Die 30 besten Historienserien – Ein Blick in die Vergangenheit

Historienserien
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Mal angenommen, ihr hättet eine Zeitmaschine, wohin würde für euch die Reise gehen? Wir können die Frage in unserem heutigen Artikel ganz klar mit „in die Vergangenheit!“ beantworten. Der Grund dafür ist, dass wir euch nun die 30 besten Historienserien präsentieren! Viel Spaß beim Lesen!

Platz 1: „Vikings“ (seit 2013)


Setzt den gehörten Helm auf und trinkt einen großen Schluck Met: Es geht in die Welt der Wikinger! Wie es der Titel der Serie „Vikings“ schon vermuten lässt, setzt diese ihren Plot in der nordischen Mythologie an und erzählt dabei lose das Leben des historischen Wikinger-Königs Ragnar Lodbrok nach. Inhaltlich beschäftigt sich die kanadisch-irische Produktion mit den ersten Wikingerfahrten des frühen Mittelalters und gibt dem Zuschauer zahlreiche Einblicke in damalige nordische Bräuche und Traditionen. In der Erzählstruktur erlauben sich die Macher hingegen einige künstlerische Freiheiten, so entsprechen die dargestellten Alltagsgegenstände und Lebensweisen nicht immer der tatsächlichen geschichtlichen Wirklichkeit. Bisher umfasst „Vikings“ fünf Staffeln mit über 60 Episoden. Die kommende sechste Staffel stellt gleichzeitig den Abschluss der düsteren Wikinger-Saga dar.

Platz 2: „Downton Abbey“ (2010-2015)


„Downton Abbey“ entführt uns in die britisch-aristokratische Welt des frühen 20. Jahrhunderts. Die britische Show beleuchtet dabei das Leben einer alteingesessenen Adelsfamilie, deren Schicksal aufgrund zahlreicher historischer Geschehnisse einem ständigen Wandel unterliegt. So finden damalige Katastrophen, wie etwa der Ausbruch des Ersten Weltkrieges, oder das Grassieren der spanischen Grippe ihren Weg in den Plot von „Downton Abbey“. Es gibt aber auch positive Lichtblicke, wie erste zarte Emanzipationsbestrebungen der Frauen zu beobachten. Von der Fachwelt wurde das Historiendrama, für dessen Idee Julian Fellowes verantwortlich zeichnet, vor allem für seinen glaubhaften Realismus und seine Detailverliebtheit gelobt.

Platz 3: „Die Tudors“ (2007-2010)


Hach ja, das finstere Mittelalter. Die Zeit der Hexenverbrennungen und Ritter ist doch immer wieder faszinierend. Wohl dem, der sich das damalige Schauspiel bequem vom sündhaft teuren Königsthron aus anschauen konnte. Ganz so entspannt ging es für den englischen König Heinrich VIII. (gespielt von Jonathan Rhys Meyers), dessen Regierungszeit „Die Tudors“ zum Thema hat, dann allerdings doch nicht zu. Da die 4 Staffeln fassende Serie allerdings keinen Anspruch auf historische Korrektheit erhebt, lassen sich zahlreiche fiktionale Abweichungen zu den entsprechenden Kapiteln in unseren Geschichtsbüchern verzeichnen. Für ihre tollen Kostüme und die prächtige Musik wurde die Sendung mit zwei „Emmys“ ausgezeichnet.

Platz 4: „Rom“ (2005-2007)


Die ganz pfiffigen unter euch dürften bereits beim Lesen des Serientitels darauf gekommen sein, wovon „Rom“ handeln könnte. Das 22 Episoden lange Seriendrama nimmt uns nämlich mit in eine Zeit der Lorbeerkränze und Tuniken und zeichnet den Weg der Römischen Republik hin zum vom Julius Caesar geführten Weltreich nach. „Rom“ zählt bis zum heutigen Tage zu den kostspieligsten Fernsehproduktionen aller Zeiten, allein eine Folge verschlang Kosten in Höhe von etwa 9 Millionen US-Dollar. Das kommt wiederum dem Zuschauer zugute, denn die aufwendig inszenierten Kulissen sind mit ihrem Detailreichtum eine wahre Augenweide! Die handelnden Charaktere wirken glaubhaft und realistisch, so dass man sich als Zuseher überzeugend ins alte Rom zurückversetzt fühlt.

Platz 5: „Outlander“ (seit 2014)


Bei der aus den Vereinigten Staaten stammenden Serie „Outlander“ handelt es sich um eine Verfilmung einer Romanreihe, welche Fans hierzulande als „Highland-Saga“ ein Begriff ist. Wir verfolgen die Krankenschwester Claire zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges, die aufgrund mysteriöser Ereignisse aber plötzlich ins Schottland des Jahres 1743 teleportiert wird. In dieser Epoche verliebt sich die verheiratete Frau schlussendlich in den kriegerischen Jamie. Folglich ist sie also emotional im wahrsten Sinne des Wortes zwischen zwei Welten hin und hergerissen. Claire wird in „Outlander“ von Caitriona Balfe gemimt, während ihre neue Liebschaft namens Jamie von Sam Heughan dargestellt wird. Obwohl der romantische Plot anderes vermuten lassen könnte, verkommt „Outlander“ nicht vollends zum schnulzigen Liebesdrama, sondern zeigt verblüffend und berührend die Reise einer Frau in die sagenhaften Highlands und zu sich selbst.

Platz 6: „Band of Brothers – Wir waren wie Brüder“ (2001)


Wenn dir „Der Soldat James Ryan“ von Steven Spielberg aus dem Jahre 1998 gefallen hat, wirst du „Band of Brothers“ lieben. Dies ist keineswegs ein Zufall, denn Spielberg beteiligte sich auch an der Gestaltung der 2001 erschienen Kriegsserie und trat hierbei als Produzent in Erscheinung. Wie auch schon sein Hollywood-Blockbuster-Kollege, zeigt „Band of Brothers“ schonungslos die Brutalität und das Leid, welches die Kampfhandlungen des Zweiten Weltkrieges für Soldaten und Zivilbevölkerung mit sich brachten. Die zehnteilige Sendung schafft den Spagat zwischen Heroismus und Schrecken und beleuchtet glaubhaft den Konflikt zwischen Notwendigkeit und Wahnsinn eines Krieges. Mit der Fülle der gezeigten Charaktere offenbart uns „Band of Brothers“ einen Querschnitt der unterschiedlichsten Menschen und Figuren, welche zwischen den Jahren 1942 und 1945 den Herausforderungen der größten menschlichen Katastrophe des 20. Jahrhunderts ausgesetzt waren.

Platz 7: „Die Borgias“ (2011-2013)


Im Italien des 15. Jahrhunderts gehörte die Familie der Borgias zu den einflussreichsten Clanen ihrer Epoche. Die Familie von adeliger Abstammung brachte zwei Päpste hervor und ist damit historisches Sinnbild dessen, was heute salopp als „Vitamin B“ bezeichnet wird. „Die Borgias“ gilt als Erbe von „Die Tudors“ und gewährt einen Einblick in eine von Intrigen und Morden durchzogene Zeit, in der nach altem Traditionsschema stets die Männer das Heft in der Hand hielten. Ihre Wurzeln hat die Serie in Irland, Kanada und Ungarn, sie erschien in 29 Folgen, welche auf drei Staffeln aufgeteilt wurden. In der Kategorie „Best Dramatic Series“ wurde „Die Borgias“ im Jahre 2011 mit dem „Gemini Award“ ausgezeichnet, im selben Jahr konnte das Werk zudem zwei „Primetime Emmy Awards“ abstauben.

Platz 8: „The Last Kingdom“ (seit 2015)


In „The Last Kingdom“ blicken wir durch die Augen von Uhtred von Bebbanburg (gespielt von Alexander Dreymon) auf ein England des 9. Jahrhunderts, welches gerade ungebetenen Besuch von barbarischen Wikingern bekommt. Von den nordischen Feinden entführt, wächst der junge Uhtred schließlich selbst beim Bart- und Hornhelm tragenden Volk auf, bis schließlich sein neugewonnener Stiefpapa Opfer eines Attentates wird. Dies ist der Startschuss für ein Spiel aus Misstrauen, Verrat und Kampf, welches bislang in drei Staffeln und 26 Episoden ausgestrahlt wurde. Gedreht wurde in Großbritannien, ihre Idee bezieht die Historienserie dabei aus den Büchern von Bernard Cornwell („Die Uthred-Saga“). Bei der Fangemeinde stieß „The Last Kingdom“ auf überaus positive Reaktionen und wurde auf „IMDb“ im Schnitt mit 8,3 von 10 möglichen Punkten bewertet.

Platz 9: „The White Queen“ (2013)


Die englischen Monarchen haben es aber auch mit ihrer Streiterei! Bereits seit mehreren Jahren herrscht auf der Insel im 15. Jahrhundert ein nicht enden wollender Kampf um die Krone. Allen voran werden die Streithähne durch die Familien York und Lancaster repräsentiert, die beide einen Anspruch auf den Königsthron erheben. Als schließlich Edward IV. (Max Irons) aus dem Hause York den ollen Goldsessel zugesprochen kriegt, ist der Konflikt aber noch lange nicht beigelegt. Denn als sich Edward ausgerechnet die Lancaster-Sympathisanten Elizabeth Woodwville (Rebecca Ferguson) als Ehegattin aussucht, stößt dies in den eigenen Reihen bestenfalls auf Unverständnis. Bei der Erstausstrahlung konnte sich „The White Queen“ in seiner Heimat, dem Vereinigten Königreich, über Traumquoten freuen. Mehr als 5,3 Millionen Zuschauer wollten den Auftakt des Historiendramas mitverfolgen, das jedoch in einigen Aspekten erheblich von der bekannten Geschichtsschreibung abweicht.

Platz 10: „The Crown“ (seit 2016)


„The Crown“ gelingt etwas, das viele historische Serien aufgrund der Natur der Sache nicht schaffen: Sie spannt den Bogen in die Gegenwart. Das liegt daran, dass die britische Produktion die früheren Lebensjahre von Queen Elisabeth II. abbildet, die ja bekanntlich immer noch Königin des Vereinigten Königreiches ist. „The Crown“ setzt im Jahre 1947 an, kurz nachdem die designierte Thronerbin ihren Prinz Philip geehelicht hat. So arbeiten die ersten beiden Staffel die Vita der Monarchin bis in die Mitte der 1960er Jahre ab, spätere Ereignisse sollen in noch folgenden Episoden beleuchtet werden. Alle, die etwas für royale Geschichten übrig haben, finden „The Crown“ im Übrigen bequem auf Netflix.

Platz 11: „Spartacus“ (2010-2013)


Während Fußballspiele in unserer Zeit gerne als moderne Gladiatorenkämpfe betitelt werden, führt uns „Spartacus“ zu den tatsächlichen Wurzeln dieses martialischen Euphemismus. Wir folgen dem namengebenden Hauptcharakter Spartacus (Andy Whitfield/Liam McIntyre) in das römische Reich, wo wir Zeuge werden, wie unser Held zum legendären Gladiatoren und späteren Revolutionsführer aufsteigt. „Spartacus“ geht innerhalb seiner Inszenierung keineswegs zimperlich um, sondern wirft mit Gewaltdarstellungen und expliziten Inhalten nur so um sich. Dies hatte zur Folge, dass die Behörden die Serie nicht an Minderjährige freigaben, und einzelnen Folgen sogar die Freigabe verweigerten. Ihr solltet für das Gladiatorenabenteuer also hart gesotten sein. Der ursprünglich als Titelheld engagierte Andy Whitfield musste seine Beteiligung an der Historienserie nach nur einer Staffel aus gesundheitlichen Gründen wieder abbrechen, seinen Part übernahm fortan Liam McIntyre.

Platz 12: „Deadwood“ (2004-2006)


Mit dem Anschauen von „Deadwood“ gehen wir gleichzeitig auf eine Reise in die Vergangenheit der Vereinigten Staaten von Amerika. Die US-amerikanische Show behandelt die Ereignisse in der Gemeinde Deadwood unmittelbar nach der Schlacht am Little Bighorn. Bei besagtem Kampf, welcher im Jahre 1876 gefochten wurde, handelte es sich um einen der seltenen Siege der amerikanischen Ureinwohner gegen die Streitkräfte der USA. In Deadwood haben sich nun wiederum zahlreiche, neugierige Goldsucher eingefunden, denn Gerüchten zufolge wimmelt es in der Region nur so von dem glänzenden Edelmetall. Während sich die Serie einige künstlerischen Freiheiten in ihrer geschichtlichen Korrektheit nimmt, basieren viele Figuren jedoch auf realen Persönlichkeiten. Von einigen Kritikern wurde „Deadwood“ für seine frauenfeindlichen Inhalten gescholten, andere sahen in der Darstellungsweise jedoch eine historisch stimmige Abbildung der damaligen Rollenverteilung.

Platz 13: „Peaky Blinders – Gangs of Birmingham“ (seit 2013)


Leg dich nicht mit den Shelbys an! Der Familienclan geht in den 1920er Jahren in den Straßen von Birmingham nämlich nicht zimperlich mit seinen Feinden um. Allen voran steht das Familienoberhaupt Thomas Shelby, welcher vom irischen Schauspieler Cillian Murphy verkörpert wird. Was zunächst als geheimes Hinterhof-Wettbüro beginnt, wird von den Shelbys nach und nach zum millionenschweren Imperium hochgezüchtet. Selbstverständlich nimmt es die Bande dabei mit den geltenden Gesetzen nicht so genau. Konflikte mit der Polizei und rivalisierenden Banden werden daher oft in blutigen Kämpfen ausgetragen. „Peaky Blinders“ ist kein plumper Mafia-Abklatsch, sondern durchleuchtet seine Charaktere auch von emotionalen, tiefgründigen Seiten: Liebe, Kriegstraumata und Trauer gehören genau so zur Tagesordnung wie eine gute Flasche Whiskey und jede Menge Blei.

Platz 14: „Mad Men“ (2007-2015)


„Mad Men“ setzte seinen Plot im New York der 1960er Jahre an und behandelt das Leben von Don Draper (Jon Hamm), welcher bei einer Werbeagentur als Creative Director sein Brot verdient. Der Titel der Serie ist dabei eine Anspielung auf die Werbebranche an sich, deren Vertreter oft als „ad men“ (Werbemann) bezeichnet werden. Genie und Wahnsinn liegen eben oft nah beieinander. Während wir einerseits den beruflichen Alltag von Don zu sehen kriegen, welcher von oft unverständlichen Umgangsformen geprägt ist, kriegen wir auch einen Einblick in das Privatleben des Titelhelden. Der gute Don ist mitnichten ein Kind von Traurigkeit und hat zahlreiche Affären. Die Serie wurde über einen Zeitraum von 8 Jahren in den USA produziert und enthält 92 Folgen, die wiederum auf sieben Staffeln aufgeteilt sind. Aus unserem modernen Blickwinkel ist es spannend zu sehen, wie die Macher den damaligen Zeitgeist mitsamt geltenden Hierarchien und Geschlechterrollen einfingen. Darüber hinaus besticht „Mad Men“ durch Wortwitz und stark geschriebene Dialoge.

Platz 15: „Versailles“ (seit 2015)


Mit „Versailles“ wird es abermals königlich! Während die anderen bisher vorgestellten royalen Historienserien aber stets in Großbritannien angesiedelt waren, verschlägt uns die französisch-kanadische Produktion ins barocke Frankreich. Gezeigt wird die frühe Regentschaft von „Sonnenkönig“ Ludwig XIV. am Schloss von Versailles. Dieser wurde bereits im Alter von vier Jahren formal zum König gekrönt und war seines Zeichens Verfechter des unantastbaren Absolutismus. „Versailles“ gilt als größte Serie, die je in Europa aufgezeichnet wurde. Allein die erste Staffel verschluckte ein Budget von rund 30 Millionen Euro. Das Machwerk wurde an vielen originalen Kulissen in Frankreich gedreht, um auf diese Weise eine möglichst realistische und historisch korrekte Atmosphäre zu kreieren. Mittlerweile umfasst die franko-kanadische Show 30 Folgen in drei verschiedenen Staffeln.

Platz 16: „Reign“ (2013-2017)


Wir bleiben am Schauplatz Frankreich und thematisch am Königshof. Jedoch setzt die Storyline von „Reign“ rund 100 Jahre früher an, als unser Platz 16. Auch erleben wir den Alltag am royalen Hofe nicht aus der Perspektive eines Herrschers, sondern zusammen mit der 15 Jahre alten Mary Stuart (Adelaide Kane), welche nicht selbst über Wohl und Not des Volkes entscheidet, sondern dies ihrem Verlobten und Thronfolger Francis (Toby Regbo) überlässt. In ihrem Leben wird die junge Mary mit zahlreichen Problemen und Wirrungen konfrontiert, dazu zählen unter anderem der politische Wandel samt dazugehöriger Machtspiele. Auch in Sachen Liebe hat es Mary nicht immer leicht. Obwohl sie dem künftigen König von Frankreich versprochen ist, entwickelt sie mit der Zeit eine immer stärker werdende Zuneigung für ihren eigenen Halbbruder.

Platz 17: „Die Medici – Herrscher von Florenz“ (seit 2016)


Dank der Tagline besteht nicht die Gefahr zu denken, dass es sich bei „Medici“ um eine weitere Krankenhausserie handeln könnte. Denn die Medizin, welche uns die italienisch-britische Co-Produktion serviert, reiht sich nahtlos in den bitteren Geschmack von Serien wie „Die Tudors“ ein. Medici beschreibt eine der machtvollsten Dynastien in der Geschichte Italiens, welche sich zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert auf dem Höhepunkt ihrer Macht befand. Die Serie zu den entsprechenden historischen Ereignissen kommt mit einem multikulturellen Cast und einer pompösen Opulenz daher. Eine der Hauptrollen wird dabei vom „Game of Thrones“-Star Richard Madden übernommen. Die Drehorte zur Show befanden sich ausschließlich in Italien, viele davon waren geschichtliche Originalschauplätze.

Platz 18: „Black Sails“ (2014-2017)


Der Schotte Robert Louis Stevenson (1850-1894) ist der Welt vor allem für seinen Roman „Die Schatzinsel“ (1883) ein Begriff. Die Macher von „Black Sails“ nahmen sich anno 2014 die Freiheit, eine Vorgeschichte zu dem Literaturklassiker zu inszenieren. Innerhalb dieser fiktiven Abenteuergeschichte werden allerdings auch einige historische Begebenheiten in den Plot der Show eingearbeitet. So dürfen wir beispielsweise den Untergang des spanischen Schiffes „Urca de Lima“ bezeugen und treffen auf zahlreiche Piraten, die lange vor unserer Zeit tatsächlich die sieben Weltmeere unsicher machten. Die Idee für die 4 Staffeln fassende Sendung entstammte indes von Jonathan E. Steinberg und Robert Levine.

Platz 19: „Turn: Washington’s Spies“ (2014-2017)


Sagt euch der Begriff „Culper Ring“ etwas? Hierbei handelte es sich um eine von George Washington ins Leben gerufene Spionageorganisation, welche vor allem den Bereich rund um New York City beschatten sollte, da dieser zur Zeiten der Gründung des Geheimbundes (1778) fest in britischer Hand lag. „Turn: Washington’s Spies“ zeigt uns, welche Gefahren und Probleme jene Spione zu überwinden hatten.

Platz 20: „Stolz und Vorurteil“ (1995)

Der Roman „Stolz und Vorurteil“ (1813) der britischen Autorin Jane Austen (1775-1817) gilt als eines der bedeutendsten Werke der Epoche des Regency. Bei dem Buch handelt es sich nicht nur um eine herkömmliche Liebesgeschichte, sondern um ein auf Papier festgehaltenes gesellschaftliches Zeitzeugnis. Im Mittelpunkt der Handlung stehen Fitzwilliam Darcy und Elizabeth Bennet, die zusammen zahlreiche Schicksalsschläge zu verarbeiten haben, gleichzeitig aber auch mit jeder Krise wachsen und sich weiterentwickeln. In der britischen Serienadaption aus dem Jahre 1995 werden die beiden Protagonisten von Jennifer Ehle und Colin Firth verkörpert. In unserer Bundesrepublik bekamen die Zuschauer die Produktion als etwas gekürzten Dreiteiler zu sehen. „Stolz und Vorurteil“ wurde vor allem für die charakterliche Tiefe seiner Akteure gelobt, welche sich angenehm nah an der Handlung der Urgeschichte bewegen.

Platz 21: Call the Midwife – Ruf des Lebens (seit 2012)

Platz 22: The People vs. O.J. Simpson (2016)

Platz 23: Marco Polo (2014-2016)

Platz 24: Hell on Wheels (2011-2016)

Platz 25: Die Telefonistinnen (seit 2017)

Platz 26: Babylon Berlin (seit 2017)

Platz 27: Godless (2017)

Platz 28: Victoria (2017)

Platz 29: The Americans (2013-2018)

Platz 30: Narcos (2015-2017)

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