Serien über Politik: Die 20 besten Politikserien aller Zeiten

Capitol Hill
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Über Religion, Geld und Politik spricht man nicht? Drauf gepfiffen. Heute möchten wir zumindest eines dieser drei gesellschaftlichen Tabuthemen für euch aufbrechen, wenn wir uns die 20 besten Politikserien aller Zeiten vorknüpfen. Schließlich schimpfen wir im Privatleben doch ganz gerne über die mächtigen Männer und Frauen, welche die Geschicke der verschiedensten Nationen lenken. Doch wie verhält sich die Sache, wenn die hitzigen Debatten und Possenspiele in die TV-Landschaft übertragen werden? Wir zeigen es euch!

Platz 1: House of Cards


Politiker gelten gemeinhin als nicht immer ganz ehrlich. „House of Cards“ zeigt seinen Zuschauern, wie weit die Staatenlenker wirklich gehen, um ihre Ziele durchzusetzen. Innerhalb der US-Netflix-Produktion wird manipuliert, gelogen und betrogen wie am Fließband. Im Mittelpunkt der Serie befindet sich Frank Underwood (Kevin Spacey), seines Zeichens Abgeordneter der Demokratischen Partei in den Vereinigten Staaten. Zusammen mit seiner Gattin Claire (Robin Wright) beginnt Frank ein perfides, intrigantes Spiel, welches die Macht des Protagonisten immer weiter vergrößert, während dessen Widersacher auf skrupellose Art und Weise gegeneinander ausgespielt werden.

„House of Cards“ überzeugte die Kritiker vor allem durch die schauspielerischen Leistungen seiner Akteure. Allen voran steht hierbei die Performance von Kevin Spacey, welcher den Zusehern auf beeindruckende Weise die dunklen Abgründe der menschlichen Seele aufzeigt.

Platz 2: Scandal


Die öffentliche Reputation eines Politikers steht in engem Zusammenhang mit der Größe seiner potenziellen Wählerschaft. Deshalb ist es wichtig, jeglichen medienwirksamen Skandal von den mächtigen Staatsleuten fernzuhalten, beziehungsweise zu vertuschen. Dieses Ziel verfolgt auch Olivia Pope (Kerry Washington), deren Ziel es in der Show „Scandal“ ist, die Weste des US-Präsidenten so weiß zu halten wie den Anstrich seiner berühmten Residenz in Washington. Zusammen mit einem Team der unterschiedlichsten Charaktere, deren Mitglieder vom heißblütigen Casanova bis hin zum nerdigen Computer-Hacker reichen, nimmt sich Olivia also jenen Vorfällen an, die niemals ihren Weg in das Bewusstsein von Otto Normalverbraucher finden dürfen.

„Scandal“ gehört deshalb zu den besten Politikserien aller Zeiten, da uns die Sendung einen Einblick hinter die äußerlich makellosen Fassaden der amerikanischen Staatsmänner gewährt. Besonders spannend wird die Story immer dann, wenn ein skandalöser Vorfall an die Öffentlichkeit zu gelangen droht. In solchen Momenten entwickeln sich auch immer wieder moralische Fragen: Wo liegt die Grenze zwischen einer charmanten Verdrehung der Wahrheit und einer dreisten Lüge?

Platz 3: The West Wing – Im Zentrum der Macht


„West Wing“ gilt mittlerweile als wahrer Klassiker der Politikserien. Die Show, die bereits vor über 20 Jahren anlief, bildet das breite Arbeitsspektrum des amerikanischen Präsidenten Josiah Bartlet (Martin Sheen) und seines engsten Beraterstabes ab. Der politische Alltag des mächtigsten Mannes des Planeten umfasst dabei gewöhnliche Gesetzesentwürfe, aber auch scharfe Konflikte mit verfeindeten Nationen.

Wie wir es von Serienschöpfer Aaron Sorkin gewohnt sind, sind es vor allem die metaphorisch geschmückten Dialoge der Sendung, die uns mit ihrem rasanten Tempo an den Lippen der Protagonisten kleben lassen.

Platz 4: Veep – Die Vizepräsidentin


Das Rampenlicht der medialen Berichterstattung ist einzig und allein auf den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gerichtet. Für die Person an zweiter Stelle interessiert sich kaum jemand. Die US-Show „Veep“ verdeutlicht aber, dass auch das Leben von Vizepräsidentin Selina Meyer (Julia Louis-Dreyfus) und ihrem eigensinnigen Team so manche Schlagzeile wert wäre. Der Alltag der Hauptdarstellerin ist vor allem von ihrer komplizierten Beziehung zu ihrem Vorgesetzten, dem Präsidenten persönlich, gekennzeichnet.

Neben den politischen Querelen, die das Dasein als Politikerin mit sich bringen, werden auch die privaten und emotionalen Probleme der handelnden Figuren beleuchtet. „Veep“ überzeugt als satirisches Gesamtpaket, welches sich aufgrund seiner kompakten Episodenlänge von jeweils 30 Minuten niemals langatmig oder beschwert anfühlt.

Platz 5: The Wire


Die Fäden, welche die gesellschaftlichen Ordnungsverhältnisse in ihren Bahnen halten, sind Teil eines hochkomplexen Netzes, dessen Konstrukt von den unterschiedlichsten Charakteren gesponnen wird. „The Wire“ beleuchtet die verschiedenen Institutionen in der US-Stadt Baltimore und deren Umgang mit dem florierenden Drogenhandel innerhalb der amerikanischen Ortschaft. Neben Lehrern, Journalisten und Polizisten, sehen wir besonders ab der dritten Staffel wie die ehrwürdigen Ideale der Politiker mit der rauen Realität von Baltimore kollidieren.

„The Wire“ schreibt sich den Realismus groß auf die Fahne und nimmt sich angenehm viel Zeit, um seine Charaktere nachvollziehbar und in all ihrer Komplexität zu entwickeln.

Platz 6: Madam Secretary


Téa Leoni schlüpft für die Serie „Madam Secretary“ seit dem Jahr 2014 in die Haut von Elizabeth Adams McCord. Die berufliche Vita der Protagonistin führt die ehemalige CIA-Analystin schließlich in das Amt der Außenministerin der Vereinigten Staaten. Dabei ist unsere Hauptfigur keine aalglatte Politikerin im klassischen Sinne, sondern kommt mit Ecken und Kanten daher, die ihr nicht nur den Respekt innerhalb der Politik, sondern auch viele Probleme einbringen. Hinzukommt, dass Elizabeth ihre neue Stelle irgendwie mit ihrem privaten Familienleben unter einen Hut bringen muss. Als die Außenministerin dann auch noch einem Mordkomplott auf die Spur kommt, zieht der Spannungsbogen der Show rasant an.

Platz 7: Designated Survivor


„Designated Survivor“ beginnt mit einem lauten Knall. Im Zuge eines Bombenanschlags im Kapitol kommen alle anwesenden hochrangigen Politiker, darunter auch der US-Präsident, ums Leben. Einzig Thomas Kirkman (Kiefer Sutherland) überlebt die Explosion durch eine glückliche Fügung des Schicksals. Da der Protagonist gleichzeitig das einzige Mitglied des Kabinetts ist, welches während des Attentats nicht getötet wurde, wird dieser schon bald als neuer Präsident der USA eingesetzt. Das unverhoffte Staatsoberhaupt findet sich folglich in einer vollkommen neuen Position wieder, die ihm von verschiedenen Antagonisten schon bald streitig gemacht wird.

Die Serie legt ihr Augenmerk besonders auf die inneren Konflikte der amerikanischen Politik und hält seine Fans mit unvorhersehbaren Wendungen bei der Stange.

Platz 8: The Handmaid’s Tale – Der Report der Magd


Viele Serien, die ihren Plot in der Welt der Politik ansiedeln, versuchen sich möglichst realistisch an den tatsächlichen Gegebenheiten der internationalen Kabinette zu orientieren. „The Handmaid’s Tale“ wählt allerdings einen erfrischend anderen Ansatz und verpflanzt seine Akteure in ein dystopisches Zukunfts-Setting. Das fiktive Amerika aus fernen Tagen wurde demnach Opfer vieler Katastrophen und befindet sich nun in strikter Hand eines totalitären Regimes. Obwohl die Gesellschaft unter einer weit verbreiteten Unfruchtbarkeit leidet, werden die wenigen gebärfähigen Frauen nicht etwa auf Händen getragen, sondern von der gnadenlosen Regierung unterjocht und wie Vieh behandelt. So liegt über der Show der Schleier der Ausweglosigkeit. Die Sympathien der Zuseher liegen ganz klar auf der Seite der Widerstandsbewegung, welche das brutale Regime aus dem Untergrund heraus bekämpft.

Die bislang 36 Folgen der Sendung sind berührend, packend, erschütternd – und auf alle Fälle einen Blick wert.

Platz 9: The Crown


Allen, die sich für das britisch Adelshaus interessieren, sei die Sendung „The Crown“ ans Herz gelegt. Die Netflix-Produktion aus dem Vereinigten Königreich behandelt die frühen Lebensjahre von Queen Elisabeth II. Gleichsam mit den Staffeln vergehen auch die Jahrzehnte, so dass wir hautnah miterleben, wie die britische Adelige von einer unsicheren, jungen Frau zur selbstbewussten Herrscherin aufsteigt. Und dieser Weg ist laut den Machern der Serie weitaus steiniger, als das gemeine Volk im ersten Augenblick vermutet hätte.

„The Crown“ besticht nicht nur durch seine glaubhaften, emotionalen Konflikte, sondern auch durch seine enorme Detailverliebtheit. So wirken die Kulissen, die Kostüme und der Soundtrack allesamt wie aus einem Guss.

Platz 10: Good Wife


„Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert.“ Das Sprichwort, welches im Volksmund gerne einmal salopp verwendet wird, kann im Groben auch auf „Good Wife“ bezogen werden. Allerdings ist es nicht die Protagonistin Alicia Florrick (Julianna Margulies), die sich aufgrund ihrer Eskapaden das Image zerstört, sondern deren Ehemann Peter (Chris North), der wegen Veruntreuung öffentlicher Gelder und zahlreicher Sexskandale hinter schwedischen Gardinen landet. Nachdem der einst einflussreiche Staatsanwalt sämtliche Macht eingebüßt hat, liegt es nun an Alicia, die Karriereleiter im Alleingang zu erklimmen.

„Good Wife“ zeichnet eine starke Protagonistin, deren Geschichte hervorragend in die aktuellen Debatten über die noch immer vorherrschenden gesellschaftlichen Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern passt.

Platz 11: The Americans


Die politischen Zustände zu Zeiten des Kalten Krieges glichen einem Pulverfass. Ein falscher Schachzug konnte genügen, um die Feindschaft zwischen den USA und der Sowjetunion auf die Spitze zu treiben und die gesamte Welt ins kriegerische Chaos zu stürzen. Wohl dem, der genau über die Schritte seines Widersachers bescheid weiß. Um Mütterchen Russland mit geheimen Informationen über den verhassten Gegner zu informieren, beginnen die KGB-Agenten Philip und Elizabeth eine Maskerade, die sie in das Kostüm einer amerikanischen Vorstadt-Familie samt Nachwuchs verfrachtet.

Natürlich lebt „The Americans“ von einer gehörigen Portion Spannung, schließlich geraten die Hauptdarsteller immer wieder in brenzlige Situationen, in welchen ihnen die Demaskierung droht. Die Serie versäumt es jedoch nicht, ihre Charaktere auch fernab ihrer Spionagetätigkeit zu porträtieren. Schließlich lässt sich eine gelebte Lüge nicht immer mit den eigenen Moralvorstellungen vereinbaren.

Platz 12: Parks and Recreation


Politikserien müssen nicht immer düster und dramatisch sein. Wer das bislang nicht gedacht hätte, sollte sich schleunigst mit der amerikanischen Produktion „Parks and Recreation“ vertraut machen. Innerhalb der Show wird der Alltag der Mitarbeiter eines Grünflächenamtes im fiktiven Kaff Pawnee abgebildet. Die als Mockumentary angelegte Serie wird mit ihren kunterbunten Charakteren euer Zwerchfell malträtieren.

Während der gesamte Cast durch eine brillante darstellerische Performance überzeugen kann, schaffte es Hauptdarstellerin Amy Poehler sogar, im Jahre 2014 den „Golden Globe“ in der Sektion „Beste Serien-Hauptdarstellerin – Komödie oder Musical“ einzuheimsen. Insgesamt zählt die Sendung stolze 125 Episoden, die mit einer jeweiligen Dauer von rund 22 Minuten eine Menge Kurzweil versprühen.

Platz 13: Homeland


Der Schutz der eigenen Nation vor Terroranschlägen zählt wohl zu den brisantesten Themen der Politik. Mit dieser hochsensiblen Aufgabe werden in der Regel nur handverlesene Akteure betraut. Im Rahmen der Serie „Homeland“ widmet sich die Agentin Carrie Mathison, gespielt von Claire Danes, dieser herausfordernden Thematik. In den Diensten des Staates wird die bipolar gestörte Protagonistin immer wieder mit heiklen Feldern konfrontiert. So kämpft die Hauptfigur unter anderem gegen den islamistischen Terror und spürt Schläferzellen auf. Doch auch die Problematiken der psychischen Krankheit von Carrie werden immer wieder stark herauskristallisiert.

„Homeland“ brilliert darüber hinaus mit vielschichtigen Charakteren, die sich in kein simples Schwarz-Weiß-Schema einordnen lassen. Auch kommerziell konnte die US-Show riesige Erfolge verzeichnen und wurden obendrein mit zahlreichen „Emmys“ und „Golden Globes“ gewürdigt.

Platz 14: Game of Thrones


Neben seinen atemberaubenden Fantasy-Elementen sind es vor allem die politischen Intrigen, die „Game of Thrones“ so einzigartig machen. Die weltberühmte Show, welche die nicht minder bekannten Bücher von George R. R. Martin zur Grundlage hat, beweist uns, dass listenreiche Pläne und Verschwörungen nicht nur in den piekfeinen, modernen Kabinettsälen, sondern auch in einer märchenhaften Kulisse funktionieren. Dabei sind die dargestellten Politik- und Machtkämpfe der verschiedenen Königshäuser so komplex, dass sie allein mehrere Bibliotheken füllen könnten.

„Game of Thrones“ genießt innerhalb der TV-Landschaft einen ganz besonderen Stellenwert. Die Show, die mit 73 Episoden in acht Staffeln daherkommt, wurde dutzendfach prämiert und gilt zurecht als Serien-Meilenstein.

Platz 15: The Honourable Woman


Mit gerade einmal acht Folgen kommt „The Honourable Woman“ recht knackig daher. Im Mittelpunkt der britischen Produktion steht Nessa Stein (Maggie Gyllenhaal). Nessa ist nicht nur Mitglied des britischen Oberhauses, sondern musste als kleines Mädchen auch mit ansehen, wie ihr Vater gnadenlos ermordet wurde. Als Erwachsene beschließt die jüdische Geschäftsfrau, das riesige Vermögen, welches ihr Vater einst mit Waffengeschäften verdiente, für wohltätigere Zwecke zu gebrauchen. Dabei gerät die Protagonistin jedoch direkt in die Wirren des Nahostkonfliktes und erfährt am eigenen Leib, welches Leid die immerwährende Feindschaft zwischen Israel und Palästina für die betroffenen Bevölkerungsgruppen bedeutet. Der gedämpfte Look der Show rundet die bedrückende Thematik optisch ab.

Platz 16: Deadwood


Die Politiker von heute wissen gar nicht, wie leicht sie es eigentlich haben. Schließlich dürfen sie sich im Zuge ihrer Amtseinführung ins gemachte Nest setzen. Infrastruktur, Einwohner, Gesetze – alles da! Ganz anders stellte sich die Sache noch zum Ende des 19. Jahrhunderts dar. Die Gemeinde mit dem Namen „Deadwood“ bildete sich nämlich erst, als die Region schlagartig von Goldsuchern überflutet wurde. Die Serie zeichnet dabei das Bild einer Stadt nach, die quasi aus sich selbst heraus erblüht.

Allerdings taugen die Episoden nicht wirklich als Stoff für den Geschichtsunterricht, schließlich werden hier tatsächliche historische Ereignisse der Ortschaft immer wieder mit fiktiven Handlungssträngen vermischt, welcher der Dramaturgie der amerikanischen Produktion geschuldet sind. Dennoch bleibt am Ende eine überzeugende Serie, die aufgrund ihrer derben Darstellungsform zwar nichts für weichbesaitete Zuseher ist, Fans der rauen Töne jedoch restlos begeistern wird.

Platz 17: Borgen – Gefährliche Seilschaften


Da nicht jeder TV-Fan die filmischen Produktionen aus Dänemark auf dem Schirm haben dürfte, kann Borgen als wahrer Geheimtipp bezeichnet werden. Die Serie, die im Jahr 2010 an den Start ging, kann in das Genre „Drama“ eingeordnet werden und lief hierzulande 2012 erstmals auf Arte. Wir folgen Birgitte Nyborg (Sidse Babett Knudsen), die aus heiterem Himmel zur ersten Premierministerin ihrer dänischen Heimat gewählt wird. So bekommen wir nicht nur die serientypischen Machtkämpfe innerhalb der politischen Szene zu sehen, sondern lernen auch, welchen Einfluss die Medienlandschaft auf Gedeih und Verderb der Staatsleute haben kann.

„Borgen“ schafft den Kunstgriff, den Blick hinter die Regierungskulisse glaubhaft zu inszenieren. Auch die emotionalen Konflikte, mit denen die Hauptdarstellerin aufgrund ihrer neuen Position zu kämpfen hat, treffen bei der Zuschauerschaft genau den richtigen Nerv.

Platz 18: Boss


Wie reagiert ein einst mächtiger Mann, wenn der eigene Kopf zu streiken beginnt? Diesem Dilemma muss sich Tom Kane (Kelsey Grammer) stellen, nachdem er an Demenz erkrankt ist, aber sein Amt als Bürgermeister von Chicago nicht niederlegen will. Deshalb tut der Politiker auch alles, um seine Krankheit vor seinen Mitmenschen zu vertuschen. Eine gewisse Zeit gelingt es Kane auch, sein Umfeld erfolgreich zu täuschen. Mit dem Fortschreiten seiner Demenz beginnen die umstehen Personen jedoch zu bemerken, dass ihr Vorgesetzter nicht mehr der Alte ist.

„Boss“ berührt seine Fans mit der sensiblen Darstellung seines Protagonisten. Wir erleben den Fall eines ehemals selbstbewussten Anführers, der sich einfach nicht eingestehen will, dass seine besten Tage vorüber sind.

Platz 19: Ingobernable


Der Plot von „Ingobernable“ führt uns direkt nach Mexiko. Der Fokus der Serie liegt dabei auf dem Präsidentenehepaar Emilia Urquiza (Kate del Castillo) und Diego Nava (Erik Hayser). Während der mächtige Staatsmann die offiziellen Geschicke seiner Nation leitet, widmet sich seine First Lady vielen wohltätigen Anliegen und möchte die sozialen Verhältnisse ihrer mexikanischen Heimat verbessern. Der scheinbar unerschütterliche Bund des mexikanischen Vorzeigepaares beginnt allerdings zu bröckeln, als sich zwischen den Eheleuten ungeahnte Konflikte auftun.

Wie es für Serien dieser Art typisch ist, spart auch „Ingobernable“ nicht an Korruptionen und Verschwörungen. Dabei gelingt es den Machern, den Spannungsbogen der einzelnen Episoden gekonnt aufrechtzuerhalten, so dass zahlreiche Binge-Watching-Sessions quasi vorprogrammiert sind.

Platz 20: Wölfe


Zum Abschluss unserer Liste manövrieren wir euch in die Ära von König Heinrich VIII. (Damian Lewis). „Wölfe“ stellt jedoch nicht den britischen Herrscher selbst ins Zentrum seiner Aufmerksamkeit, sondern gewährt uns den Einblick in die politischen Machtkämpfe des 16. Jahrhunderts durch die Augen von Thomas Cromwell (Mark Rylance). Dieser ist wiederum der engste Berater seines Königs, weshalb wir als Zuschauer so manches geheime Detail über das Königshaus erfahren, welches dem gewöhnlichen Pöbel wohl nie zu Ohren gekommen sein dürfte.

Die Serie, die auf einer Romanreihe von Hilary Mantel basiert, verkleidet sich in einem optisch opulenten Gewand, das jeden Historien-Fan vor Verzückung quietschen lässt.

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