Drogentod: Diese 15 Pop-Stars starben durch eine Überdosis

Bunte Tabletten

Sex and Drugs and Rock ’n‘ Roll scheint nach wie vor das Motto der Rock- und Popszene zu sein. Aber nicht alle Künstler überleben ihre Exzesse, nur allzu oft nimmt der Drogenkonsum stattdessen ein tragisches Ende.

Michael Jackson

Michael Jackson
Zoran Veselinovic, Michael Jackson in 1988, CC BY-SA 2.0

Michael Jackson war der unangefochtene Superstar der 80er Jahre. Das Album „Thriller*„, die gleichnamige Single sowie das zugehörige Musikvideo machten ihn zur lebenden Legende. Bis heute haben nur die Beatles und Elvis Presley, mit dessen Tochter Lisa Marie er von 1994 bis 1995 verheiratet war, mehr Platten verkauft als „Jacko“. Obwohl der Künstler von jeher als exzentrisch galt und wegen seiner zahlreichen Schönheitsoperationen immer wieder in die Schlagzeilen geriet, wurde er auf dem Höhepunkt seines beruflichen Erfolgs nie mit Drogen in Verbindung gebracht.

Nachdem er zu Beginn der Nuller Jahre der Pädophilie verdächtig wurde, ging es mit seiner Karriere aber steil bergab. Irgendwann in dieser Zeit muss Jackson süchtig geworden sein. Ehemalige Mitarbeiter behaupteten gegenüber der Presse, der Sänger hätte Kokain und pro Tag bis zu 40 Pillen aller Art konsumiert. Der „King of Pop“ erlag schließlich einer Überdosis Propofol, ein Narkotikum, das ihm sein Leibarzt Conrad Murray verabreicht hatte. Jackson verstarb am 25. Juni 2009 im Alter von 50 Jahren im Ronald Reagan Medical Center in Los Angeles. Sein Arzt Conrad Murray wurde wegen fahrlässiger Tötung zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe verurteilt.

Prince

© 2006 Universal Music
© 2006 Universal Music

Prince Rogers Nelson, der nur unter seinem ersten Vornamen auftrat, wurde 1958 in Minneapolis geboren und war eine der schillerndsten Figuren der Pop-Geschichte. High Heels und Rüschenhemden wurden zu seinem Markenzeichen. Berühmt war er auch für seine ausgefeilte Bühnenchoreographie. Seine größten Hits waren „Purple Rain*“ und „Kiss*„, wobei er für den erstgenannten Song den Oscar für die beste Filmmusik gewann. Das Lied gehörte zum Soundtrack des gleichnamigen Films aus dem Jahr 1984, in dem Prince auch die Hauptrolle spielte. Legendär war auch sein Streit mit der Plattenfirma Warner Bros. Records.

Von 1993 bis 2000 legte er seinen Künstlernamen ab und firmierte in dieser Zeit als „The Artist Formerly Known As Prince“. Nachdem sein Vertrag mit Warner Bros. im Jahr 2000 ausgelaufen war, agierte er wieder als Price. Der Künstler war während seiner gesamten Karriere nie mit Drogen in Verbindung gebracht worden.

Sein Drogentod, er starb am 21. April 2016 an einer Überdosis Schmerzmitteln, kam deshalb überraschend. Der Künstler wurde leblos in seiner Villa in Chanhassen, Minnesota, aufgefunden, nachdem man ihn Tags zuvor noch mit dem Rad durch den Ort fahren sah. Prince befand sich vor seinem Tod lange Zeit in ärztlicher Behandlung. Ob er sich das Schmerzmittel Fentanyl, das als schwer zu dosieren und deshalb gefährlich gilt, selbst verschafft hat oder es ihm ärztlich verordnet worden ist, hat sich nie klären lassen.

Amy Winehouse

(c) Universal Music
(c) Universal Music

Amy Winehouse wurde 1983 in London geboren. Ihre Karriere war ebenso kurz, wie spektakulär. Winehouse, deren Markenzeichen eine Beehive-Frisur aus den 1960er Jahren war, fühlte sich auch künstlerisch stark von dieser Epoche beeinflusst. Der internationale Durchbruch gelang ihr mit dem Album „Back to Black*“ im Jahr 2006. Winehouse verkaufte trotz ihrer äußerst kurzen Schaffensphase, die zudem immer wieder durch ihre Drogenprobleme unterbrochen wurde, mehr als 25 Millionen Tonträger.

Die Sängerin wurde am 23. Juli 2011 von einem Leibwächter tot in ihrem Schlafzimmer in ihrem Londoner Haus aufgefunden. Sie starb an einer Alkoholvergiftung und hatte dabei mehr als vier Promille im Blut.

Kurt Cobain

(c) WMG
(c) WMG

Kurt Cobain war der Frontman und unangefochtene Star der Grunge-Band Nirvana, die 1991 mit dem Song „Smells Like Teen Spirit*“ für Furore sorgte. Aufsehenerregend war aber nicht nur die Musik, sondern auch der Lifestyle der Band, insbesondere Cobain geriet wegen seines Drogenkonsums immer wieder in die Schlagzeilen. Ihm wird sogar nachgesagt, dass er Drogen, vorzugsweise Heroin, in seiner Gitarre versteckte und ständig mit sich herumgetragen haben soll. Der Auslöser für seine Sucht war angeblich ein schmerzhaftes Magenproblem, das nicht therapiert werden konnte. Ab 1990 spitzte er regelmäßig Heroin. Daran änderte auch seine Ehe mit Courtney Love und die Geburt einer gemeinsamen Tochter nichts.

Der Sänger starb, sehr wahrscheinlich, am 5. April 1994 in seinem Haus in Seattle. Das genaue Todesdatum ist nicht bekannt, da Cobain erst am 8. April von einem Elektriker tot in der Badewanne aufgefunden wurde. Der damals 27-jährige Cobain hatte sich mit einer Schrotflinte erschossen. Die Obduktion ergab, dass der Sänger während seines Suizids unter dem Einfluss von Drogen, insbesondere Heroin, stand.

Whitney Houston

Asterio Tecson, Flickr Whitney Houston performing on GMA 2009 4, CC BY-SA 2.0
Asterio Tecson, Flickr Whitney Houston performing on GMA 2009 4, CC BY-SA 2.0

Whitney Houston war einer der Mega-Stars der 80er und frühen 90er Jahre. Ihre einmalige Stimme, die über mehrere Oktaven reichte, hatte ihr den Beinamen „The Voice“ eingebracht. Durch Songs wie „I Wanna Dance With Somebody*„, „How Will I Know*“ und „I Will Always Love You*„, wurde die Künstlerin unsterblich.

Houston galt lange Zeit als skandalfreie Sauberfrau. Gewichtsprobleme nach der Geburt ihrer einzigen Tochter sowie eine unglückliche Ehe machten die Sängerin aber depressiv und waren der Auslöser für eine tragische Spirale aus Medikamentenabhängigkeit, Entziehungskuren und Rückfällen, die sie nicht nur die Karriere, sondern schließlich auch das Leben kostete. Houston ertrank am 11. Februar 2012 in der Badewanne ihres Hotelzimmers in Beverly Hills. Ertrinken war auch die offizielle Todesursache der damals 48-jährigen Sängerin. Ihr Tod wird aber dennoch auf ihren jahrelangen Drogenkonsum zurückgeführt.

Jimi Hendrix

(c) ColinBeard_(c)AuthenticHendrixLLC / Sony Music
(c) ColinBeard_(c)AuthenticHendrixLLC / Sony Music

Jimi Hendrix gehörte gemeinsam mit Janis Choplin und Jim Morrison zu den erfolgreichsten 60er Jahre Sängern und wichtigsten Symbolfiguren der Hippie-Ära. Hendrix war nicht nur als Sänger und Komponist erfolgreich, sondern gilt bis heute als einer der besten Rock-Gitarristen aller Zeiten. Sein experimenteller Stil machte Schule und prägte nachfolgende Musiker-Generationen. Zu einem der Höhepunkte seiner Karriere zählte sein Auftritt in Woodstock im Jahr 1969. Schon damals zeichnete sich ab, dass ihm Drogen irgendwann zum Verhängnis werden würden. Er starb am 18. September 1970 in London, im Hotelzimmer einer Freundin. Hendrix war am eigenen Erbrochenen erstickt, nachdem er zuvor Rotwein und Schlaftabletten konsumiert hatte. Härtere Drogen, wie zunächst vermutet, waren bei seinem Tod nicht im Spiel.

Falco

(c) Curt Themessl
(c) Curt Themessl

Seine liebste Droge war das Kokain, dem er in einem seiner größten Hits, „Der Kommissar*„, sogar eine Zeile widmetet (Die besten Drogen-Songs aller Zeiten). Falco, der 1957 als Johann Hölzel in Wien geboren wurde, war einer der größten Stars der „Neuen deutschen Welle“ und mit Hits wie „Amadeus*“ oder „Jeanny*“ auch international erfolgreich. Der Sänger war aber auch für seine Exzesse bekannt und zog sich schließlich in die Dominikanische Republik zurück, wo er am 6. Februar 1998 bei einem Autounfall starb. Im Blut des Künstlers wurde Alkohol und Kokain gefunden. Sein Leichnam wurde nach Österreich überführt und im Beisein zahlreicher Fans auf dem Wiener Zentralfriedhof bestattet.

Jim Morrison


Jim Morrison prägte die 60er Jahr wie kaum ein anderer Künstler. Der Frontman der amerikanischen Rockband „The Doors“ galt als charismatisch und selbstdestruktiv, was ihn geradezu als Leitfigur der Hippie-Bewegung prädestinierte. Geboren wurde er als James Douglas Morrison im Jahr 1943 in Florida. Mit den Doors landete er in den 60ern einige Superhits wie „Light My Fire*“ oder „L.A. Woman*„. Viele der Doors-Songs hatte Morrison, der auch zwei Lyrik-Bände veröffentlichte, selbst geschrieben. Gegen Ende der 60er stand er aber immer öfter wegen seiner Vorliebe für Drogen aller Art im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses.

Der Künstler starb am 3. Juli 1971 auf mysteriöse Weise in der Pariser Wohnung einer Freundin. Pamela Courson. Courson hatte Morrison laut eigener Aussage apathisch in ihrer Wohnung vorgefunden und ihm dann in die Badewanne geholfen, wo er von den herbeigerufenen Rettungssanitätern schließlich tot aufgefunden wurde. Der Leichnam wurde nie obduziert und beerdigt, bevor der tragische Vorfall offiziell bekannt gegeben wurde. Infolge entspannen sich viele Mythen um seinen Tod, zuweilen wurde sogar behauptet, Morrison hätte diesen nur vorgetäuscht. Sehr wahrscheinlich starb der Künstler aber an einer Überdosis Heroin.

Janis Joplin

(c) Sony Music
(c) Sony Music

Ihre Droge war der Alkohol. Speed und Schlafmittel kamen später noch hinzu, bevor sie mit 27 Jahren an einer Überdosis Heroin starb und zur Legende wurde.

Janis Joplin hatte als Symbolfiguren der Hippie-Ära ein kurzes, aber intensives Leben geführt. Die texanische Kleinstadt, in der sie aufgewachsen war, hatte sie früh verlassen um, in Austin Kunst zu studieren. Aber auch an der Uni fühlte sich Joplin als Aussenseiterin und wandte sich schließlich der Musik zu.

Erste Erfolge feierte sie ab 1966, als sie nach San Francisco ging und sich als Sängerin der Band „Big Brother and the Holding Company“ anschloss. 1968 gründete Joplin mit Hilfe ihrer Plattenfirma die Formation „Kozmic Blues Band“, mit der sie 1969 auch auf dem legendären Woodstock-Festival auftrat. Damals war Joplin bereits schwer süchtig. Drogen bestimmten ihr Leben. Dennoch gründete sie im April 1970 ihre dritte Gruppe, die sie „Full Tilt Boogie Band“ nannte. Die Boogie Band sollte ihre letzte sein. Nach ihrem Drogentod, am 4. Oktober 1970 in Los Angeles, wurde ihre Leiche verbrannt und ihre Asche vor der kalifornischen Küste im Pazifik bestattet. Ihre Hits wie „Me and Bobby McGee“ oder „Piece of My Heart*“ gelten als musikalische Ikonen der Hippie-Kultur.

Elvis Presley

(c) Ollie Atkins
(c) Ollie Atkins

Elvis Presley, der „King of Rock ’n‘ Roll“ war einer der erfolgreichsten Künstler aller Zeiten und einer der ersten Rockstars, die durch ihren Drogenkonsum ein tragisches Ende nahmen. Elvis wurde mit Hits wie „Jailhouse Rock*„, „Love Me Tender*“ und „Heartbreak Hotel*“ zum Megastar der 50er und 60er Jahre, nur die Beatles haben mehr Platten verkauft als er. Sein Drogentod am 16. August 1977 hat die Welt schockiert, obwohl sein exzessiver Drogenkonsum schon lange kein Geheimnis mehr war und den Künstler unübersehbar entstellt hatte. Offiziell verstarb der „King“ an einem Herzinfarkt. Warum der Sänger tatsächlich im Alter von 42 Jahren tot in seinem Badezimmer zusammenbrach, ist bis heute unklar. Ausgelöst wurde dieser wohl durch seine Fettleibigkeit in Verbindung mit einem schweren Medikamentenmissbrauch. Für viele seiner Fans lebte Elvis aber weiter, mache wollen ihn ab und zu sogar noch gesehen haben.

Ike Turner

Rob Mieremet / Anefo, <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ike_&_Tina_Turner_(1971).jpg">Ike & Tina Turner (1971)</a>, Die rechte Seite des Bildes wurde abgeschnitten, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/legalcode">CC BY-SA 3.0 DE</a>
Rob Mieremet / Anefo, Ike & Tina Turner (1971), Die rechte Seite des Bildes wurde abgeschnitten, CC BY-SA 3.0 DE

Ike Turner war ein US-amerikanischer Musiker und Ex-Ehemann des Superstars Tina Turner. Er wurde 1931 in Clarksdale, Mississippi, geboren und starb am 12. Dezember 2007 in San Marcos, Kalifornien, an einer Überdosis Kokain. Kokain war auch die Droge, die seine Ehe mit Tina Turner ruinierte, die er im Drogenrausch wiederholt schwer misshandelt hatte. Dabei verdankte er seiner Frau die größten Erfolge seiner Karriere. Als Ike und Tina Turner landete das Paar in den siebzigern mit „Nutbush City Limits*„, „Proud Mary*“ und „River Deep − Mountain High*“ großartige Hits, die die internationalen Charts stürmten. Solo war der Künstler weit weniger erfolgreich, was seinen Drogenkonsum nur noch verschlimmerte. Er musste dafür sogar eine Gefängnisstrafe antreten. Trotzdem war er immerhin 76 Jahre alt, als er von seiner Ex-Frau Nummer fünf, Ann Thomas, nach seinem Drogentod in seinem Haus aufgefunden wurde.

Steve Clark

Drogen bestimmten sein Leben. Steve Clark wurde 1960 in Großbritannien geboren und starb am 8. Januar 1991 an einer Überdosis aus Medikamenten und Alkohol. Zu Ruhm gelangte er als Leadgitarrist der britischen Hard-Rock-Band „Def Leppard“, zu deren größten Erfolgen die Alben „Pyromania*„, „Hysteria*“ und „Adrenalize*“ zählten. Im Jahr 2007 hat das Classic Rock Magazine die „100 wildesten Gitarrenhelden“ gewählt, Clark schaffte es posthum auf Platz elf.

Das Gitarre spielen hatte er bereits als elfjähriger gelernt, als ihm sein Vater, nach langem Betteln, ein Instrument kaufte. Ob er damit auch das Schicksal seines Sohnes besiegelte und die weichen für den künftigen Drogenkonsum stellte? Mit Absicht bestimmt nicht. Clark studierte auch brav ein Jahr lang klassische Gitarre, bevor er über Jimmy Page und „Led Zeppelin“ zum Hard Rock fand. Seine Schwäche für Beruhigungsmittel, Morphium und Alkohol zeigte sich bald, nachdem er 1978 zu „Def Leppard“ stieß. Insbesondere Alkohol war eine Droge, der der Künstler nicht widerstehen konnten. Sein Drogentod auf der heimischen Couch resultierte schließlich aus einem fatalen Cocktail aus Alkohol und Valium.

Bon Scott


Bon Scott war ein britisch-australischer Sänger und Songschreiber. Seinen größten Triumph feierte er 1979 mit dem Song „Hihgway to Hell*“ als Leadsänger der australischen Rock-Band „AC/DC“, der er von 1974 bis zu seinem Tod am 19. Februar 1980 angehörte. Wild war Scott wohl schon als Jugendlicher. Geboren in Schottland, ist er noch als Kind gemeinsam mit seinen Eltern nach Australien ausgewandert. Als fünfzehnjähriger schmiss er die Schule hin und schlug sich mit Gelegenheitsjobs als Briefträger, LKW-Fahrer und Barkeeper durch.

Musisch begabt war er aber schon damals und lernte neben dem Schlagzeug auch den Dudelsack spielen. Nach seinem Einstieg bei AD/DC und den ersten kommerziellen Erfolgen entwickelte er aber noch eine Reihe anderer Vorlieben. Insbesondere hatte er eine Schwäche für schnelle Autos und hochprozentigen Alkohol. Drogenkonsum gehörte damals aber zum Image eines Rockstars, weshalb seine Exzesse nie wirklich ernst genommen worden sind. Bis sie ihn schließlich das Leben kosteten. Die Droge Alkohol hatte eine Leberzirrhose ausgelöst. Er starb, mit 34 Jahren, nach einer durchzechten Nacht im Auto eines Saufkumpanen.

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Sid Vicious

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Sid Vicious war der Bassist der legendären Sexpistols, einer der erfolgreichsten britischen Punkbands der 70er Jahre. Zu ihren größten Hits zählten „Anarchy in the U.K.*„, „God Save the Queen*“ und „Bodies*„. Vicious wurde 1957 als John Simon Ritchie in Lewisham, London, geboren, er starb am 2. Februar 1979 in New York an einer Überdosis Heroin. Seinem Tod ging ein tragisches Ereignis voraus. Vicious wurde im Oktober 1978 gemeinsam mit der Leiche seiner Freundin Nancy Spungen in einem New Yorker Hotelzimmer aufgefunden. Spungen war erstochen worden, Vicious hatte so viele Drogen konsumiert, dass er sich an nichts mehr erinnern konnte. Der Künstler wurde festgenommen, kam aber auf Betreiben seiner Plattenfirma auf Kaution frei. Dieses Ereignis feierte er mit Freunden und setzte sich dabei den goldenen Schuss. Dass Heroin dafür hatte er angeblich von seiner Mutter erhalten, die 1996 selbst an einer Überdosis starb. Bis heute wird vermutet, dass der Künstler Selbstmord beging, weil er den gewaltsamen Tod seiner Freundin nicht verkraftete.

Scott Richard Weiland


Scott Richard Weiland war ein amerikanischer Rockmusiker und vor allem als Sänger der Band „Stone Temple Pilots“ bekannt. Die Band schaffte 1992 mit ihrem ersten Album „Core“ den internationalen Durchbruch. Die Singles „Sex Type Thing*„, „Wicked Garden*“ und „Plush*“ platzierten sich alle in den Charts. Zu den Höhepunkten von Weilands Karriere zählte ein gemeinsamer Auftritt mit den verbliebenen Mitgliedern der „Doors“ im Jahr 2002, der von Fans und Kritikern begeistert aufgenommen wurde. Sein späterer Drogentod zeichnete sich aber schon damals ab. Weilands Kokainkonsum ließ sich nicht mehr verheimlichen, darüber hinaus hatte er auch eine Vorliebe für Crack und Alkohol. Der Künstler wurde am 3. Dezember 2015, im Alter von 48 Jahren, in seinem Tourbus tot aufgefunden. Die Polizei entdeckte neben Kokain auch zahlreiche verschreibungspflichtige Rauschmittel sowie Schlaftabletten und Viagra.

Nach so vielen tragischen Geschichten bist du bestimmt froh, dass aus der eigenen Karriere als Rockstar zum Glück nichts geworden ist.

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