Die erfolgreichsten Schlagersängerinnen aller Zeiten

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Unbestritten hat die deutschsprachige Schlagerwelt stets mit hervorragenden Interpreten punkten können. Stars wie Roland Kaiser, Jürgen Drews, Roy Black oder Michael Holm ist es zu verdanken, dass unzählige Schlagerfreunde Stunden voller Freude genießen und Entspannung vom doch so oft stressigen Alltag finden konnten und können. Die Schlagerwelt ist aber zum Glück nicht rein männlich, sondern hat mindestens genauso viele weibliche Stars zu bieten. Wir stellen dir die zwölf beliebtesten deutschen Schlagersängerinnen vor.

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12. Trude Herr


Trude Herr wurde am 4. Mai 1927 in Köln geboren. Ihr Vater Robert war als Antifaschist während der Nazi-Zeit im KZ. Trude Herr, die nach der Schule als Bäckereiverkäuferin arbeitete, begann kurz nach dem Zweiten Weltkrieg eine Bühnenkarriere als Theater-Schauspielerin. Dabei besetzte sie vornehmlich kuriose Rollen.

Mitte der 1950er Jahre wurde die pummelige Trude Herr, die durch Büttenreden lokale Bekanntheit erlangt hatte, bundesweit als Sängerin bekannt. TV-Auftritte und etwa drei Dutzend Filmrollen machten sie bald zu einer der beliebtesten Sängerinnen ihrer Zeit. Der Trude-Herr-Hit mit den besten Verkaufszahlen war, dass in dem Musikfilm „Marina“ (1960) erstmals veröffentlichte „Ich will keine Schokolade*„. Es folgte im selben Jahr „Morgens bin ich immer müde*“. Trude Herr versuchte ab 1977 mit dem „Theater im Vringsveedel“ dauerhaft ein Volkstheater zu etablieren. Unter anderem wegen gesundheitlicher Probleme musste sie dieses erfolgversprechende Projekt 1983 aufgeben. Mit „Niemals geht man so ganz“ gelang ihr 1987 ein letzter Hit. Von 1969 bis 1976 war sie mit dem tunesischen Tuareg Ahmed M´Barek verheiratet. Am 16. März 1991 ist die politisch engagierte Trude Herr in der Provence gestorben.

11. Nana Mouskouri


Nana Mouskouri wurde am 13. Oktober 1934 in Chania auf Kreta geboren. Unglaubliche 300 Millionen Tonträger sollen während ihrer Karriere verkauft worden sein. Dabei setzte die Griechin nicht nur auf deutschen Schlager, sondern sang unter anderem auch in spanisch, französisch und in englisch. Damit gehört Nana Mouskouri zu den kommerziell erfolgreichsten Sängerinnen der Welt.

Sie ist nach dem Abschluss eines klassischen Musikstudiums in Athen in einer Jazzformation in Clubs aufgetreten. 1958 veröffentlichte sie ihre erste Singles als Jazz-Sängerin. Sie hatte rasch Erfolg und errang nationale und internationale Preise. Die musikalisch vielseitige Nana Mouskouri, deren optisches Markenzeichen früh die eckige, schwarzumrandete Brille und halblanges gescheiteltes Schwarzhaar wurden, versuchte sich auch im Schlagerbereich. Mit dem Schlager-Hit „Weiße Rosen aus Athen*“ (1,5 Millionen verkaufte Singles in einem halben Jahr) wurde sie 1961 schlagartig in Deutschland zum Star. Seitdem gehört sie zu den regelmäßigen Gästen in deutschen TV-Shows. Ihr zweiter großer Hit im deutschsprachigen Raum wurde das optimistische Lied „Guten Morgen, Sonnenschein*“ (1977). Sehr erfolgreich war auch „Nur die Liebe bleibt“ (1985).

Nana Mouskouri hat mehr als 160 Alben veröffentlicht. Sie hat sich auch als Politikerin einen Namen machen können. In den 1990er Jahren war sie fünf Jahre lang Abgeordnete im EU-Parlament. Nach einer ersten Ehe mit Musiker-Kollgen Georgios Petsilas (1960 – 1976, zwei Kinder) heiratete die Sängerin 2003 ihren Produzenten André Chapelle, mit dem sie bereits Jahrzehnte vorher liiert war.

10. Marianne Rosenberg


Marianne Rosenberg wurde am 10. März 1955 im Westberliner Stadtteil Lankwitz geboren. Sie ist eine Tochter des sinto-deutschen Verbandsfunktionärs und Auschwitz-Überlebenden Otto Rosenberg. Die aus einer Künstlerfamilie stammende, zunächst betont bieder auftretende Marianne kam früh auf die Gesangs-Bühne. 1969 hatte sie mit der Fan-Hymne „Mr. Paul McCartney*“ ihren ersten Hit. In den 70er-Jahren war sie dann eine der beliebtesten Interpretinnen in Schlager-Deutschland. Mega-Hits wie „Er gehört zu mir*“ (1975), „Lieder der Nacht*“ (1976) oder „Marleen*“ (1976) machten sie zum Star. In den 70er-Jahren soll Marianne Rosenberg drei Jahre lang mit TV-Moderator Ilja Richter zusammen gewesen sein. Der Journalist Michael Klöckner gilt aktuell als ihr langjähriger Lebensgefährte. Es wird gemutmaßt, dass das Paar ein gemeinsames Kind haben könnte.

Im Folgejahrzehnt änderte die zierliche Marianne Rosenberg Gesangstil und Bühnenoutfit. Sie experimentierte mit der Neuen Deutschen Welle und Jazz-Konzepten. Mit „Ich denk an dich*“ gelang ihr 1989 wieder ein neuer großer Hit.

2004 konnte Marianne Rosenberg mit dem Remix von „Er gehört zu mir*“, vielleicht ihre beste Leistung, eine weiteren Erfolg verbuchen. Von ihren etwa fünfzig Alben und Kompilationen waren insbesondere „Lieder der Nacht*“ (1976) und „Im Regenrhythmus*“ (2011) überdurchschnittlich erfolgreich.

09. Nicole


Die am 25. Oktober 1964 in Saarbrücken geborene Nicole Hohloch (seit ihrer Heirat 1984 „Nicole Seibert“) wurde Anfang der 1980er Jahre zum Mega-Star. 1981 hatte die damals 17-jährige Schülerin mit „Flieg nicht so hoch mein kleiner Freund*“ ihren ersten Riesenerfolg. Dieser Erfolg wurde im Folgejahr sogar noch getoppt. Nicole trat mit dem Ralph-Siegel-Lied „Ein bißchen Frieden*“ beim Eurovision Song Contest in England an. “Ein bißchen Frieden“ traf den Geschmack der Zeit und ließ Nicole die erste (und bis 2010 einzige) deutsche Siegerin beim Eurovision Song Contest werden.

Das Lied wurde nicht nur Nr. 1 in den deutschen Charts, sondern auch ein internationaler Renner. Weltweit wurden etwa fünf Millionen Singles, von dem in vielen Sprachen von Nicole aufgenommenen Hit, verkauft. Dieser Erfolg war kaum zu übertreffen. Doch auch mit etwa zwei Dutzend ihrer späteren Schlager wie „Laß mich allein*“ (1986) oder „Mit dir vielleicht*“ (1992) konnte sich die inzwischen zweifache Mutter und Großmutter in den Single-Charts behaupten.

Nicole hat ungefähr 30 Studioalben und zahlreiche Kompilationen veröffentlicht. 1992 erhielt die häufig ausgezeichnet Künstlerin den ECHO Pop in der Kategorie „Deutsche Schlagersängerin“.
Nicole, die Ehrenbürgerin ihrer Heimatgemeinde Nohfelden-Neunkirchen ist, engagiert sich regelmäßig sehr aktiv für karitative Projekte.

08. Andrea Berg


Am 28. Januar 1966 kam Feuerwehrmann-Tochter Andrea Zellen in Krefeld auf die Welt. Sie ergriff den Beruf der Arzthelferin. Als Gesangs-Amateurin trat sie u. a. bei beim Karneval unter dem Künstlernamen „Andrea Berg“ auf.

1992 wurde sie von einem Musikproduzenten entdeckt, der mit ihr im selben Jahr das Album „Du bist frei*“ herausbrachte. Das Album schaffte auf Anhieb den Sprung auf die Mittelplätze in den deutschen und österreichischen Charts. Endgültig in der Schlagerstar-Liga angekommen ist Andrea Berg 1997 mit ihrem zweiten Album „Gefühle*“.

Von etwa zwanzig Alben, die die Sängerin besungen hat, erhielten viele Platz-1-Platzierungen. Das 2002 veröffentlichte Album „Best Of*“ hielt sich fast sieben Jahre in den deutschen Charts. Mit über 15 Millionen verkaufter Tonträger, ist die bei vielen Fans als beliebteste Schlagersängerin geltende Andrea Berg, eine der verkaufstärksten Sängerinnen in Deutschland. Zu Andrea Berg beliebtesten Hits gehören die deutschen OhrwürmerDie Gefühle haben Schweigepflicht*“ (1996) und „Du hast mich tausendmal belogen*“(2001). Der manchmal feuerrothaarige, manchmal brünette Schlagerstar ist bekannt für ihre betont sexy Bühnenoutfits. Die in der baden-württembergischen Gemeinde Aspach lebende Andrea Berg, ist seit 2007 in zweiter Ehe mit dem Hotelier Ulrich Ferber verheiratet und hat eine Tochter.

07. Michelle


Die 1,58 m große Schlagersängerin Michelle wurde am 15. Februar 1972 in der badischen Stadt Villingen-Schwenningen als „Tanja Hewer“ geboren. Viele Jahre ihrer Kindheit wuchs sie in einer Pflegefamilie auf. Bereits im Alter von 14 Jahren hatte sie erste Auftritte als Schlagersängerin.

1993 kam ihre erste Single „Und heut‘ Nacht will ich tanzen*“ heraus. Es folgten weitere Plattenaufnahmen sowie TV-Auftritte.

2001 vertrat Michelle ihr Heimatland beim Eurovision Song Contest in Kopenhagen mit ihrem größten Hit „Wer Liebe lebt*“ und erreichte einen beachtlichen achten Platz. 2003 hatte sie mit 31 Jahren einen Schlaganfall und litt in Folge an Depressionen. Sie stieg aus dem Musikgeschäft aus und versuchte sich als Hunde-Friseurin. 2005 gelang ihr mit dem Album „Leben*“ ein überzeugendes Comeback als eine der beliebtesten deutschen Schlagersängerinnen. 2016/17 gehörte sie zur Jury von „Deutschland sucht den Superstar“. Michelle, die zwischen 1999 und 2001 mit dem Sänger-Kollegen Matthias Reim liiert war, war zweimal verheiratet und hat drei Töchter.

06. Maite Kelly


Die am 4. Dezember 1979 in Berlin geborene Irin Maite Kelly ist vor ihrer Solo-Karriere als Schlagersängerin bereits bekannt geworden. Sie ist das zweitjüngste von zwölf Geschwistern, von denen die meisten zusammen mit ihren Eltern Barbara-Ann und Dan Kelly als irische Familienband „Kelly Family“ Berühmtheit erlangten. Maite Kelly war als Sängerin dabei und wurde die vielleicht beliebteste Irin Deutschlands. Ab 2007 konzentrierte sich Maite Kelly auf eine Solo-Karriere im Schlager-Bereihc. Zu ihren besten Hits zählen “Warum hast du nicht nein gesagt?*“ (2014) und „Sieben Leben für dich*“ (2016). 2012 bekam Maite Kelly den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen für ihr vorbildliches soziales Engagement verliehen. Die in Köln lebende Maite Kelly gab 2017 ihre Trennung von Ehemann Florent Raimond (Heirat 2005) bekannt. Das Paar hat drei Kinder.

05. Helene Fischer


Die am 5. August 1984 geborene Helen Fischer kam in der sibirischen Großstadt Krasnojarsk zur Welt. Die heute zu den beliebtesten Schlagersängerinnen überhaupt zählende Russlanddeutsche, kam als Vierjährige zusammen mit ihrer Familie nach Deutschland. Sie wuchs in der rheinland-pfälzischen Gemeinde Wöllstein auf. Nach dem Fachabitur (2000) absolvierte sie erfolgreich eine Gesang und Tanz Ausbildung zur Musicaldarstellerin. Erste Bühnenauftritte hatte sie bereits während der Ausbildung.

2004 begann mit einem ersten Plattenvertrag ihre Solo-Karriere als Schlagersängerin. Ein Jahr später folgte der erste TV-Auftritt: An der Seite von Florian Silbereisen als Duett-Partner trat sie in der ARD-Musiksendung „Hochzeitsfest der Volksmusik“ auf. Ihr dabei gesungenes Lied war der Operetten-Klassiker „Komm´ mit nach Varazdin“. Florian Silbereisen wurde 2008 ihr Lebenspartner. In nur zwei Jahren gelang der bei TV-Produktionen (u. a. bei der „Helene Fischer Show“) regelmäßig auftretenden Helene Fischer, der Aufstieg zu einer der beliebtesten Sängerinnen der Republik. Die vielfach ausgezeichnete deutsche Sängerin (u. a. 17 ECHOS), hat vierzehn Studio- und Live-Alben herausgebracht.

Das Album „Farbenspiel*“ (2013) rangiert mit etwa 2,5 Millionen Tonträgern nach Verkaufszahlen in der Spitzengruppe der meistverkauften Alben in Deutschland. Aber auch die Alben „Best of Helene Fischer*“ (2010), „Weihnachten*“ (2015) und „Helene Fischer*“ (2017) konnten die magische Marke von einer Million verkaufter Exemplare übertreffen. Insgesamt haben Helene-Fischer-Fans bisher mehr als zwölf Millionen Tonträger mit ihren Liedern gekauft. Die wohl berühmtesten Lieder der überaus produktiven und sportlichen Sängerin, deren Bühnenshows immer wieder durch tänzerische Raffinesse bestechen, dürften „Atemlos durch die Nacht*“ (2013) aus dem Album „Farbenspiel“ sowie „Achterbahn*“ und „Herzbeben*“ (beide 2017) sein.

04. Ella Endlich


Ella Endlich wurde am 18. Juni 1984 in Weimar als Tochter von Judith Zebisch und Norbert Endlich als „Jacqueline Zebisch“ geboren. Vater Norbert Endlich hatte sich in der DDR einen Namen als eine Hälfte des Duos H & N („Modern Talking des Ostens“) gemacht. 1987 war er in den Westen emigriert und hatte sich dort aufs Musikproduzieren und -komponieren konzentriert. 1989 folgten ihm Judith und Jacqueline Zebisch nach Berlin. Bei ihrem familiären musikalischen Hintergrund war es kein Wunder, dass Jacqueline Zebisch schon früh mit dem Show-Business in Kontakt kam.

So sang sie als Zehnjährige im Background-Chor der „ZDF-Hitparade“. 1998 nahm sie ihre erste Platte unter dem Künstlernamen „Junia“ auf und wurde als Teenie-Sängerin bekannt. Ihr Popsong „It´s Funny“ schaffte es 1999 sogar in die deutschen Charts. Anfang der 2000er absolvierte sie eine Ausbildung als Musical-Darstellerin. Nach dem Abschluss 2005 hatte sie zahlreiche Engagements auf Musical-Bühnen. 2009 startete sie ihre Schlagerkarriere als „Ella Endlich“ mit der Single „Küss mich, halt mich, lieb mich*“, die auch prompt zu einem beachtlichen Charts-Erfolg wurde. 2018 gehörte Ella Endlich zum Juroren-Team der RTL-Casting-Show „Deutschland sucht den Superstar“.

03. Anna-Maria Zimmermann


Am 14. Oktober 1988 wurde Anna-Maria Zimmermann in Gütersloh geboren. Mit fünf Jahren hatte sie ihren ersten TV-Auftritt bei der „Mini Playback Show“ (RTL). Nach der Teilnahme an der Casting-Show DSDS (2005/06) verschwand die damals 17-jährige nicht wie viele andere DSDS-Kandidatinnen von der Bildfläche, sondern schaffte den Aufbau einer Schlager-Karriere.

Ihrer ersten Single „Der erste Kuss*“ (2007) folgten der Charts-Erfolg „Wer ist dieser DJ?*“ (2008) und weitere Schlager-Hits. Die auch regelmäßig in TV-Schlagersendungen auftretende Anna-Maria Zimmermann konnte besonders treue Fans auf den Feiermeilen von Mallorca gewinnen. Diese Beliebtheit wurde ihr 2010 indirekt beinahe zum Verhängnis. Damals sollte ihr in der Kategorie „Pop-Schlager“ der Ballermann-Award, ein Musikpreis für die beste Leistungen in der Partyszene, verliehen werden. Beim Anflug zum Veranstaltungsort, wo dieser Preis übergeben werden sollte, verunglückte der landende Helikopter am 24. Oktober 2010 in der Nähe von Paderborn. Anna-Maria Zimmermann wurde schwer verletzt. Ihre Karriere schien ernsthaft gefährdet. Doch nach einem Dreivierteljahr konnte die Sängerin 2011 mit ihrem ersten Auftritt nach der Genesung ein Comeback feiern.

2011 erschien auch ihre bisher erfolgreichste Single „100.000 leuchtende Sterne*“. 2017 konnte sich Anna-Maria Zimmermann mit ihrem fünften Studio-Album „Himmelblau*“ nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich und der Schweiz in den Charts platzieren.

Seit 2015 ist Anna-Maria Zimmermann verheiratet. Die Mutter eines 2017 geborenen Kindes trägt seitdem den bürgerlichen Namen „Tegeler“.

02. Beatrice Egli


Der Geburtsort der am 21. Juni 1988 geborenen Schweizer Schlagersängerin Beatrice Egli scheint direkten Einfluss auf ihre Bühnenshow zu haben. Die bei ihren Auftritten gern und ausgiebig lachende und freudestrahlende Künstlerin, ist nämlich in Lachen am Zürichsee auf die Welt gekommen. Der kleine, hellblonde Wirbelwind mit der kurvigen Figur hat eine Fri­seu­rin- sowie eine Schauspielausbildung abgeschlossen. Schon früh konnte die von den Eltern musikalisch geförderte Beatrice Egli ihr Gesangstalent öffentlich unter Beweis stellen.

So sang die in Pfäffikon beheimatetet Fleischer-Tochter bei Volksfesten und anderen Feiern. 2007 brachte die Schweizer Schlager-Legende Lys Assia mit Beatrice Egli das Duett-Lied „Sag mir wo wohnen die Engel*“ heraus. Im selben Jahr begann auch die TV-Präsenz von Beatrice Egli. Neben Auftritten bei Musik-Formaten wie „ZDF-Fernsehgarten“ oder „Fest der Volksmusik“ hat Beatrice Egli auch schon als Schauspielerin überzeugt: 2013 war sie Gastdarstellerin bei der RTL-Soap „Unter uns“. In diesem Jahr gewann sie die 10. Staffel der RTL-Casting-Show DSDS („Deutschland sucht den Superstar“). In Folge produzierte sie mit DSDS-Guru Dieter Bohlen die Single „Mein Herz*“. Das Stück schoss auf Platz 1 der deutschen, österreichischen und Schweizer Charts. Das gleichzeitig auf den Markt gebrachte Album „Glücksgefühle*“ ist mit schätzungsweise 500.000 verkaufter Exemplare das erfolgreichste von Beatrice Eglis bisherigen Studioalben. Aber auch die auf „Glücksgefühle“ folgenden Alben wie „Bis hierhin und viele weiter*“ (2014) oder „Wohlfühlgarantie*“ (2018) erreichten gute Verkaufszahlen.

01. Vanessa Mai


Die am 2. Mai 1988 im baden-württembergischen Aspach (nach anderen Angaben im benachbarten Backnang) als „Vanessa Mandekić“ geborene deutsche Schlagersängerin Vanessa Mai, gilt als ausgesprochener Familienmensch. Insbesondere zu ihrer Mutter Gabriele und ihrem Vater Marino, einem aus Kroatien stammenden Musiker, hat die Sängerin ein inniges Verhältnis. Sie hat sich sogar auf Kroatisch „Familie ist alles“ als Tattoo stechen lassen. Seit 2017 ist Vanessa Mia mit Andreas Ferber verheiratet. Andreas Ferber ist der Stiefsohn einer der beliebtesten Kolleginnen von Vanessa Mai, nämlich Andrea Berg. Schon als Kind schnupperte Vanessa Mai, in die ihr durch den Vater bekannte Welt, des Showgeschäfts. Nach der Schule stand aber erst einmal eine solide Ausbildung auf dem Programm: Vanessa Mai ist gelernte Mediengestalterin.

2013 ersetzte Vanesa Mai die bisherige Frontfrau des Schlager-Trios Wolkenfrei. Wolkenfrei veröffentlichte eine Reihe von recht erfolgreichen Singles und Alben, von denen „Endlos verliebt*“ (2014) der Sprung in die Album-Charts in Deutschland, Österreich und Schweiz gelang. 2015 bestand Wolkenfrei nach Ausstieg der beiden anderen Trio-Mitglieder nur noch aus Vanessa Mai, die seit 2016 nicht mehr als „Wolkenfrei“, sondern als „Vanessa Mai“ auftritt. Mit ihren Studioalben „Für dich*“ (2016) und „Regenbogen*“ (2017) schaffte sie sechsstellige Verkaufszahlen. Zu ihren erfolgreichsten Solo-Stücken zählen „Wolke 7*“ (2015) und „Ich sterb für dich*“ (2017). 2016 gehörte Vanessa Mai zum Jury-Team der 13. DSDS-Staffel.

Andrea Berg, Helene Fischer und die zehn anderen hier vorgestellten Stars hat bei allen Unterschieden in Karriere und Gesangsstil der Wunsch vereint, ihre Fans glücklich zu machen. Und dieser Wunsch ist in Erfüllung gegangen!

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