Wie wurde Ariana Grande berühmt? – Die Erfolgsgeschichte

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Von kleinen Bühnen in Florida zum Teenie-Idol zum erwachsenen Popstar. Ariana Grande hat mit Mitte Zwanzig alles erreicht. Über 120 Millionen Menschen folgen ihr auf Instagram. Der Blick in die Kindheit verrät, dass sie schon als kleines Mädchen das Potenzial zum Topstar hatte.

Die ersten Schritte auf dem Weg um Star

(c) Young Astronauts
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Ariana Grande wurde am 26. Juni 1993 in Boca Raton im sonnigen Florida geboren. Dort wuchs sie als Mädchen mit italienischen Wurzeln auf und begann früh, die Bühne zu lieben. Ihre Kindheit war geprägt von Musik und Schauspiel. Sie hörte vor allem Pop der 90er und war Teil der lokalen Theaterszene. Mit Rollen in „Annie“ und „The Wizard of Oz“ sammelte sie Erfahrung. Ihren ersten nationalen Fernsehauftritt hatte sie im zarten Alter von acht Jahren. Sie sang die Nationalhymne der USA bei einem Spiel des Eishockeyteams der Florida Panthers und zeigte dem Publikum ihr Talent.

Ihre Reise führte sie an den Broadway, wo sie 2008 mit 15 Jahren in einer Nebenrolle im Musical „13“ zu sehen war. In der Rolle der Charlotte bewies sie ihr Können als Sängerin und Schauspielerin. Sie wurde mit dem National Youth Theatre Association Award ausgezeichnet. Die Liebe für die große Bühne wuchs und sie ging nicht mehr in die Schule, blieb aber eingeschrieben und lernte mit einem Privatlehrer.

Schauspiel und Musik

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Weltweit bekannt wurde Ariana Grande durch die Teen-Sitcom „Victorious“. Die Serie war ab 2010 ein Erfolg für den Sender Nickelodeon und wurde in über 40 Ländern ausgestrahlt. In „Victorious“ dreht sich alles um Teenager einer Schule für Musik, Tanz und Schauspiel. Die Show produzierte einen Soundtrack auf dem Ariana Grande mit dem Song „Give It Up*“ zu hören ist. Die Serie lief bis 2013 und daraus entwickelte sich das Spin-off „Sam & Cat“. Grande konnte ihre Rolle der Cat Valentine für ein weiteres Jahr fortsetzen.

Während beider Serien arbeitete sie hart an ihrer Gesangskarriere. Die Schauspielerei bereitete ihr Freude, aber das Singen war ihre größte Leidenschaft. Doch die Anfänge als Sängerin verliefen nicht nach Wunsch. Wie sie später zugab, war ihre erste Single eine riesige Enttäuschung für sie.

Durchbruch als Sängerin

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Alles begann mit YouTube. Während sie für „Victorious“ vor der Kamera stand, filmte sie ihre Gesangskünste und zeigte sie dank der Videoplattform der ganzen Welt. Sie coverte Songs von Popgrößen wie Mariah Carey und Whitney Houston, ihre größten Einflüsse. Sie wurde vom Musikproduzenten Monte Lipman entdeckt, der ihre Videos sah. Ariana Grandes Weg zu einer erfolgreichen Musikkarriere war geebnet. Sie unterschrieb einen Vertrag bei Republic Records. Ihre erste Single „Put Your Hearts Up*” erschien 2011 und war für die jungen Fans von „Victorious“ konzipiert. Der Song war ursprünglich Teil eines Albums gewesen, das nie das Licht der Welt erblickt hat. Ariana Grande erkannte, dass der Bubblegum Pop sie nicht in die richtige musikalische Richtung führte. Für sie waren Song und dazugehöriges Video nicht erwachsen genug.

Nummer eins reserviert für Ariana Grandes Alben

Dieser Fehlstart motivierte Ariana Grande dazu, Musik nach ihrem Geschmack zu machen. 2013 erschien die Single „The Way*“ und wenige Monate später das Album „Yours Truly*“. Mit ihrem Stimmumfang von vier Oktaven und der Mischung aus Pop und R&B konnte sie Publikum und Kritiker begeistern. Das Album erreichte sofort Platz eins der Charts in den USA.

2014 gelang ihr mit dem Album „My Everything*“ erneut das Kunststück, an der Spitze der Charts zu stehen. Für die Single „Problem*“ kollaborierte sie mit der australischen Rapperin Iggy Azalea und der Song wurde ein Hit. Das Video wurde mittlerweile über eine Milliarde Mal auf YouTube angesehen. Ähnliche Zahlen erreichte der Song „Bang Bang*“ mit Jessie J und Nicki Minaj. Das Album machte sie auf der ganzen Welt berühmt. Ariana Grande ist endgültig im Pop-Olymp angekommen.

Das dritte Album „Dangerous Woman*“ schaffte es knapp nicht auf den Thron der Charts in den USA. Dafür erreichte sie die Spitze im Vereinigten Königreich. Die gleichnamige Single debütierte auf Platz zehn der Charts. Damit haben es alle ihre ersten Singleauskopplungen — „The Way“, „Problem“ und „Dangerous Woman“ — in die Top Ten der Hot 100 geschafft. Das ist vor Ariana Grande niemandem gelungen.

Ariana Grandes Karriere war bis zum Jahr 2017 eine einzige Erfolgsgeschichte. Ihre drei Alben waren bei Fans und Kritikern beliebt und ihre zahlreichen Kollaborationen mit den größten Musikern der Gegenwart ließ sie selbst zu einer dieser Größen werden. 2016 war sie laut Time Magazin eine der 100 einflussreichsten Persönlichkeiten. Ihre Leistungen wurden mit zahlreichen Awards und Nominierungen gewürdigt. Vier Mal wurde sie für einen Grammy nominiert. Weitere wichtige Preise konnte sie gewinnen, darunter drei American Music Awards und einen MTV Music Video Award.

Licht und Schatten

Im Mai 2017 lernte sie die bis dato dunkelste Seite ihres Erfolgs kennen. Bei einem Konzert ihrer „Dangerous Woman Tour“ sprengte sich ein Selbstmordattentäter kurz nach der Show im Foyer der Manchester Arena in die Luft. Er nahm 22 Menschen mit in den Tod, darunter Kinder. Nach dem Schock unterbrach Grande ihre Tournee, veranstaltete aber wenige Tage später das Benefizkonzert „One Love Manchester“. Weltstars wie Justin Bieber, Miley Cyrus und Katy Perry waren Teil des Konzerts.

Grande war schon vor diesem Benefizkonzert für ihre Wohltätigkeit berühmt. Verschiedene Themen liegen dem Star am Herzen und sie hat mit zarten zehn Jahren eine Kindergesangsgruppe gegründet, um für Organisationen Geld zu sammeln. Egal ob Tierschutz, Rechte der LGBT-Gemeinschaft, Black Lives Matter oder strengere Waffengesetze — ihr Einsatz für Mensch und Tier ist ebenso groß wie ihre Karriere.

Momentan arbeitet sie an einem vierten Album mit dem Namen „Sweetener“, das im Sommer 2018 herauskommen soll. Trotz des Anschlags, der ein Jahr später immer noch schmerzvoll ist, geht sie ihren Weg als Popsensation weiter. Ihr Talent als Schauspielerin, ihre hinreißende Stimme und ihr soziales Engagement machen sie zu einem außergewöhnlichen Star.

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