Katy Perry spricht über Religion, ihre Depression und ihr Leben mit Orlando Bloom

Katy Perry
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Katy Perry hat eine Cover-Story im aktuellen US-Magazin „Paper“. In ihrem Interview war sie ein offenes Buch, in dem alles von ihrer religiösen Kindheit bis hin zu ihrer Depression diskutiert wurde, die sie aufgrund den mangelnden Erfolg des Albums „Witness“ hatte.

Als sie 17 Jahre alt war, verteilte Katy Perry christliche Broschüren bei einem Marilyn-Manson-Konzert, mietete sich eine Wohnung in Beverly Hills und schrieb Songs über alles, einschließlich Sex. „Ich fühlte mich so schlecht, aber dann liebte ich es„, sagte sie dem Magazin, „Nicht immer nur über die guten Zeiten schreiben, sondern über die schlechten Zeiten, meine Neugierde, Herzschmerz, Depressionen, all das Zeug.“ Einige Jahre später, im Jahr 2008 veröffentlichte Perry ihr erstes Album „One of the Boys“, auf dem die umstrittene Single „I Kissed a Girl“ veröffentlicht wurde.

Seitdem hat Perry unentwegt Hits veröffentlicht, bis zur Veröffentlichung von „Witness“, das nicht die besten Kritiken erhielt. Der Star erlebte eine situative Depression und nahm an einem einwöchigen Wachstumsprogramm namens Hoffman Process teil. „Ich habe mich Gott nie näher gefühlt„, sagte sie. „Ich habe noch nie so viel Befreiung und Erleichterung gespürt.

Die Sängerin sagte, dass sie bereit ist, einen Schritt zurückzutreten: „Ich werde nicht direkt neue Musik aufnehmen„. „Ich bin seit etwa 10 Jahren unterwegs, also werde ich mich einfach entspannen“, sagte sie. „Ich habe das Gefühl, dass ich viel getan habe. Ich fühle mich, als hätte ich die Glocke geläutet, ein Popstar zu sein, und dafür bin ich sehr dankbar.

Katy Perry sprach auch über ihre aktuelle Lebenssituation mit ihrem Freund Orlando Bloom und deren gemeinsame Sucht zwanghaft Dinge zu sammeln. „Ich habe eine Zwangsstörung und ich sage das nicht leichtfertig„. Das Horten führt sie auf ihre Kindheit zurück: „Es war ein Versuch von mir meine Umgebung zu kontrollieren.

Perry sprach auch davon, Blooms alten Kulturbeutel losgeworden zu sein. „Mein Freund weiß nicht einmal, dass ich seinen alten Kulturbeutel weggeworfen habe, während er weg war„. „Ich habe ihm gesagt, dass ich ihm zu Weihnachten einen neuen gekauft habe. Er sagte: „Oh, den habe ich seit 10 Jahren“ und er wollte den Beutel in einer Schublade aufbewahren. Ich dachte: „Der Moment, in dem du gehst, ist der Moment, in dem dieses Ding in den Müll geht.

(via nme.com)

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