa Akuna „Idris“ Elba (*6. September 1972 in London) ist ein Brite, der seine elterlichen Wurzeln in Sierra Leona und Ghana hat. Elba begann seine Karriere im Jahre 1985 mit einer Rolle in der Komödie „Die Ehre der Prizzis“. Es folgten mitunter Auftritte in „Ein Hund namens Beethoven“ (1992), „Road to Perdition“ (2002), „ Lucky Number Slevin“ (2006) und „In meinem Himmel“ (2009). Für die letztgenannte Rolle wurde Idris Elba sogar für den Oscar in der Kategorie „Bester Nebendarsteller“ nominiert. Zudem wirkte er in den namhaften Werken „Captain America: The First Avenger“ (2011) und „Die Tribute von Panem“ (2012-2015) mit.

Seine 32 Filmbeteiligungen erbrachten Gesamteinnahmen von 3,688 Milliarden Dollar, was heruntergerechnet 115,3 Millionen Dollar pro Film ergibt. Wie auch schon im Falle von Robert Downey junior, und Bradley Cooper, war „Avengers: Infinity War“ der erfolgreichste Film in seiner Vita. Zu sehen war der Darsteller hier in der Rolle des Asen-Gottes „Heimdall“. 2016 wurde Elba von Queen Elisabeth II. zum „Officer of the British Empire“ ernannt. Neben der Schauspielerei zählt die Musik zu seinen großen Leidenschaften.

14. Ian McKellen

Die Gesamteinnahmen: 3,654 Milliarden US-Dollar
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Bis Ian McKellen zu einer großen Bekanntheit in der Öffentlichkeit gelangte, sollte es einige Zeit dauern. Während er, neben seiner Arbeit am Broadway, zwar immer wieder einmal in Filmen mitwirkte, war es erst die Rolle des Zauberers „Gandalf“ in der „Der Herr der Ringe“-Trilogie (2001-2003), die ihn im Alter von über 60 Jahren berühmt machen sollte. Vielen Fans ist der Brite überdies als „Magneto“ in den Mutantenstreifen „X-Men“ (2000-2014) ein Begriff. Daneben durften die Fans ihren Ian in „The Da Vinci Code – Sakrileg“ (2006) „Der Hobbit“ (2012-2014) und „Mr. Holmes“ (2015) bewundern.

Der größte Hit des heute 79-jährigen Künstlers ist „Die Schöne und das Biest“ (siehe Stanley Tucci) von 2017. In der Märchenadaption spielt er den ulkigen Herrn von Unruh, der zu seinem Leidwesen in eine Uhr verwandelt wurde. Im Durchschnitt bringt ein Film, an dem Ian McKellen mitwirkt, 114,2 Millionen Dollar an Einnahmen ein. Da es sich insgesamt um 32 Filme handelt, macht das einen Gesamtumsatz von stolzen 3,654 Milliarden Dollar.

15. Don Cheadle

Die Gesamteinnahmen: 3,564 Milliarden US-Dollar
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Der US-Amerikaner Don Cheadle (*29. November 1964) wurde durch die Serie „Picket Fences“ (1992-1996) berühmt. 2004 war er Teil der Besetzung des oscarprämierten Filmes „L.A. Crash“, seit 2010 ist er vor allem für die Verkörperung der Rolle des Marvel-Superhelden „War Machine“ (alias „James Rhodes“) bekannt.

Don Cheadle reiht sich in die Reihe der Schauspieler ein, die mit „Avengers: Infinity War“ ihren größten, persönlichen Kassenschlager zu verbuchen haben. Der Schauspieler konnte hier abermals für die Rolle des „James Rhodes“ gewonnen werden, welche er schon in den „Iron Man“-Teilen 2 und 3 (2010 und 2013), in „Avengers: Age of Ultron“ (2015), sowie in dessen Nachfolger „The First Avenger: Civil War“ (2016) bekleidete.

Don Cheadle darf sich vor der Fachwelt damit brüsten, in 35 Filmen mitgespielt zu haben, welche insgesamt 3,564 Milliarden US-Dollar in die Kinokassen spülten. Im Mittelwert sind das demnach 101,8 Millionen Dollar pro Filmstreifen.

16. Vin Diesel

Die Gesamteinnahmen: 3,493 Milliarden US-Dollar
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Vin Diesel ist seines Zeichens nicht nur ein Verfechter von Glatzen und riesigen Muskelbergen, sondern obendrein noch ein überaus erfolgreicher Schauspieler. Der 1967 geborene Amerikaner, der seinen leiblichen Vater niemals kennenlernte, drehte 1994 auf eigene Faust seinen Debütfilm „Multi-Facial“ und landete damit einen wahren Glückstreffer. Die Fachwelt war begeistert, die Tür zu einer großen Karriere stand fortan weit offen. Steven Spielberg verpflichtete Vin Diesel für seinen Kriegsfilm „Der Soldat James Ryan“ (1998), es folgten Hauptrollen in „Pitch Black“ (2000), „The Fast and the Furious“ (2001) und „Triple X“ (2002). Für die „Guardians of the Galaxy“-Filme fungierte Mark Sinclair, wie Vin Diesel mit bürgerlichem Namen heißt, als Synchronsprecher für das außerirdische Pflanzenwesen „Groot“. Da dieses auch Teil von „Avengers: Infinity War“ war, reiht sich Vin Diesel, neben den bereits erwähnten Schauspielern, in den illustren Cast des Kassenschlagers ein. Zur Erinnerung: am Ende stand ein Umsatz von 2,046 Milliarden US-Dollar zu Buche. Vin Diesel übernahm in seiner Karriere 23 Filmrollen und verhalf den Produzenten zu einem hübschen Sümmchen von insgesamt 3,493 Milliarden US-Dollar (151,9 Millionen pro Film).

17. Woody Harrelson

Die Gesamteinnahmen: 3,478 Milliarden US-Dollar
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Bevor Woody Harrelson (*1961) die Riege der erfolgreichen Hollywood-Schauspieler betrat, studierte er Englisch und Schauspiel am Hanover College in Indiana. Die Darstellung von „Billy Hoyle“ in der Komödie „Weiße Jungs bringen’s nicht.“ (1992) war seine erste bedeutsame Hauptrolle. Dass es weiße Jungs durchaus zu etwas bringen können, bewies der US-Amerikaner in den darauffolgenden Jahren.

Internationale Berühmtheit erlangte Harrelson durch sein Engagement in dem kontroversen „Natural Born Killers“ (1994), in welchem er einen Serienkiller verkörperte. Für die Hauptrolle in „Larry Flynt – Die nackte Wahrheit“ (1996) wurde der Künstler in der Kategorie „Bester Hauptdarsteller“ für einen Oscar nominiert. Es folgte eine weitere Nominierung für seine Nebenrolle in „The Messenger – Die letzte Nachricht“ (2009). Harrelson hatte zahlreiche weitere Auftritte, darunter in „Sieben Leben“ (2008), „Zombieland“ (2009), „Freunde mit gewissen Vorzügen“ (2011) und „Die Tribute von Panem“ (2012-2015). Der zweite Teil der zuletzt genannten Reihe, „Die Tribute von Panem – Catching Fire“ (2013), ist mit einem Einspielergebnis von 865 Millionen US-Dollar der kommerziell erfolgreichste von insgesamt 59 Filmen, in denen Woody Harrelson mitgespielt hat. Die Streifen mit seiner Beteiligung generierten zusammengerechnet rund 3,478 Milliarden Dollar.

18. Gary Oldman

Die Gesamteinnahmen: 3,450 Milliarden US-Dollar
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Am 21. März 2018 konnte Gary Leonard Oldman seinen 60. Geburtstag feiern – und auf eine Karriere zurückblicken, die mehr als nur erfolgreich verlief. „Léon – Der Profi“ (1994), „Das fünfte Element“ (1997), „Hannibal“ (2001), „Harry Potter“ (ab Teil 3; 2004-2011) und die „The Dark Knight“-Trilogie (2005-2012) sind nur wenige, ausgewählte Exemplare, in denen Gary Oldman sein schauspielerisches Können unter Beweis gestellt hat. Pünktlich zum runden Geburtstag erhielt Gary Oldman dann noch passenderweise seinen ersten Oscar: Für die exzellente Titelrolle des ehemaligen britischen Staatsmannes Winston Churchill in „Die dunkelste Stunde“ (2017), bekam der Brite die kleine goldene Figur.

In den 42 Schauspiel-Engagements des Darstellers konnten die Filme etwa 3,450 Milliarden Dollar Gesamtgewinn erzielen. „The Dark Knight“ von 2008 erzielte die höchsten Einnahmen in Oldmans Vita.

19. Michael Caine

Die Gesamteinnahmen: 3,440 Milliarden US-Dollar
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Der letzte Satz des vorausgegangen Platzes trifft im Übrigen auch auf Michael Caine zu. Seit 2005 bekleidete er die Rolle von Bruce Waynes treuem Butler und Vertrauten „Alfred Pennyworth“ und wirkte demnach auch in „The Dark Knight“ mit. Da Michael Caine aber bereits am 14. März 1933 in London zur Welt kam, hatte er natürlich genügend Zeit, für viele, viele weitere Kinofilme. Seit dem Jahre 1956 („An vorderster Front“) steht Michael Caine bereits vor der Linse. Er spielte in 60 Filmen mit, die zusammen in etwa 3,440 Milliarden Dollar einspielten.

20. Dwayne Johnson

Die Gesamteinnahmen: 3,379 Milliarden US-Dollar
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Bevor Dwayne „The Rock“ Johnson erfolgreich mit dem Schauspielen begann, stieg er zunächst in den Wrestling Ring. Im Jahre 2001 wurde es dann jedoch ernst mit der Laufbahn als professioneller Schauspieler, als er eine Rolle in „Die Mumie kehrt zurück“ annahm. Es folgten mitunter „The Scorpion King“ (2002), „Fast & Furious“ (Teil 5-7; 2011-2015) und nicht zuletzt das Remake „Jumanji: Willkommen im Dschungel“ (2017). Dieser stellt gleichzeitig den Kassenschlager in der Filmografie von Dwayne Johnson dar (962 Millionen $). Obwohl „The Rock“ den letzten Platz in unserem Ranking belegt, brauchen sich seine Werte nicht verstecken: In 29 Rollen konnten stolze 3,379 Milliarden Dollar verzeichnet werden!

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