Jung gestorben: Diese 20 berühmten Musiker erreichte der Tod zu früh

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„Live fast, die young.“ Diese vier Worte prägen die Musikindustrie seit Jahrzehnten, vor allem in den 60er- und 70er-Jahren forderte diese Lebenseinstellung zahlreiche prominente und begabte Opfer. Im Laufe der Zeit hat sich im Zusammenhang mit dem exzessiven Lebensstil einiger der größten Musiker aller Zeiten auch eine Art Club herauskristallisiert, der seither in den Medien allzu gerne zitiert wird: der Club 27. Dieser Club, auch Forever 27 Club genannt, umfasst eine Reihe von Musikern, die im Alter von 27 Jahren starben und erlangte durch den Tod von Nirvana-Sänger Kurt Cobain 1994 größere Bekanntheit. Mit dem Tod von Amy Winehouse im Jahre 2011 erhielt dieser Club ein weiteres prominentes Mitglied, wodurch sich dieser Club auch in den Zeiten der Digitalisierung weiterhin in der öffentlichen Wahrnehmung erhält.

Dieser Beitrag soll 20 berühmte Musiker vorstellen, die durch ihren außergewöhnlichen musikalischen Einfluss bekannt geworden und letztlich viel zu früh von uns gegangen sind. Darunter sind auch einige Mitglieder des Club 27, doch auch andere Musiker, deren musikalisches Potenzial zu früh Grenzen gesetzt wurden.

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01. Kurt Cobain

(c) WMG
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Für viele der vielleicht tragischste Verlust in dieser Liste und – wie bereits beschrieben – ein Mitglied des Club 27.

Schon als Kind nahm Cobain zahlreiche Medikamente, um seiner Hyperaktivität entgegenzuwirken. Der Nirvana-Star brach dann seine High-School ab, um mit seiner Freundin durchzubrennen. Als 20-Jähriger ist Kurt Cobain bereits ein Star und feiert bis in die 90er reihenweise Erfolge mit seiner Band Nirvana. Hits wie „Smells Like Teen Spirit*“ gehören bis heute zu den meistverkauften und erfolgreichsten Singles. Zugleich gab es aber auch eine andere Seite des Superstars. Cobain litt jahrelang an Magenproblemen, deren Ursache sich kein Arzt erklären konnte. Cobain nannte seine Krankheit daher „Cobain’s Disease“ und fand in den Drogen einen für ihn angenehmen Weg der Schmerzlinderung. Obwohl er 1989 seine zukünftige Frau Courtney Love kennenlernte, mit der er später eine Tochter bekommen sollte, geriet Cobain Anfang der 90er in Kontakt mit härteren Drogen. Durch die vielen Tourneen verschlimmerten sich zugleich seine Magenprobleme, die wiederum einen stärkeren Drogenkonsum mit sich brachten. Nach mehreren gescheiterten Therapien und Gerüchten um einen Suizidversuch trat Cobain 1994 einen erneuten Entzug an, floh jedoch und wurde Anfang April 1994 schließlich tot in seinem Haus in Seattle aufgefunden. Cobain hatte sich eine Überdosis Heroin verabreicht und tötete sich letzten Endes mit einem Kopfschuss. Seine Abschiedsworte „It’s better to burn out than to fade away“ aus einem Neil Young Song beschreiben dabei passend den Tod eines einzigartigen Musikers, der die Musik nachhaltig veränderte.

02. Otis Redding

(c) WME
Der „King of Soul“ und eine der zentralsten Figur des damaligen „Memphis Soul“ wurde am 9. September 1941 in Georgia geboren. Es dauerte ganze 25 Jahre, bis Redding seinen endgültigen Durchbruch feiern konnte. Mit „These Arms of Mine*“ hatte er im Oktober 1962 seinen ersten größeren Erfolg. Schon bald wurde die Plattenfirma Stax Records auf Redding aufmerksam, nahm ihn unter Vertrag und machte ihn zum Gesicht des „Memphis Soul“. Mit Songs wie „Sittin‘ On the Dock of the Bay*“ oder „Tramp*“ erreichte er sowohl vor als auch nach seinem Tod große Aufmerksamkeit. „Sittin‘ On the Dock of the Bay“ nahm Redding dabei erst drei Tage vor seinem tödlichen Flugzeugabsturz auf. Dieser ereignete sich am 10. Dezember 1967 in Madison/Wisconsin. Redding war mit seiner Vorband auf dem Weg von Cleveland nach Wisconsin, wo er ein Konzert spielen sollte. Kurz vor der Landung stürzte das Flugzeug von Redding und seiner Crew in den Monona-See, wobei der „King of Soul“ mit nur 26 Jahren den Tod fand.

03. Jimi Hendrix

(c) Daniel Tehaney / Sony Music
Der 1942 geborene Hendrix war vor allem für eines bekannt: seine außergewöhnliche Spielweise mit der E-Gitarre. Dadurch veränderte er die Rockmusik nachhaltig und erreichte höchste Popularität. Seine Interpretation der Nationalhymne auf dem Woodstock Festival als Zeichen gegen den Vietnam-Krieg ist bis heute eine der einflussreichsten musikalischen Darbietungen mit politischem Hintergrund. Hendrix war jedoch zeitgleich auch ein Musiker, der die Lebenseinstellung „Sex, Drugs and Rock’n’Roll“ personifizierte. Sein massiver Drogen- und Alkoholkonsum kostete ihn im September 1970 im Alter von 27 Jahren auch das Leben. Eine Kombination von Alkohol und Schlaftabletten beendete das Leben des jungen Musikers wohl durch Ersticken. Wie bei vielen Mitgliedern des Club 27 ranken sich auch um Hendrix zahlreiche Verschwörungs- und Mordtheorien, die sich in erster Linie um seine Freundin Monika Dannemann und seinen Manager Michael Jeffery drehen.

04. Janis Joplin

(c) Sony Music
(c) Sony Music
Ein weiteres Mitglied des Club 27, das jung gestorben ist. Die Rocksängerin Janis Joplin, die vor allem mit ihren Bands „Big Brother and the Holding Company“ und „Kozmic Blues Band“ bekannt wurde, fiel letzten Endes auch dem Alkohol- und Drogenkonsum zum Opfer. Mit Songs wie „Piece of My Heart*“ oder „Me and Bobby McGee*“ bekannt geworden, entwickelte sich Joplin immer mehr zu einer zentralen Figur der Hippiebewegung. Nach einer musikalischen Pause und einigen Monaten in Südamerika, wo sich Joplin in erster Linie dem Drogenkonsum entziehen wollte, schien sie in der Band Full Tilt Boogie ihren musikalischen und persönlichen Frieden gefunden zu haben. Nachdem die Sängerin jedoch nicht zu einer vereinbarten Probe erschien, wurde sie tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Auch Joplin starb jung an einer Überdosis Heroin.

05. Michael Jackson

Casta03, Michael jackson 1992, CC BY-SA 3.0
Casta03, Michael jackson 1992, CC BY-SA 3.0
Auch der „King of Pop“ und der wahrscheinlich erfolgreichste Musiker aller Zeiten starb im Alter von 51 Jahren noch viel zu jung. Bereits als Kind mit der Band „The Jackson Five“ zum Star gereift, steigerte sich sein Erfolg, aber auch sein Leiden in den kommenden Jahren nahezu ins Unermessliche. Sein 1982 erschienenes Album „Thriller*“ ist bis heute das am meisten verkaufte Album weltweit und mit Songs wie „Billie Jean*“ oder „Beat It*“ schenkte Jackson der Musikwelt zahlreiche und endlose Klassiker. Gleichzeitig hatte der extrem wohltätige Musiker mit mehreren Vorwürfen des Kindesmissbrauchs sowie zahlreichen körperlichen Problemen zu kämpfen, die Jackson stark in Mitleidenschaft gezogen haben. Von Atemproblemen bis hin zur Hautkrankheit Vitiligo und den im Zuge der zahlreichen Klagen entstandenen Schlafproblemen entwickelte Jackson eine fortgeschrittene Medikamentensucht. Eine damit einhergehende Überdosis des Medikaments Propofol kostete MJ 2009 letztlich das Leben. Sein Leibarzt wurde im Zuge der postumen Untersuchungen wegen fahrlässiger Tötung im Zusammenhang mit der Propofol-Überdosis für schuldig erklärt.

06. Amy Winehouse

(c) Universal Music
(c) Universal Music
Einer der jüngsten Fälle des Club 27. Die gebürtige Londonerin mit der Beehive-Frisur sorgte spätestens 2006 für musikalisches Aufsehen. Mit ihrem Album „Back to Black*“ stieg die Jazz- und Soulsängerin in 20 Ländern auf der Spitzenposition der Charts ein und verkaufte in ihrer kurzen Karriere knapp 30 Millionen Tonträger. Mit dem internationalen Durchbruch folgten jedoch auch die psychologischen Probleme, die schließlich zu intensivem Drogenkonsum führten, wofür sich vor allem ihr damaliger Ehemann, Blake Fielder-Civil, verantwortlich erklärte. Nach zahlreichen Auftritten unter starkem und merkbarem Drogeneinfluss zog sich Winehouse zurück, um im Juni 2011 dann ihr Comeback auf einer Europa-Tour zu feiern. Schnell wurde jedoch spürbar, dass Winehouse ihre Probleme noch nicht überwunden hatte. Am 23. Juli 2011 wurde die Sängerin schließlich tot und mit über vier Promille Blutalkohol in ihrer Wohnung aufgefunden.

07. Jim Morrison

Der Frontman der Band „The Doors“ ist ebenfalls eines der bekanntesten Mitglieder des Club 27. Mit Songs wie „Riders On The Storm*“ und „Light My Fire*“ quasi zur Legende aufgestiegen, sorgte Morrison seit jeher für öffentlichkeitswirksamen Ärger. Oftmals geriet Morrison, eine der zentralen Figuren der Hippiebewegungen, in Konflikt mit dem Gesetz und brachte seiner Band in diesem Zuge unter anderem Auftrittsverbote in 20 Bundesstaaten ein. Ende der 60er Jahre folgte Morrison dann seiner Langzeitliebe und Ehefrau Pamela Courson nach Paris. Mit ihrer Hilfe begann Morrison dann auch seine Atembeschwerden zu therapieren, indem er die hustenstillende Wirkung von Heroin einsetzen wollte. Seine Todesursache ist bis heute nicht ganz geklärt, die Theorien reichen dabei von einem Herzstillstand im Zuge einer Überdosis bis hin zu Mord.

08. John Lennon

(c) Universal Music
Der 1940 in Liverpool geborene Lennon zeichnet sich für eine der einflussreichsten und erfolgreichsten Bands aller Zeiten verantwortlich: die Beatles. Als Mitgründer, Sänger und Gitarrist feierte Lennon vor allem in den 60er Jahren schier unglaubliche Erfolge. Auch seine Solokarriere verlief mit Singles wie „Imagine*“ durchaus erfolgreich. Zudem war Lennon, in Zusammenarbeit mit seiner Frau Yoko Ono, ein bedeutender und einflussreicher Friedensaktivist, der nie durch persönliche Skandale auffiel. Lennon, der sich für Hits wie „I Want To Hold Your Hand*“ verantwortlich zeichnet und mit Paul McCartney eines der bedeutendsten Komponistenduos bildete, wurde 1980 in New York vom geistig verwirrten Mark David Chapman erschossen.

09. Marvin Gaye


Der in Washington D.C. geborene Soul- und R&B- Sänger schien nie so ganz mit sich ins Reine zu kommen. Trotz seiner großen Erfolge für das Label Motown Records (z.B. „Pride and Joy“) und späteren Hits wie „Ain’t No Mountain High Enough*“ war Gaye nie so ganz mit seiner musikalischen Rolle zufrieden und pflegte auch zu seinem Vater eine sehr komplizierte Beziehung. Nachdem Gaye jahrelang intensiv Kokain konsumierte, zog er sich wieder in sein Elternhaus zurück, um wieder zu sich selbst zu finden und sich von Depressionen und anderen gesundheitlichen Problemen zu erholen. Im Laufe einer der heftigen und zahlreichen Streitigkeiten mit seinem Vater, erschoss ihn dieser einen Tag vor seinem 45. Geburtstag im Jahr 1984.

10. Bon Scott


Der langjährige Sänger von AC/DC (1974-1980) kam als Ersatz für Dave Evans zur Band und feierte mit „TNT*“ oder „Highway to Hell*“ bahnbrechende Erfolge, die bis heute Bestand haben. Der gebürtige Schotte war jedoch nicht nur für seine außergewöhnliche Stimme bekannt, sondern auch für seine heftigen Alkohol- und Drogenexzesse. Nach einer durchzechten Nacht konnte ihn sein Freund nicht mehr wecken und ließ ihn deshalb im Februar 1980 im Auto schlafen, Scott jedoch erwachte nie wieder. Auch bei Scott ist die Todesursache nicht geklärt.

11. Falco

(c) Curt Themessl
(c) Curt Themessl
Als Johann Hölzel 1957 in Wien geboren, kam der Erfolg Falcos wie aus dem Nichts. Mit „Der Kommissar*“ stürmte Falco bereits die Charts in ganz Europa, ehe er mit „Rock me Amadeus*“ etwas Einzigartiges schaffte: Er erlangte die Nr. 1 der US-Billboard Charts, was bis heute keinem anderen deutschsprachigen Lied mehr gelungen ist. Nach einer musikalischen Pause, seinem Comeback und einem musikalischen Stilwechsel fand Falco 1998 in seiner Wahlheimat, der Dominikanischen Republik, bei einem Autounfall unter Alkohol- und Drogeneinfluss den Tod.

12. Tupac Shakur

(c) Universal Music
(c) Universal Music
Tupac Amaru Shakur ist für viele der bis heute bedeutendste Rapper der Geschichte. Als Backgroundtänzer bei der Band Digital Underground gestartet, ging der Rapper schnell seinen Weg an die Spitze. Mit Alben wie „2Pacalypse Now*“ oder „Me Against the World*“ revolutionierte Tupac das amerikanische HipHop-Business. Im Zuge der East Coast gegen West Coast Fehde fiel der erst 25-jährige Tupac einem Drive-by Shooting in Las Vegas zum Opfer, wobei sich um seine Person vor allem in Bezug auf seine Begeisterung für den italienischen Philosophen Niccolo Machiavelli zahlreiche Verschwörungstheorien bis heute halten.

13. The Notorious B.I.G.


Ein weiteres Opfer der East Coast gegen West Coast Fehde. Geboren als Christopher George Latore Wallace revolutionierte er den sogenannten Hardcore-Rap. Nachdem er 1992 bei Bad Boy Records unterschrieb, folgte ein Hit dem nächsten („Party and Bullshit“, „Juicy*“). Im Zusammenhang mit dem Tode Tupacs wurde Biggie Smalls, auch The Notorious B.I.G. genannt, zu einer wandelnden Zielscheibe dieses Konflikts. Wie sein Kontrahent Tupac fand auch Biggie den Tod bei einem Drive-by Shooting in Los Angeles. Auch er starb jung im Alter von 24 Jahren.

14. Brian Jones

Der Mitbegründer und Leadgitarrist der Rolling Stones ist vielleicht das exzentrischste Mitglied des Club 27. Sein Lebensstil entsprach der Einstellung „Sex, Drugs and Rock’nRoll“ – mit verheerenden Folgen. Nachdem er die Stones in beidseitigem Einvernehmen aufgrund seiner zahlreichen Eskapaden und Krankenhausaufenthalte im Rahmen seiner Exzesse verließ und auch seine große Liebe Anita Pallenberg verlor, schienen die Tage des Brian Jones bereits gezählt. Schließlich wurde der in Cheltenham geborene Gitarrist tot in seinem Pool aufgefunden, wobei sich auch um James’ Person zahlreiche Mordtheorien ranken.

15. Bob Marley

(c) Universal Music
Die Reggae-Legende wurde nur 36 Jahre alt. Mit seiner Band The Wailers und zahlreichen Hits wie „Buffalo Soldier*“ oder „No Woman, No Cry*“ verewigte sich Marley als einer der einflussreichsten Musiker der Geschichte. Der im Laufe der Zeit zur Rastafari-Religion konvertierte Marley litt in den späten 70er Jahren nicht nur an den Folgen einer nicht behandelten Fußverletzung, sondern auch an Hautkrebs. 1980 wurde dann bekannt, dass die Organe des Reggae-Stars stark von einem Tumor befallen sind, weshalb er zum Sterben wieder zurück nach Jamaika wollte. Bei der Zwischenlandung in Miami war Marley jedoch bereits zu schwach für eine Weiterreise und erlag noch am gleichen Tag seiner Tumorerkrankung.

16.. Sid Vicious

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Sid Vicious wurde im März 1957 als John Simon Ritchie in der Nähe von London geboren und erreichte vor allem durch seine Tätigkeit als Bassist bei den Sex Pistols große Bekanntheit. Die Punkrockband hatte mit dem Song „God Save the Queen*“ ihren größten Erfolg. Der Bassist, der eigentlich gar nicht Bass spielen konnte, galt als ein ruhiger und gar schüchterner Mensch, der jedoch den Drogen zum Opfer fiel. Nachdem er seine große Liebe Nancy Spungen kennenlernte, durch die er auch erstmals mit härteren Dogen in Kontakt kam, änderte sich Sid Vicious merkbar. Im Oktober 1978 kam schließlich der Eklat. In einem Hotelzimmer wurde Spungen erstochen aufgefunden, Vicious übernachtete dort mit ihr und stand unter Alkohol- und Drogeneinfluss. In den vier Monaten Gefängnis schien Vicious dann clean zu werden. Seine Zeit als Häftling wurde durch das Bezahlen der Kaution durch das Plattenlabel Virgin Records am 1. Februar 1979 beendet. Nur einen Tag später wurde der Tod von Sid Vicious im Alter von 22 Jahren im Zuge einer Überdosis bekannt. Im Anschluss an seinen Tod hielten sich vor allem Gerüchte um einen Suizid enorm hartnäckig und wurden durch seine Mutter weiter befeuert.

17. Elvis Presley

(c) Ollie Atkins
(c) Ollie Atkins
Auch der „King of Rock’n’Roll“ ist viel zu jung gestorben. Als einer der erfolgreichsten und einflussreichsten Solokünstler aller Zeiten in die Geschichte eingegangen, revolutionierte Presley mit Hits wie „Hound Dog*“ die Rock- und Popkultur des 20. Jahrhunderts. Während seiner Zeit als Soldat kam Presley vermutlich zum ersten Mal mit Aufputschmitteln in Kontakt. Nach seinen „Live-Jahren“ in den 70er Jahren erlag Presley 1977 einem plötzlichen Herztod in Folge eines Medikamentenüberschusses in Kombination mit einer chronischen Darmerkrankung.

18. Freddie Mercury

(c) Universal Music
Der im heutigen Tansania geborene Sänger und Komponist von Queen zählt bis heute zu den exzentrischsten und talentiertesten Sängern und Songwritern aller Zeiten. Mit Songs wie „Bohemian Rhapsody*“ oder „We Are the Champions*“ hat sich Mercury längst unsterblich gemacht. Dem öffentlichen Geheimnis seiner Homosexualität folgte im November 1991 die Bestätigung, dass Mercury bereits seit mehreren Jahren an AIDS erkrankt ist. Kurz darauf erlag das Ausnahmetalent Freddy Mercury den Folgen einer Lungenentzündung im Alter von nur 45 Jahren.

19. Whitney Houston

Asterio Tecson, Flickr Whitney Houston performing on GMA 2009 4, CC BY-SA 2.0
Asterio Tecson, Flickr Whitney Houston performing on GMA 2009 4, CC BY-SA 2.0
Die R&B- und Popsängerin hatte wohl eine der außergewöhnlichsten Stimmen der Musikgeschichte. Auch als Schauspielerin und Filmproduzentin tätig, erreichte sie mit ihrem Film „Bodyguard“ und dem dazugehörigen Soundtrack „I Will Always Love You*“ die Spitze ihres Bekanntheitsgrades. Seit den 90er Jahren litt die in Newark/New Jersey geborene Sängerin jedoch auch an Depressionen und Drogenproblemen. Houston wurde im Alter von 49 Jahren tot in der Badewanne aufgefunden, wobei eine erhöhte Menge Kokain nachgewiesen werden konnte, die in Kombination mit einer Herzkrankheit zum schließlich tödlichen Ertrinken geführt hat.

20. Chester Bennington

Foto: Stefan Brending, Lizenz: Creative Commons by-sa-3.0 de, Linkin Park-Rock im Park 2014- by 2eight 3SC0327, CC BY-SA 3.0 DE
Das jüngste musikalische Talent, das zu jung gestorben ist. Bennington, als Sänger von Linkin Park oder Dead by Sunrise bekannt geworden, erhängte sich im Alter von nur 41 Jahren in Kalifornien (2017). Sein musikalisches Ausnahmetalent war dabei stets von traumatischen Kindheitserlebnissen begleitet, die der Sänger durch exzessiven Alkohol- und Drogenkonsum zu bekämpfen versuchte. Trotz seines musikalischen Erfolges mit Linkin Park („Numb*“, „In The End*“), konnte Bennington seine innere Leere nie ganz kompensieren, weshalb er den letzten Ausweg nur noch im Suizid gesehen hat.

Betrachtet man diese Liste, wird deutlich, wie viel musikalisches Talent zu früh „gestorben ist“. All diese großartigen Sänger und Sängerinnen vereint dabei ihr musikalischer Einfluss ebenso wie das traurige Zutreffen der Lebenseinstellung „Live fast, die young.“

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