Grammy-Produzent antwortet auf Anschuldigungen von Ariana Grande

Ariana Grande
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Ariana Grande hat am Freitag ihr neues Album „thank u, next“ veröffentlicht und sie sollte am Sonntagabend bei den Grammys auftreten. Das wird nicht mehr passieren. Nach einer Meinungsverschiedenheit mit den Grammys-Produzenten darüber, welchen Song sie aufführen sollte, zog sich Grande komplett aus der Show zurück. Sie wird bei der Veranstaltung nicht einmal anwesend sein.

Grande behauptete, dass ihre „Kreativität und Selbstdarstellung“ erstickt wurden.

Der Grammys-Produzent Ken Ehrlich hat auf Ariana Grande reagiert, nachdem der Popstar den Organisator beschuldigt hat, über sie „Lügen“ zu verbreiten.

Anfang dieser Woche behauptete Ehrlich, dass Grande bei den Grammys keinen Auftritt hat, weil sie „das Gefühl hatte, dass es zu spät für sie sei, sich etwas auszudenken„.

Die Aussage passte Grande überhaupt nicht und verkündete über Twitter:

Ich habe meinen Mund gehalten, aber jetzt lügst du über mich„, schrieb Grande. „Ich kann über Nacht eine Performance zusammenstellen und du weißt das, Ken. Es war, als meine Kreativität und mein Selbstausdruck von dir erstickt wurde, dass ich mich entschieden habe, nicht teilzunehmen… es geht um Zusammenarbeit. Es geht darum, sich unterstützt zu fühlen. Es geht um Kunst und Ehrlichkeit. Nicht um Politik.

Ehrlich hat nun auf Grandes Tweets reagiert:

Ich sah diese Tweets und was sie sagte. Ich schätze, es war eine Überraschung„, sagte er zum Musikmagazin Rolling Stone. „Ich werde es sagen und eigentlich sollte ich es nicht sagen. Die Sache, die mich wahrscheinlich mehr gestört hat, als alles andere, was sie über mich sagte, ist, als sie sagte, dass man mit mir nicht zusammenarbeiten könnte.

Tatsache ist. Sie können Christina Aguilera, die ich gebeten habe, „It’s a Man’s World“ von James Brown zu singen, fragen„, fügte Ehrlich hinzu.

Sie können Melissa Etheridge fragen, die ihre Krebsbehandlung beendet hat und sie ging mit Glatze auf die Bühne und sang einen Song von Janis Joplin. Man kann Ricky Martin fragen, der über Nacht zum Schöpfer der lateinamerikanischen Musikrevolution wurde. Frag Mary J. Blige, die eine Scheißangst hatte, da rauszugehen und „No More Drama“ zu singen. Ich habe im Grunde mit ihr zusammen den Auftritt erschaffen.

Ehrlich fügte hinzu, dass er nie direkt mit Grande sprach, sondern stattdessen über ihr Managementteam. „Ich weiß nicht, ob ich in etwas anderem gut bin, aber ich verstehe Künstler und ich kann andere Künstler in einem Künstler hören„, sagte er. „Ich sage nicht zu den Leuten: „Das ist es, was du tun solltest. Ich nähere mich ihnen beiläufig an und sage, hey, das könnte eine gute Idee sein, lass uns etwas in der Art finden.

Neben Grande lehnten Drake, Kendrick Lamar und Childish Gambino Berichten zufolge eine Einladung zu den Grammys ab (wir berichteten).

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