Die besten Tierfilme aller Zeiten – Tiere in der Hauptrolle

Menschen schauen mit Hund einen Film
(c) LightField Studios / Bigstock.com
Die 25 besten Tierfilme aller Zeiten. Unsere Liste zeigt niedliche Haustiere, Tiere auf dem Bauernhof, Dschungeltiere und gefährliche Tiere in den Hauptrollen.

Tierfilme gibt es viele und ganz verschiedene. Mal agieren die Tiere ganz normal mit den Menschen, mal sind Tiere, die sprechen, die Hauptakteure. Ein anderes mal sind es anthropomorphe Tiere, die fast agieren wie Menschen – wichtig für unser Ranking ist hierbei das Wörtchen „fast“, denn damit sich ein Film für diese Liste qualifizieren kann, müssen die Tiere schon wissen, dass sie Tiere sind und sich Teile ihrer tierischen Eigenarten bewahrt haben, weshalb sich Planet der Affen und Disneys Robin Hood etwa nicht für die Liste qualifizieren.

Diese Filme mit anthropomorphen Tieren sind für gewöhnlich Zeichentrick. Sprechende Tiere und auch ganz „natürlich“ dargestellte Tiere gibt es sowohl als Zeichentrickanimation, CGI oder mit echten, dressierten Tieren in Filmen zu sehen. Manche Tierfilme sind für Kinder und andere so gar nicht. Unsere Liste der besten Tierfilme soll auch eben diese Vielfalt abdecken.

25. Disneys Aristocats


Der erste Tierfilm unseres Rankings stammt – wie viele der noch folgenden Filme auch – aus den Walt Disney Animation Studios. In Aristocats geht es um vier Katzen, Mutter Duchess und ihre drei Kinder Marie, Toulouse und Berlioz, die von ihrer wohlhabenden Besitzerin als Erben eingesetzt werden und so den habgierigen Butler Edgar auf den Plan rufen, der sich, um selbst an das Erbe zu kommen, der Katzen kurzerhand entledigt, indem er sie aussetzt. Die vier Edelkatzen geraten an Straßenkater Abraham de Lacey Giuseppe Casey Thomas O’Malley, mit dem sie ihre abenteuerliche Reise nach Hause antreten.

Wie die meisten Disney-Zeichentrickfilme besticht Aristocats durch niedliche Charaktere, viel Witz und den besonderen Charme, den nur handgezeichnete Trickfilme haben.

24. Das große Krabbeln


Gerade sprachen wir noch vom Charme handgezeichneter Trickfilme, da kommt ein computeranimierter Trickfilm aus dem Hause Pixar daher: Das große Krabbeln. Obgleich die Animationen nicht das Niveau späterer Pixar-Produktionen erreichen mag, hat Das große Krabbeln mit seiner tiefgründigen Botschaft über die Macht der vielen Unterdrückten gegen die geringe Zahl ihrer Unterdrücker doch einen ganz besonderen Platz in den Herzen der meisten Cineasten.

Der Film handelt von einem Ameisenvolk, das von einem Heuschreckenschwarm, der vom finsteren Hopper angeführt wird, unterdrückt wird, bis Ameise Flik den Aufstand plant.

23. Schweinchen Wilbur und seine Freunde


Der im Original unter dem etwas treffsichereren Titel Charlotte’s Web erschienene Animationsfilm erzählt die Geschichte einer ungewöhnlichen Tierfreundschaft. Protagonist des Films ist das Ferkel Wilbur, das, als es geschlachtet werden soll, Unterstützung von der Spinne Charlotte erhält, die Wörter in ihr Netz weben kann und so versucht, Farmer Zuckermann davon zu überzeugen, Wilbur nicht zu schlachten. Der Autor der Romanvorlage, E. B. White, war wohl der einzige, der sich nicht in den Film verliebte, denn er sagte: „Die Geschichte wird alle paar Minuten unterbrochen, damit jemand ein fröhliches Lied singen kann. Ich halte nicht viel von fröhlichen Liedern.“

22. Free Willy – Ruf der Freiheit


Eine ganz besondere Tier-Mensch-Freundschaft steht im Mittelpunkt des Tierfilms Free Willy – Ruf der Freiheit. Der Junge Jesse muss von ihm gemacht Schmierereien in einem Vergnügungspark entfernen und freundet sich dabei mit dem Orca Willy und dessen Pflegern an. Der Film mündet in eine spektakuläre Befreiungsaktion, die mit einer der unvergesslichsten Filmszenen der Geschichte endet: Willys Sprung in die Freiheit. Free Willy – Ruf der Freiheit ist aufwendig inszeniertes Gefühlskino mit sehenswerten Tierdressuren.

21. Sein Freund Jello


Sein Freund Jello (im Original: Old Yeller, was so viel wie „alter Schreier“ bedeutet) ist ein wahrer Tierfilmklassiker und erzählt von dem betagten Streuner Jello, der auf einem Bauernhof bei einer Frau und ihren zwei Söhnen ein neues Zuhause findet. Der Hund rettet mehr als einmal die Kinder Travis und Arliss. Besonders hervor sticht dieser Tierfilm durch sein melancholisches und unvergessliches Ende.

20. Animal Farm


George Orwells Farm der Tiere zählt zu den großen Klassikern der Weltliteratur und erzählt von Farmtieren, die gegen ihre Besitzer rebellieren und den Bauernhof fortan selbst verwalten. Die Parabel auf die Wandlung der Sowjetunion lässt sich trotz aller Parallelen zum inspirierenden historischen Hintergrund auf alle Revolutionen, die in Diktaturen endeten, übertragen. 1999 produzierte der US-amerikanische Fernsehsender TNT eine aufwendige Realverfilmung des Stoffes. Zum Einsatz kamen hier sowohl echte als auch animatronische Tiere. Auch wenn der Film nicht an die Genialität der Vorlage herankommen mag, ist er aufgrund seiner Botschaft absolut sehenswert.

19. Jumanji


Ein verwunschenes Brettspiel steht im Zentrum dieser Abenteuerkomödie aus dem Jahre 1995. Alan Parrish findet ein trommelndes Spiel namens Jumanji auf einer Baustelle und nimmt es mit heim. Als er beginnt, es mit seiner Freundin Sarah Whittle zu spielen, entfesseln die beiden die Kräfte des Dschungels und Alan wird in das Spiel gesogen, woraus er erst 26 Jahre später von zwei weiteren Mitspielern, den Geschwistern Judy und Peter Sheperd, befreit wird. Gemeinsam versuchen sie das Spiel, das Löwen, Krokodile, Nashörner, Affen und andere Dschungeltiere auf sie loslässt zu beenden, um die Auswirkungen Jumanjis rückgängig zu machen.

Jumanji ist ein fesselnder und fantasievoller Abenteuerspaß mit Robin Williams in der Hauptrolle.

18. Hachiko – Eine wunderbare Freundschaft


Ein wirklich rührender Tierfilm ist die wahre Geschichte des Hundes Hachiko. Jeden Tag wartet der dem Universitätsprofessor Parker Wilson zugelaufene Hund Hachiko am Bahnhof auf die Rückkehr seines Herrchens aus der Uni. Dann stirbt Wilson während einer Vorlesung an Herzversagen und Hachiko wartet vergeblich auf sein Herrchen. Als Wilsons Frau, die den Hund bei ihrer Tochter lässt, nach zehn Jahren zurückkehrt, wartet Hachiko, der seinem neuen Frauchen regelmäßig ausreißt, noch immer am Bahnhof auf Wilsons Heimkehr. Und dabei bleibt es, bis Hachiko selbst stirbt.

17. Disneys Dumbo


Düster und niedlich zugleich ist die Geschichte vom Elefantenbaby Dumbo, das mit überdimensional großen Ohren zur Welt kommt – so groß, dass Dumbo seine Ohren als Flügel benutzen und fliegen kann. Zunächst wird der arme Dumbo aber wegen seiner vermeintlichen Missbildung ausgeschlossen und gemieden. Erst durch die Hilfe der Maus Timothy wird Dumbo zuversichtlicher und entdeckt dann eher zufällig sein verborgenes Talent. 2019 erscheint übrigens ein Live-Action-Remake des Klassikers. Regie führte dabei kein Geringerer als Tim Burton.

16. Disneys Bambi


Die Geschichte des heranwachsenden Weißwedelhirschs Bambi und seiner Freunde Klopfer (im Original: Thumper; ein Wildkaninchen) und Blume (Flower; ein Stinktier) aus den Disney Animation Studios begeistert seit 1942 Jung und Alt. Der Film zeichnet sich vor allem durch seine niedlichen Charaktere und das tragische und berüchtigte Ende des Films aus. Die Romanvorlage von 1923 stammt ironischerweise aus der Feder eines Jägers, des Österreichers Felix Salten.

15. Disneys Susi und Strolch


Der Film über das Cocker-Spaniel-Weibchen Susi (im Original: Lady) und den Streuner Strolch (Tramp) zählt zu den bekanntesten Liebesgeschichten der Kinogeschichte. Unvergessen und häufig zitiert ist vor allem die Szene, in der sich die beiden Hunde eine Portion Spaghetti teilen und sich, als sie bei der letzten Nudel angelangt sind, küssen.

Wie die meisten früheren Werke Disneys besticht auch Susi und Strolch durch einen humorvollen und niedlichen Charme gepaart mit düsteren und tragischen Elemente, die hier vor allem durch den Hundefänger verkörpert werden.

14. Disneys Cap und Capper


Und noch ein Trickfilm aus dem Hause Disney: Cap und Capper erzählt von der ungewöhnlichen Freundschaft zwischen dem Fuchsjungen Cap, der von der Witwe Tweed großgezogen wird, und dem Jagdhund Capper, der beim Jäger Amos Slade lebt. Als Capper erkennen muss, dass Cap zu seiner Beute gehört, droht die Freundschaft zu zerbrechen.

Cap und Capper hebt sich von anderen Disneyfilmen durch seine ernstere, teilweise tragische Grundstimmung ab.

13. Die Ice Age-Reihe


Die Ice Age-Filme erzählen von den Abenteuern eines ungleichen Trios, bestehend aus Mammut Manni, Säbelzahntiger Diego und Riesenfaultier Sid, in der Eiszeit. So müssen die drei im ersten Film etwa ein Menschenbaby zu seinen Eltern zurückbringen. Die Filme bestechen durch liebevolle Computeranimationen und viel Humor. Neben den drei Protagonisten erlangte vor allem Rattenhörnchen (fiktive Spezies) Scrat große Bekanntheit. Der kleine Nager hatte auch einige Soloauftritte in Kurzfilmen.

12. Der Weiße Hai


Tiere können auch gefährlich sein, wie unser Platz Nummer 12 belegt. Als ein Weißer Hai ein Küstenstädtchen in den USA terrorisiert, machen sich Polizeichef Brody, Meeresbiologe Hooper und Haifänger Quint auf, der Bestie das Handwerk zu legen.

Der tricktechnisch wie dramaturgisch brillante Horrorfilm kommt von keinem Geringeren als Kultregisseur Steven Spielberg und hat auch nach knapp einem halben Jahrhundert nichts von seiner grauenerregenden Intensität eingebüßt.

11. Ein Schweinchen namens Babe


Ein Film mit wahrlichem Cuteness-Overkill stellt zweifelsohne Ein Schweinchen namens Babe dar. Titelheld Babe war eigentlich als Weihnachtsbraten vorgesehen, gewinnt aber das Herz seines Farmers. Bald erkennt Babe jedoch seine wahre Berufung: Es wäre gerne ein Hütehund.

Der Film besticht in seiner Machart durch eine geschickte Kombination aus dressierten Filmtieren und animatronischen Tieren.

10. Disneys 101 Dalmatiner


Und noch ein Kultfilm aus dem Hause Disney. Das Abenteuer des Dalmatinerpärchens Pongo und Perdita, die ihre 15 Kinder und weitere 84 Dalmatinerwelpen vor der grausamen Cruella De Vil, die aus den Hunden einen Pelzmantel schneidern will, retten, begeisterte erst 1961 als Trickfilm und dann noch einmal 1996 als Realfilm. Das Remake von 1996 reicht an den niedlichen Charme des Originals allerdings nicht heran.

9. Ratatouille


Eine Ratte, die kochen kann, ist etwas, was man nur in einem Pixar-Film finden kann. Protagonist von Ratatouille ist Rémy – eine Wanderratte mit ausgeprägtem Geruchs- und Geschmackssinn, die dem Küchenjungen Linguini hilft zu einem angesehenen Koch zu werden.

Wie bei den meisten Pixar-Filmen vereint Ratatouille Charme und Humor mit Tiefgang und Drama. Zudem ist der Film einer der spannendsten und wendungsreichsten Filme des Animationsstudios.

8. King Kong (2005)


Es gibt viele Verfilmungen der Geschichte des Riesengorillas Kong und seiner Liebe zu der Schauspielerin Ann Darrow, aber keine ist so bildgewaltig und tiefgründig wie das Remake von Peter Jackson aus dem Jahre 2005. In die Rolle des Kong schlüpft kein Geringerer als Performance-Capturing-Legende Andy Serkis, der mit Jackson schon an Der Herr der Ringe, indem er Smeagol/Gollum spielte, zusammengearbeitet hatte.

Der Film ist aber eben nicht nur ein weiteres Effektfeuerwerk aus Hollywoods Traumfabrik, sondern ein bewegendes und spannendes Drama mit detailliert gezeichneten Charakteren.

7. Disneys Das Dschungelbuch


Es gibt zahlreiche sehenswerte Verfilmungen von Rudyard Kiplings Das Dschungelbuch. Doch keine genießt denselben Kultstatus wie der Disney-Animationsfilm von 1967, von dem es 2016 ein Live-Action-Remake gab. Der Film erzählt die Geschichte des von Wölfen aufgezogenen Jungen Mogli (im Original: Mowgli), der mithilfe seiner Freunde, des Schwarzen Panthers Baghira (Bagheera) und des Bären Balu (Baloo), vor dem menschenhassenden Herrn des Dschungels, dem Tiger Shir Khan (Shere Khan), in eine Menschensiedlung fliehen muss.

Die liebevollen Animationen und die weit über den Film hinaus bekannten Songs runden dieses Meisterwerk der Disney Animation Studios ab.

6. Watership Down – Unten am Fluss


Watership Down – Unten am Fluss ist ein Trick- und Tierfilm, der so gar nichts für Kinder ist, denn die nach einem Roman von Richard Adams als Animationsfilm aufbereitete Erzählung einer Gruppe Wildkaninchen um den tapferen Hazel auf der Suche nach einem neuen Zuhause ist ganz schön grausam. Hierzu trägt vor allem der Hauptantagonist des Films bei: der brutale General Woundwort.

Die Geschichte ist gespickt von Metaphern und Subtexten und auch deshalb eher einem älteren Publikum besser zugänglich.

5. Jurassic Park


Wir haben es uns mit Steven Spielbergs Kultklassiker um die vom Wissenschaftler und Milliardär Dr. John Hammond geklonten Dinosaurier in einem Themenpark nicht leicht gemacht, denn ginge es nur um die Qualität des Films und nicht so sehr um die Rolle, die die Tiere in ihm spielen, wäre er zweifelsohne unser Platz 1. Doch sind die Tiere in diesem Tierfilm wie Hauptcharakter Alan Grant es im dritten Teil der Jurassic Park-Reihe so schön betitelt „Themenparkmonster“.

Der Science-Fiction-Abentuer-Mix ist aber so spannend und trotz früher CGI-Technik gut gealtert, dass eine niedrigere Platzierung als die Top 5 blanker Hohn gewesen wäre.

4. Findet Nemo


Die Geschichte des Clownfischs Marlin, der mit dem unter Gedächtnisschwund leidenden Doktorfischweibchen Dorie (im Original: Dory) auf die lange, mühsame Suche nach seinem von einem Taucher bis nach Sydney verschleppten Sohnes Nemo macht, hat seit seiner Veröffentlichung 2003 Millionen begeistert. Der Film besticht durch seine für Pixar allzu typische Mischung aus smartem, von skurrilen Einfällen gespickten Humor und tragischem Drama. In der deutschsprachigen Synchronisation leihen übrigens Christian Tramitz und Anke Engelke dem ungleichen Gespann Marlin und Dorie ihre Stimmen.

3. Zurück nach Hause – Die unglaubliche Reise


Zurück nach Hause – Die unglaubliche Reise erzählt die Geschichte der jungen Amerikanischen Bulldogge Chance, des Golden Retriever Shadow und der Ragdoll Sassy, die glauben von ihren Besitzern zurückgelassen worden zu sein, als diese vorübergehend nach San Francisco ziehen. Die drei Tiere machen sich auf die abenteuerliche Reise ihren Herrchen und Frauchen hinterher. Hierbei erzeugen die unterschiedlichen Charaktere des ungestümen Chance, des gesetzten Shadow und der divenhaften Sassy den wunderbaren Humor des Films.

2. Der König der Löwen


Wenn William Shakespears Hamlet auf die Tierwelt Afrikas trifft, entsteht einer von Disneys meist gefeierten Animationsfilmen überhaupt: Der König der Löwen. Das Animationsstudio betrieb einen nie da gewesenen Aufwand, um die tierischen Helden (und Schurken) möglichst glaubhaft auf die Leinwand zu bringen. Die Geschichte von Löwenprinz Simba, der nach der Ermordung seines Vaters König Mufasa durch dessen Bruder Scar aus seiner Heimat flieht, um als Erwachsner heimzukehren und den Thron zurückzufordern, begeistert nun seit einem Vierteljahrhundert Jung und Alt.

1. Zoomania


Mit Zoomania oder im Original Zootopia ist den Disney Anmiation Studios ein Meisterwerk, das seines Gleichen sucht, geglückt. Die Mischung aus Buddy-Cop-Movie und Gesellschaftsdrama schafft es, brillant ein so schweres Thema wie Alltagsrassismus für Kinder verständlich und auch für Erwachsene unterhaltsam aufzuarbeiten. Zur Handlung: In der Stadt Zoomania leben zivilisierte, intelligente Säugetiere in friedlicher Eintracht, bis Polizistin und Kaninchen Judy Hopps mit Fuchs Nick Wilde einen Fall um verschwundene Raubtiere aufdeckt.

So, das waren sie, unsere Top 25 der besten Tierfilme aller Zeiten. Natürlich gibt es noch viel mehr Filme mit stummen und sprechenden Tieren, die absolut sehenswert sind, aber wir haben uns jetzt mal auf diese 25 beschränkt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.